Felicia, Modell

Ơkoda feiert 30 Jahre Felicia – das erste Modell der Marke unter dem Dach der Volkswagen Gruppe

22.10.2024 - 14:27:08

MladĂĄ Boleslav - â€ș Wegweisende Entwicklung: Als Nachfolger des beliebten Ć koda Favorit fĂŒhrte der Felicia zahlreiche moderne Technologien und Features ein

â€ș Erfolgsgeschichte: Zwischen 1994 und 2001 produzierte Ć koda mehr als 1,4 Millionen Exemplare des Felicia

â€ș Ein Modell, viele Möglichkeiten: Felicia-Familie umfasste SchrĂ€ghecklimousine, Kombi, Pick-up und weitere Versionen

â€ș Markantes MotorsportgerĂ€t: Ć koda Felicia Kit Car knĂŒpfte in der Rallye-Weltmeisterschaft an die Erfolge des Weltcup-Siegers Favorit an

Vor genau 30 Jahren, im Oktober 1994, prĂ€sentierte Ć koda die moderne fĂŒnftĂŒrige SchrĂ€ghecklimousine Felicia als Nachfolger des Favorit. Sechs Monate spĂ€ter folgte die praktische Kombiversion. Der Felicia stellte die erste Entwicklung von Ć koda unter dem Dach des Volkswagen Konzerns dar, zu dem die Marke seit 1991 gehört. Von 1994 bis 2001 produzierte Ć koda mehr als 1,4 Millionen Exemplare des Felicia. Auch im Motorsport hinterließ das neue Kompaktmodell bleibende Spuren.

Am 26. Oktober 1994 erfolgte die Weltpremiere des Ć koda Felicia auf der berĂŒhmten KarlsbrĂŒcke in Prag. Schon im September hatte Ć koda im Werk VrchlabĂ­ die Serienfertigung aufgenommen und ab dem 17. Oktober 1994 lief der Felicia auch in MladĂĄ Boleslav vom Band. Nachdem die Volkswagen Gruppe 1991 Anteile an Ć koda erworben hatte, konnte der tschechische Hersteller bei der Entwicklung des Felicia erstmals auf Technologien und Komponenten des Mutterkonzerns zurĂŒckgreifen. Der Einsatz von Ausstattungskomponenten und Aggregaten der Gruppe sowie modernen Sicherheits- und Komfortmerkmalen trug maßgeblich zum bemerkenswerten Verkaufserfolg des Felicia bei.

Der Beginn einer neuen Ära

Die Felicia-Modellfamilie stellte eine umfassende Modernisierung des VorgĂ€ngers Ć koda Favorit dar. So wies der Felicia ein frisches Design auf, zudem war die fĂŒnftĂŒrige SchrĂ€ghecklimousine 40 Millimeter lĂ€nger und 15 Millimeter breiter als der Favorit. Das Kofferraumvolumen wuchs um 21 auf nunmehr 272 Liter an.

Als Einstiegsmotorisierung bot Ć koda einen 1.289 ccm großen Vierzylinder-Benziner an, der mit 40 kW oder 50 kW Leistung zur Wahl stand. 1995 folgten der kraftvollere 1,6 MPI-Benziner mit 55 kW und der Saugdiesel 1,9 D mit 47 kW Leistung. Dank der engen Zusammenarbeit innerhalb des Volkswagen Konzerns wies der Felicia moderne Ausstattungsoptionen wie ABS, bis zu vier Airbags, Servolenkung, Klimaanlage, Onboard-Computer, beheizbare Vordersitze und LederbezĂŒge auf. In seiner tschechischen Heimat erhielt der Ć koda Felicia 1994 den Titel ‚Auto des Jahres‘.

Karosserievarianten: praktische Derivate und Spaßversion ,Fun‘

Im Juni 1995 ergĂ€nzte Ć koda das Angebot um den praktischen Kombi, der bei 4,205 Meter LĂ€nge 447 GepĂ€ckraumvolumen bot. Ab August 1995 liefen im Werk Kvasiny zudem die Nutzfahrzeugvarianten Pickup und Vanplus vom Band. Auf Basis des Pick-up fertigte der Hersteller außerdem mehr als 4.000 Exemplare des Ć koda Felicia Fun fĂŒr Alltag und Freizeit. Dieses außergewöhnliche Fahrzeug in knalligem Gelb besaß ein unkonventionelles Sitzkonzept: Durch das Verschieben der RĂŒckwand entstanden auf der LadeflĂ€che zwei weitere SitzplĂ€tze zusĂ€tzlich zu Front- und Beifahrersitz.

Im Februar 1998 stellte der Hersteller eine umfassende Überarbeitung des Felicia vor, die das Modell an die damals neue Ć koda Designsprache anpasste, die erstmals im seit 1996 produzierten Octavia eingefĂŒhrt wurde. Mit diesem Update gewann der Felicia 28 Millimeter in der LĂ€nge, der Felicia Combi fiel 32 Millimeter lĂ€nger aus. Zudem umfasste die Aufwertung neue Lackierungen und zusĂ€tzliche Ausstattungsoptionen.

Sondereditionen und Motorsporterfolge

Ć koda bot den Felicia in einer Vielzahl Sondereditionen an. 1995 rundete die Top-Ausstattung Laurin & Klement die Baureihe nach oben hin ab. Ein Jahr darauf folgte die in Anlehnung an die Olympischen Sommerspiele gestaltete Variante Atlanta. Zu den weiteren SonderausfĂŒhrungen zĂ€hlten Sport Line, Color Line, Excellent, Magic, Family und Mystery. Als Inspiration fĂŒr letztere diente die Prager Rathausuhr. Insgesamt produzierte Ć koda 1.401.489 Millionen Felicia, der letzte verließ das Produktionsband im Juni 2001.

Seine Robustheit, ZuverlĂ€ssigkeit und Vielseitigkeit stellte der Felicia auch im Motorsport unter Beweis. Von 1995 bis 1997 startete er in der Rallye-Weltmeisterschaft, wo er als sogenanntes Kit Car mehrere PodestplĂ€tze in der F2-Kategorie erzielte. Das Ć koda Felicia Kit Car setzte auf Vierzylinder mit zunĂ€chst 1,3 und 1,5 Liter Hubraum. SpĂ€ter folgte eine 1,6 Liter-Variante, der das Team von Ć koda Motorsport 174 PS entlockte. Im Rahmen seiner Rallye-Laufbahn erwies sich das Ć koda Felicia Kit Car als Ă€ußerst zuverlĂ€ssig und begeisterte mit exzellentem Handling – wie schon sein Serienvorbild, das vielfach bis heute treue Dienste leistet.

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