So viele Dollar-MillionÀre weltweit wie nie
04.06.2025 - 06:05:03Sperrfrist 4. Juni 06.00 Uhr
FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Club der Dollar-MillionĂ€re weltweit ist erneut gröĂer geworden - vor allem dank steigender Kurse an vielen AktienmĂ€rkten. GeschĂ€tzt 23,4 Millionen Menschen und damit 2,6 Prozent mehr als 2023 verfĂŒgten im vergangenen Jahr ĂŒber ein anlagefĂ€higes Vermögen von mindestens einer Million Dollar.
Das ist nach Angaben des Beratungsunternehmens Capgemini FR0000125338 der höchste Stand seit der ersten Auswertung im Jahr 1997. Auch das Vermögen der Reichen legte dem jĂŒngsten "World Wealth Report" zufolge auf einen Rekordwert zu: 90,5 Billionen Dollar (79,3 Billionen Euro) bedeuteten den Berechnungen zufolge ein Plus von 4,2 Prozent zum Vorjahr. Der Löwenanteil des Vermögenszuwachses kam einmal mehr aus den USA.
Weniger Dollar-MillionÀre in Deutschland
Deutschland behauptet sich auf Platz drei in der Rangliste der LÀnder mit den meisten Dollar-MillionÀren - obwohl deren Zahl hierzulande binnen Jahresfrist um gut 40.000 geschrumpft ist: 1,605 (Vorjahr: 1,646) Millionen Menschen zÀhlten der Capgemini-Auswertung zufolge 2024 zur Gruppe der vermögenden Privatpersonen ("High Net Worth Individuals" - kurz: HNWI).
Dass der Kreis der Dollar-MillionĂ€re in Deutschland kleiner geworden ist, ist nach EinschĂ€tzung von Capgemini am ehesten mit rĂŒcklĂ€ufigen Immobilienpreisen zu erklĂ€ren. Das Vermögen der Reichen hierzulande blieb den Berechnungen zufolge in Summe mit 6,32 Billionen Dollar nahezu unverĂ€ndert.
Zwei Drittel der Reichen in vier LĂ€ndern
An der Spitze der Rangliste stehen mit weitem Abstand die USA mit 7,993 (Vorjahr: 7,431) Millionen Dollar-MillionÀren. Auf Platz zwei liegt weiterhin Japan mit 3,990 (3,777) Millionen vermögenden Privatpersonen. Die drei genannten LÀnder plus China vereinen fast zwei Drittel (64,5 Prozent) der weltweiten Dollar-MillionÀre auf sich.
Capgemini berĂŒcksichtigt in seinem seit 1997 jĂ€hrlich erstellten "World Wealth Report" Aktien, festverzinsliche Wertpapiere, alternative Investments wie privates Beteiligungskapital, Bargeld sowie Immobilien, sofern diese nicht selbst genutzt werden. Kunstsammlungen und GebrauchsgĂŒter wie Autos und Schmuck werden nicht eingerechnet.
Die Auswertung deckt den Angaben zufolge 71 LÀnder ab, auf die mehr als 98 Prozent des globalen Bruttonationaleinkommens und 99 Prozent der weltweiten Börsenkapitalisierung entfallen. Zudem wurden Anfang Januar 6.472 Dollar-MillionÀre unter anderem zu ihrer Anlagestrategie befragt.

