Digitalisierung im Handwerk: Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH verrÀt, warum viele Betriebe zu spÀt handeln
02.07.2026 - 14:45:30 | presseportal.de
Eigentlich lĂ€uft das GeschĂ€ft. Die Auftragslage stimmt und neue Projekte kommen hinzu. Trotzdem haben viele Handwerksunternehmer das GefĂŒhl, stĂ€ndig nur noch auf Probleme zu reagieren. Angebote warten auf Freigaben, Termine mĂŒssen kurzfristig verschoben werden, Mitarbeiter haben RĂŒckfragen und Kunden erwarten schnelle Antworten. Statt den Betrieb aktiv zu steuern, bestimmen immer hĂ€ufiger ungeplante Aufgaben den Arbeitsalltag. Der Grund dafĂŒr liegt oft nicht in fehlenden AuftrĂ€gen oder mangelnder Fachkompetenz, sondern in den internen AblĂ€ufen. Wichtige Informationen verteilen sich auf Telefonate, WhatsApp-Nachrichten, E-Mails, Notizzettel und einzelne Köpfe. Fast jede Entscheidung landet schlieĂlich wieder beim Chef. Was zunĂ€chst nach Kontrolle aussieht, entwickelt sich mit der Zeit jedoch zum gröĂten Wachstumshemmnis des Unternehmens: Der Unternehmer wird zum Flaschenhals. FĂŒr strategische Entscheidungen bleibt kaum noch Zeit. âDer schlimmste Punkt ist erreicht, wenn der Unternehmer morgens als Erster beginnt und abends als Letzter geht â und trotzdem das GefĂŒhl hat, seinem Betrieb stĂ€ndig hinterherzulaufenâ, erklĂ€rt Liborio Manciavillano, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.
âUmso wichtiger ist es, den Betrieb so zu organisieren, dass wiederkehrende AblĂ€ufe verlĂ€sslich funktionieren und nicht mehr jede Entscheidung beim Inhaber landetâ, betont Liborio Manciavillano. Genau hier setzt er die Arbeit der HWS Handwerks-Schmiede GmbH an. Dabei kennt Liborio Manciavillano die tĂ€glichen EngpĂ€sse im Handwerk auch aus eigener unternehmerischer Erfahrung: Bereits 2013 grĂŒndete er selbst einen Handwerksbetrieb und erlebte, wie schnell ein Unternehmen vom Inhaber abhĂ€ngig wird, wenn klare AblĂ€ufe fehlen. Heute begleitet er mittelstĂ€ndische Handwerksbetriebe dabei, genau diese AbhĂ€ngigkeit Schritt fĂŒr Schritt aufzulösen. Im Mittelpunkt steht dabei ein zwölfmonatiges Begleitprogramm, in dem gemeinsam praxistaugliche Strukturen entwickelt, Verantwortlichkeiten definiert und digitale Prozesse dort eingefĂŒhrt werden, wo sie den Arbeitsalltag tatsĂ€chlich erleichtern. Ziel ist es, den Betrieb verlĂ€sslicher zu organisieren und dem Unternehmer wieder FreirĂ€ume fĂŒr FĂŒhrung und Weiterentwicklung zu schaffen. Seine Erfahrungen aus der eigenen unternehmerischen Praxis hat Liborio Manciavillano auĂerdem im Buch âSelbst, aber nicht mehr stĂ€ndig â Warum Unternehmer im Handwerk anders denken mĂŒssenâ zusammengefasst.
Warum viele Betriebe an alten AblÀufen festhalten
Viele Handwerksunternehmer arbeiten seit Jahren nach denselben AblĂ€ufen. Das ist kein Zufall â schlieĂlich hat dieses System lange funktioniert. Solange der Betrieb ĂŒberschaubar war, konnte der Inhaber jede Entscheidung selbst treffen, jede Baustelle im Blick behalten und Probleme kurzfristig lösen. Mit zunehmender Auslastung stöĂt dieses Modell jedoch immer hĂ€ufiger an seine Grenzen.
