SelbstÀndige und Kleinstunternehmen blicken pessimistisch auf 2024
27.12.2023 - 00:01:00Im Vergleich zu 2022 habe sich die Auftragslage fĂŒr mehr als jeden dritten Kleinstunternehmer und SelbstĂ€ndigen laut der Umfrage verschlechtert (Kleinstunternehmen 40 Prozent, SoloselbstĂ€ndige 36 Prozent). Dementsprechend blickt die HĂ€lfte sorgenvoll in die Zukunft (Kleinstunternehmen 55 Prozent, SoloselbstĂ€ndigen 51 Prozent). Als GrĂŒnde fĂŒr die schwierige wirtschaftliche Lage werden die allgemeinen Preissteigerungen (Kleinstbetriebe 79 Prozent, SoloselbstĂ€ndigen 65 Prozent) und an zweiter Stelle BĂŒrokratie als hohe Belastung (Kleinstunternehmen 70 Prozent, SoloselbststĂ€ndigen 47 Prozent) genannt. Als Folge haben die HĂ€lfte der Kleinstbetriebe und 39 Prozent der SoloselbstĂ€ndigen ihre Preise fĂŒr Produkte oder Dienstleistungen, sofern möglich, erhöht. AuĂerdem werden notwendige Investitionen weiterhin aufgeschoben (Kleinstunternehmen: 52 Prozent, SoloselbstĂ€ndige: 43 Prozent). Laut der Umfrage haben fast ein Drittel der Kleinstunternehmer (31 Prozent) und 17 Prozent der SoloselbstĂ€ndigen in den vergangenen sechs Monaten ihr Unternehmenskonto ĂŒberzogen. Gut ein Drittel (36 Prozent) rechnet damit, dass es ihnen schwerfallen wird, die GehĂ€lter zahlen zu können. Rund jeder Vierte (23 Prozent) schĂ€tzt aufgrund der wirtschaftlichen Lage die Gefahr hoch ein, Mitarbeitende entlassen zu mĂŒssen - vor einem Jahr waren dies allerdings noch deutlich mehr (40 Prozent). Die Online-Befragung wurde vom 7. bis zum 16. November unter 509 SoloselbstĂ€ndigen und 302 Kleinstunternehmen im Auftrag der Schufa von Nordlight Research durchgefĂŒhrt.


