ProduktivitÀt in der Krise: Josef Zauner und Julian Mehlig verraten, warum viele Handwerksbetriebe trotz steigender Kosten unproduktiv sind - und was sie dagegen tun können
11.03.2024 - 07:39:21WĂ€hrend sich unzĂ€hlige Unternehmen in Deutschland und Ăsterreich um die Wirtschaftskrise, die Inflation und die drohende Rezession sorgen, macht sich seit LĂ€ngerem eine weitere Krise in der Arbeitswelt breit: Trotz steigender Kosten fĂŒr Personal und Recruiting und immer besserer Arbeitsmittel stagniert in vielen Firmen die ProduktivitĂ€t - wenn sie nicht sogar sinkt. Dies hat mehrere GrĂŒnde. "Arbeitnehmer sind durch die steigende Vernetzung und stĂ€ndige Erreichbarkeit abgelenkter denn je", erklĂ€rt Josef Zauner, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Digital Blocks. "Gleichzeitig verĂ€ndert sich auch die Einstellung zur Arbeit im Allgemeinen, was fĂŒr Arbeitgeber zu Problemen fĂŒhrt."
"Betriebe mĂŒssen also umdenken und Lösungen finden", ergĂ€nzt sein GeschĂ€ftspartner Julian Mehlig. "Zwar gibt es sehr gute Methoden, die die ProduktivitĂ€t wieder merklich steigern - unter den Arbeitgebern fehlt jedoch das Know-how, um diese zu realisieren." Als GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Digital Blocks konnten die Experten bereits zahlreiche Handwerksbetriebe dabei unterstĂŒtzen, durch zielfĂŒhrende Digitalisierung und Optimierung ihrer Recruiting- und Weiterbildungsprozesse nachhaltig produktiver und effizienter zu wirtschaften. Woran es liegt, dass die ProduktivitĂ€t in vielen Unternehmen sinkt, und wie man Abhilfe schafft, haben sie im Folgenden zusammengefasst.
Mitarbeiter ĂŒberfordert - Fokussierung auf einzelne Aufgaben fast unmöglich
Dass immer mehr Unternehmen Probleme mit ihrer ProduktivitĂ€t haben, hat nicht zuletzt mit der stĂ€ndig wachsenden Flut an Aufgaben zu tun, die jeder Mitarbeiter bewĂ€ltigen muss. So ist oftmals ein einzelner Arbeitnehmer nicht nur fĂŒr seine aktuelle Aufgabe zustĂ€ndig, sondern muss gleichzeitig in Bereitschaft sein, falls Anrufe, E-Mails oder Benachrichtigungen auf dem Smartphone eingehen. Dies erschwert es maĂgeblich, sich auf eine einzige TĂ€tigkeit zu konzentrieren und diese effizient zu bewĂ€ltigen. Unternehmen sehen sich dadurch vermehrt gezwungen, mehr Mitarbeiter einzustellen, um die gleiche Menge an Arbeit zu bewĂ€ltigen.
Auch LösungsansĂ€tze wie Produktiv-ArbeitsplĂ€tze oder die Pomodoro-Technik, bei der Arbeit in kĂŒrzere Intervalle eingeteilt wird, können das Problem nur bedingt lösen. Grund dafĂŒr ist, dass viele Arbeitgeber zwar theoretisch mit diesen Praktiken vertraut sind, sie aber nicht effektiv auf das eigene Arbeitsumfeld anwenden können, weil die Kenntnisse fehlen oder die bekannten Techniken schlichtweg nicht anwendbar sind. Somit bleibt in vielen Betrieben die Umgebung alles andere als ideal, um produktiv zu arbeiten.
Fluktuationen am Arbeitsmarkt stÀrker denn je
Erschwerend kommt hinzu, dass es durch das steigende Durchschnittsalter der Bevölkerung immer schwieriger wird, Ersatz fĂŒr ausscheidende Mitarbeiter zu finden. Indes hat sich auch die Einstellung, die BeschĂ€ftigte zu ihrem Job und ihrem Arbeitgeber an den Tag legen, in den letzten Jahren stark gewandelt. War ein Arbeitnehmer frĂŒher oftmals sein ganzes Arbeitsleben einem einzelnen Betrieb treu, so geht derzeit der Trend zur Teilzeitarbeit und zum sogenannten Jobhopping, dem hĂ€ufigen Wechsel der Arbeitsstelle, um stets die besten Konditionen zu erhalten.
Diese Entwicklungen fĂŒhren dazu, dass es in vielen Firmen immer schwieriger wird, produktiv zu arbeiten. Muss eine ohnehin schrumpfende Anzahl an Mitarbeitern immer mehr Aufgaben erledigen und darĂŒber hinaus stĂ€ndig NeuzugĂ€nge in die AblĂ€ufe einfĂŒhren, ist dies bereits eine immense Belastung. Sind darĂŒber hinaus auch noch viele Mitarbeiter nicht bereit, in Vollzeit zu arbeiten oder gar Ăberstunden zu leisten, steigt die Belastung sogar noch weiter an, was die ProduktivitĂ€tsrate jedes Einzelnen senkt.
Digitale Transformation als Lösung fĂŒr ProduktivitĂ€tsprobleme
Um wieder Herr der Lage zu werden, sind Unternehmen und Unternehmer somit darauf angewiesen, möglichst viele KapazitĂ€ten zu befreien und die ProduktivitĂ€tsrate neuer Mitarbeiter schnellstmöglich auf ein akzeptables Niveau zu steigern. Die Digitalisierung spielt dabei eine absolute SchlĂŒsselrolle. Erst durch Systematisierung und Digitalisierung bestehender AblĂ€ufe ist es möglich, Mitarbeiter effektiv zu entlasten und viele der gröĂten Hindernisse fĂŒr produktivere Arbeit zu eliminieren. So könnten zum Beispiel das Onboarding und Weiterbildungen mithilfe einer digitalen Akademie erfolgen, um Wissen in einheitlicher QualitĂ€t und mit einem Minimum an Personalaufwand zu vermitteln.
Auch die Unternehmer selbst werden so maĂgeblich entlastet: Sie können sich aus dem operativen TagesgeschĂ€ft lösen und sind so in der Lage, mehr Zeit fĂŒr die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens aufzubringen und sich stĂ€rker als stabilisierendes Element einzubringen. Dadurch fĂ€llt es leichter, das Unternehmen auf Erfolgskurs zu fĂŒhren und zu halten. Ganz nach dem Motto: Weg vom Feuerwehrmann des Alltags, hin zum KapitĂ€n, der weiĂ und vorgibt, wohin es geht!
Nur Eigeninitiative ebnet den Weg aus der Krise
Um aus der ProduktivitĂ€tskrise auszubrechen, ist also in erster Linie Eigeninitiative gefragt. Anstatt auf Lösungen aus der Politik zu hoffen, mĂŒssen Unternehmen ihre ProduktivitĂ€t selbst sichern, indem sie die eigenen Probleme erkennen und aktiv daran arbeiten. Der Arbeitgeber steht dabei ebenso in der Pflicht wie seine BeschĂ€ftigten - er ist es schlieĂlich, der dafĂŒr sorgt, dass ĂŒberhaupt erst das richtige Umfeld fĂŒr produktives Arbeiten entsteht.
Wollen auch Sie die ProduktivitÀt Ihres Handwerksunternehmens durch die Implementierung digitaler Prozesse nachhaltig steigern? Digital Blocks hilft Ihnen dabei! Melden Sie sich jetzt bei Josef Zauner und Julian Mehlig und vereinbaren Sie einen Termin!
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