Die Zahl der Kunden wĂ€chst, Projekte werden komplexer und neue Mitarbeiter kommen hinzu. Die Organisation bleibt jedoch oft dieselbe. Informationen werden weiterhin mĂŒndlich weitergegeben, Angebote unter Zeitdruck erstellt und wichtige Absprachen ĂŒber Telefonate, WhatsApp-Nachrichten oder Notizzettel getroffen. Was zunĂ€chst wie kleine Unstimmigkeiten wirkt, entwickelt sich nach und nach zu einem organisatorischen Dauerproblem. Immer hĂ€ufiger muss der Unternehmer selbst eingreifen, RĂŒckfragen beantworten und Entscheidungen treffen. Hinzu kommt, dass sich auch die Erwartungen von Kunden und Mitarbeitern verĂ€ndert haben. WĂ€hrend sich Kunden schnelle RĂŒckmeldungen, transparente Kommunikation und verlĂ€ssliche AblĂ€ufe wĂŒnschen, erwarten FachkrĂ€fte moderne Arbeitsbedingungen und klare Strukturen. Betriebe, die weiterhin improvisieren, geraten dadurch zunehmend unter Druck.
Die Praxis zeigt jedoch immer wieder: âSolange der Betrieb vermeintlich lĂ€uft, sehen die meisten Unternehmer keinen Anlass, etwas zu verĂ€ndernâ, berichtet Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH. âDabei wĂ€re genau dann der richtige Zeitpunkt, Strukturen aufzubauen.â Wer notwendige VerĂ€nderungen zu lange aufschiebt, riskiert nicht nur mehr Stress im Alltag. Mit jedem weiteren Provisorium wĂ€chst die AbhĂ€ngigkeit vom Inhaber. Immer mehr Entscheidungen landen auf seinem Schreibtisch, wĂ€hrend die Zeit fĂŒr FĂŒhrung, Weiterentwicklung und strategische Aufgaben verloren geht. Nicht mangelnde Fachkompetenz wird dann zum eigentlichen Problem, sondern ein Betrieb, der ohne den Unternehmer kaum noch funktioniert.
Digitalisierung beginnt nicht mit Software, sondern mit klaren AblÀufen
Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, welche Software ein Handwerksbetrieb benötigt. Entscheidend ist vielmehr, wie sich wiederkehrende AblĂ€ufe so organisieren lassen, dass Informationen zuverlĂ€ssig flieĂen und Verantwortlichkeiten eindeutig geregelt sind. Genau hier setzt die Digitalisierung an â nicht als Techniklösung, sondern als strukturierter Ansatz, um bestehende Prozesse transparent und nachvollziehbar zu gestalten. Digitale Werkzeuge entfalten ihren Nutzen allerdings erst, wenn festgelegt wurde, wie Anfragen bearbeitet, Angebote erstellt, Aufgaben verteilt und Informationen dokumentiert werden. Sind diese AblĂ€ufe klar definiert, greifen alle Beteiligten auf denselben Wissensstand zu. Kundenanfragen werden nachvollziehbar bearbeitet, Angebote konsequent nachverfolgt und offene Aufgaben transparent dokumentiert. So entsteht Schritt fĂŒr Schritt ein verlĂ€ssliches System, das Fehler reduziert, Abstimmungen erleichtert und fĂŒr mehr Ăbersicht im gesamten Betrieb sorgt.
âDigitalisierung ist kein Selbstzweck. Sie schafft die Strukturen, die ein Unternehmen braucht, damit AblĂ€ufe zuverlĂ€ssig funktionieren und Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt werden kannâ, betont Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.
Wie digitale Prozesse den Unternehmer im Alltag entlasten
Sind klare Strukturen erst einmal etabliert und digitale Prozesse sinnvoll in den Arbeitsalltag integriert, zeigen sich ihre Auswirkungen schnell. Mitarbeiter wissen, welche Informationen sie benötigen, Aufgaben werden nachvollziehbar ĂŒbergeben und viele RĂŒckfragen entstehen gar nicht erst. Entscheidungen können dort getroffen werden, wo sie hingehören, statt automatisch beim Inhaber zu landen. âDie Digitalisierung soll den Unternehmer nicht beschĂ€ftigen, sondern entlasten. Erst wenn der Betrieb auch ohne die stĂ€ndige Anwesenheit des Inhabers zuverlĂ€ssig funktioniert, entsteht der Freiraum, den viele Unternehmer seit Jahren vermissenâ, sagt Liborio Manciavillano.
