Der gröĂte Fehler in der Kaufpreisverhandlung: Fabian Zamzau von der Otter Consult GmbH erklĂ€rt, warum das persönliche GesprĂ€ch beim Unternehmensverkauf mehr als nur eine FormalitĂ€t darstellt
23.09.2024 - 11:31:30Bei einem Unternehmensverkauf geht es unweigerlich um viel Geld. Teils bewegt man sich selbst bei mittelstĂ€ndischen Unternehmen schon im zweistelligen Millionenbereich - wenn nicht sogar höher. Umso wichtiger ist es daher, die Preisverhandlungen mit einem potenziellen KĂ€ufer richtig anzugehen. Plattformen wie Zoom, die sich wĂ€hrend der Corona-Pandemie etabliert haben, sind dafĂŒr ein beliebtes Mittel. Sie sollten aber das persönliche GesprĂ€ch keinesfalls komplett ersetzen. "Sicherlich haben Zoom und Co. auch beim Kontakt mit KĂ€ufern ihre Daseinsberechtigung. Wenn es aber um den finalen Preis oder die KaufabsichtserklĂ€rung geht, sind sie definitiv das falsche Mittel, um die besten Konditionen auszuhandeln", erklĂ€rt Fabian Zamzau von der Otter Consult GmbH.
"In einem Videocall ist es nicht möglich, das Verhalten des Verhandlungspartners im Detail zu analysieren oder mal eben eine Pause einzulegen, um mit einem Berater zu sprechen", erklĂ€rt der Experte weiter. "So etwas lĂ€sst sich in der Regel nur bei einem persönlichen GesprĂ€ch vor Ort machen." Fabian Zamzau weiĂ, wovon er spricht: Denn mit der Otter Consult GmbH unterstĂŒtzt er gemeinsam mit GeschĂ€ftspartner Michael Polit und Mitgesellschafter Markus Steck Inhaber mittelstĂ€ndischer Unternehmen dabei, ihre Nachfolge zu planen und den Verkauf oder die Ăbertragung der Firma möglichst effizient abzuwickeln. So hat er bereits zahlreiche UnternehmensverkĂ€ufe erfolgreich beratend begleitet. Worauf es bei den letzten Schritten in der Kaufpreisverhandlung tatsĂ€chlich ankommt, beleuchtet er hier.
Wichtige Details nur im persönlichen GesprÀch erkennbar
Den KĂ€ufer mindestens einmal persönlich zu treffen, hat nicht nur mit dem guten Ton zu tun - es ist vielmehr auch fĂŒr die Verhandlungen von tragender Bedeutung. Anders als beim persönlichen GesprĂ€ch ist bei einem Videocall das Blickfeld in der Regel auf das Gesicht des GegenĂŒbers beschrĂ€nkt. Dadurch fallen wichtige Details, die sich auĂerhalb dieses engen Feldes abspielen, oftmals nicht auf. Solange es nur darum geht, den Verkauf anzubahnen, ist dies auch grundsĂ€tzlich völlig in Ordnung. Im finalen GesprĂ€ch vor der formellen KaufabsichtserklĂ€rung wĂ€re es jedoch ein fataler Fehler, fragenden Blicken zum Berater oder nervösen Ticks wie dem Wippen mit dem FuĂ keine Beachtung zu schenken. Wer diese subtilen Signale ĂŒbersieht, hat es nĂ€mlich erheblich schwerer, die AtmosphĂ€re des GesprĂ€chs zu deuten und in die gewĂŒnschte Richtung zu steuern.
In der Kaufpreisverhandlung geht es allerdings nicht nur um das, was gesagt wird, sondern auch darum, wann und wie Schweigen eingesetzt wird. Ăhnlich wie in der Gehaltsverhandlung mit Angestellten gerĂ€t bei der Preisverhandlung derjenige ins Hintertreffen, der zuerst versucht, sich zu rechtfertigen oder zu verhandeln. Wer also einfach seinen Preis nennt und dann den Verhandlungspartner reden lĂ€sst, kann die AtmosphĂ€re im persönlichen GesprĂ€ch besser lenken. Dabei kommt es gelegentlich vor, dass das GegenĂŒber zunĂ€chst Ă€hnlich reagiert - ein Gegenangebot, dann Stille - und auf dasselbe hofft. In solch einer Situation ist es oft die beste Option, hart zu bleiben, bis der KĂ€ufer seine Position begrĂŒndet. Dies ermöglicht es, EinwĂ€nde herauszuarbeiten und konkret darauf einzugehen. All das ist in einem Zoom-GesprĂ€ch nur schwer möglich, da die Kamera und der enge Blickwinkel den Eindruck verwĂ€ssern.
Preisverhandlungen immer unter optimalen Bedingungen fĂŒhren
Es gilt also, fĂŒr die Preisverhandlung eine möglichst vorteilhafte AtmosphĂ€re zu schaffen, indem man den KĂ€ufer zu einem persönlichen GesprĂ€ch einlĂ€dt und sein Verhalten genau beobachtet. Damit diese Strategie aufgeht, mĂŒssen jedoch auch die Vorbereitungen stimmen. Der VerkĂ€ufer sollte insbesondere mit den StĂ€rken und SchwĂ€chen des eigenen Unternehmens eingehend vertraut sein, um EinwĂ€nde behandeln zu können. Im Englischen nennt sich dies "Vendor Due Diligence" - die Idee, dass es zur Sorgfaltspflicht des VerkĂ€ufers gehört, sein Unternehmen zu kennen. Es empfiehlt sich zu diesem Zweck, einen Experten eine sogenannte SWOT-Analyse durchfĂŒhren zu lassen, die StĂ€rken, SchwĂ€chen, Chancen und Risiken detailliert aufschlĂŒsselt und so die Möglichkeit bietet, EinwĂ€nde mit konkreten Argumenten zu entkrĂ€ften. Oftmals handelt es sich bei den EinwĂ€nden um eine Mischung aus MissverstĂ€ndnissen und echten Unzufriedenheiten, die es zu behandeln gilt.
In anderen FĂ€llen kann es sich auch um eine Frage der Abwicklung handeln - zum Beispiel, weil der KĂ€ufer den gewĂŒnschten Preis nicht in einer Zahlung stemmen kann. In solchen FĂ€llen gilt es ebenfalls, die Stimmung so zu steuern, dass der Verhandlungspartner von selbst ĂŒber seine Bedenken redet. Auf diese Weise gelingt es, die vorteilhafte Position als KĂ€ufer zu bewahren und Konditionen auszuhandeln, die beide Seiten zufriedenstellen.
Planen Sie aktuell Ihre Nachfolge oder den Unternehmensverkauf und wollen die bestmöglichen Konditionen fĂŒr eine erfolgreiche Ăbergabe schaffen? Dann melden Sie sich jetzt bei Fabian Zamzau und vereinbaren Sie einen Termin, um sich unverbindlich beraten zu lassen!
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