Schnieder, Extremismusklausel

Schnieder gegen Extremismusklausel im LĂ€nderfinanzausgleich

Veröffentlicht am: 22.10.2026 um 07:53 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Der Vorsitzende der MinisterprÀsidentenkonferenz, Gordon Schnieder (CDU), lehnt eine von Bayerns MinisterprÀsident Markus Söder (CSU) vorgeschlagene sogenannte Extremismusklausel im LÀnderfinanzausgleich ab.

"Der Vorstoß, das ĂŒber Finanzen zu regeln, den hatten wir schon hĂ€ufiger. Ich glaube, das ist nicht der richtige Weg", sagte der rheinland-pfĂ€lzische MinisterprĂ€sident im Deutschlandfunk.

Mit seinem Vorschlag will Söder mögliche von der AfD oder der Linken gefĂŒhrte Regierungen in Sachsen-Anhalt und im Land Berlin von Geld aus dem LĂ€nderfinanzausgleich abschneiden. "Wir sind in GesprĂ€chen mit Hessen und mit Baden-WĂŒrttemberg ĂŒber eine Extremismusklausel fĂŒr den LĂ€nderfinanzausgleich", sagte der CSU-Vorsitzende der "Augsburger Allgemeinen".

Schnieder: "Blick in EinzellÀnder" ist ausreichend

Schnieder entgegnete, erst einmal mĂŒsse man sich beide BundeslĂ€nder genau anschauen. "Wir mĂŒssen mal schauen, wie wir insgesamt in den Umgang damit kommen." Der Aufschlag ĂŒber den LĂ€nderfinanzausgleich betreffe ja alle LĂ€nder. "Deswegen glaube ich, ist das im Moment nicht zielfĂŒhrend, weil es dann einfach zu groß wĂ€re", sagte er.

Der Blick in die EinzellÀnder reiche. "Dass ich sage, ich arbeite persönlich nicht mit Extremisten zusammen, weder von rechts noch von links", ergÀnzte der rheinland-pfÀlzische Regierungschef. "Damit meine ich die Extremisten in Sachsen-Anhalt, genauso wie die linksreaktionÀre, offen judenfeindliche Linke in Berlin." Die MinisterprÀsidenten kommen heute (10.00 Uhr) zu Beratungen im Bundesrat in Berlin zusammen./löb/DP/jha

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