Die eigentliche VerĂ€nderung geht jedoch weit ĂŒber effizientere AblĂ€ufe hinaus. Der Unternehmer gewinnt die Möglichkeit zurĂŒck, sich wieder den Aufgaben zu widmen, die seinen Betrieb langfristig voranbringen: Mitarbeiter fĂŒhren, Kundenbeziehungen ausbauen, neue GeschĂ€ftschancen erkennen und das Unternehmen strategisch weiterentwickeln. Aus einem Betrieb, der auf den tĂ€glichen Einsatz seines Inhabers angewiesen ist, wird Schritt fĂŒr Schritt ein Unternehmen, das eigenstĂ€ndiger arbeitet und nachhaltig wachsen kann.
Warum klare Strukturen auch nach auĂen den Unterschied machen
Die Vorteile klarer AblĂ€ufe enden jedoch nicht im eigenen Betrieb. Was intern fĂŒr mehr Struktur und VerlĂ€sslichkeit sorgt, wird auch nach auĂen sichtbar. Kunden und potenzielle Mitarbeiter möchten heute schon vor dem ersten persönlichen Kontakt wissen, wie ein Unternehmen arbeitet und ob es professionell organisiert ist. Der erste Eindruck entsteht deshalb hĂ€ufig online.
Eine aktuelle Website, authentische Einblicke in den Arbeitsalltag oder positive Bewertungen vermitteln nicht nur Informationen ĂŒber die angebotenen Leistungen. Sie schaffen Vertrauen und zeigen, dass hinter der handwerklichen QualitĂ€t auch ein gut gefĂŒhrter Betrieb steht. Gerade in Zeiten, in denen Kunden schnelle Reaktionszeiten erwarten und qualifizierte FachkrĂ€fte die Wahl zwischen mehreren Arbeitgebern haben, kann dieser Eindruck entscheidend sein. âViele Handwerksbetriebe leisten hervorragende Arbeit. Sie zeigen sie nur nicht. Wer intern gut organisiert ist und das auch nach auĂen sichtbar macht, verschafft sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteilâ, sagt Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH.
Fazit: Digitalisierung ist kein Technikprojekt, sondern ein unternehmerischer Entwicklungsschritt
Am Ende geht es nicht darum, möglichst viele digitale Werkzeuge einzufĂŒhren. Entscheidend ist, einen Betrieb aufzubauen, der auch mit wachsender GröĂe zuverlĂ€ssig funktioniert, Verantwortung auf mehrere Schultern verteilt und sich nicht mehr auf das Wissen oder die stĂ€ndige VerfĂŒgbarkeit einer einzigen Person verlassen muss. Genau darin liegt der eigentliche Wert der Digitalisierung: Sie schafft die Grundlage fĂŒr stabile Prozesse, klare Verantwortlichkeiten und ein Unternehmen, das langfristig leistungsfĂ€hig und zukunftsfĂ€hig bleibt.
âEin Unternehmen ist dann wirklich gut aufgestellt, wenn es nicht vom stĂ€ndigen Einsatz seines Inhabers lebt, sondern von klaren Strukturen und einem Team, das eigenverantwortlich handeln kann. Genau dabei begleiten wir Handwerksunternehmer â Schritt fĂŒr Schritt und immer mit dem Ziel, ihren Betrieb nachhaltig fĂŒr die Zukunft aufzustellenâ, fasst Liborio Manciavillano zusammen.
Sie möchten den Schritt vom tÀglichen Feuerlöschen hin zu einem Betrieb schaffen, der auch ohne Ihre stÀndige Anwesenheit verlÀsslich funktioniert? Dann melden Sie sich jetzt bei Liborio Manciavillano von der HWS Handwerks-Schmiede GmbH und erfahren Sie, wie klare Strukturen und praxistaugliche digitale Prozesse Ihren Arbeitsalltag nachhaltig entlasten können!
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Ruben SchÀfer
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