Streit, Steuerberatern

Streit unter Steuerberatern - Experte verrÀt, wann und wie man sich von Kanzleipartnern trennen sollte

23.10.2023 - 11:24:28

Speyer - Steigende Arbeitsbelastung und Personalmangel verschĂ€rfen bestehende Spannungen zwischen Kanzleipartnern. Diese Spannungen gefĂ€hrden nicht nur die ArbeitsatmosphĂ€re, sondern auch die GeschĂ€ftsperformance. Wenn Diskussionen ĂŒber AuftragsprioritĂ€ten oder strategische Ausrichtungen in endlosen StreitgesprĂ€chen mĂŒnden, gerĂ€t der Kanzleibetrieb ins Stocken.

"So leidet die Effizienz, Mandanten spĂŒren die negativen Auswirkungen und die Mitarbeiterzufriedenheit sinkt. Wichtig ist jedoch, dass eine Entscheidung fĂŒr oder gegen eine Trennung auf keinen Fall aus dem Bauch heraus getroffen werden sollte", sagt Michael Wohlfart. Er ist Kanzleiberater und optimierte bereits die internen Strukturen von mehr als 200 Kanzleien. Wann und wie man sich von Kanzleipartnern trennen sollte, verrĂ€t er in diesem Beitrag.

Konflikte und HarmoniebedĂŒrfnis in Steuerkanzleien

In vielen Steuerkanzleien fĂŒhrt die gemeinsame TĂ€tigkeit von Inhabern als Kanzleipartner auf Dauer zu Meinungsverschiedenheiten und Konflikten. Diese Differenzen werden aus Angst vor unangenehmen GesprĂ€chen und sonstigen Konsequenzen oft ignoriert, zumal viele Steuerberater sehr harmoniebedĂŒrftig sind. Konflikte sind in der Welt der Steuerberatung daher leider ein hĂ€ufiges Tabuthema. Ein Fehler, denn Probleme unter den Teppich zu kehren, kann zu ungelösten Spannungen fĂŒhren, die schließlich eskalieren können. Langfristiges Desinteresse und mangelndes Engagement können nicht nur strategische Nachteile nach sich ziehen, sondern auch langfristig die Effizienz und Entwicklung der Kanzlei beeintrĂ€chtigen.

Unterschiedliche PrioritÀten, Generationenansichten und Investitionsbereitschaften im Fokus

Konflikte in Steuerkanzleien können sich in vielerlei Hinsicht Ă€ußern. HĂ€ufig sind die PrioritĂ€ten der Partner unterschiedlich gewichtet. WĂ€hrend der eine Inhaber selbst am Wochenende arbeitet, legt der andere Partner Wert darauf, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Insbesondere in Kanzleien mit Ă€lteren Partnern, die kurz vor dem Ruhestand stehen, treten solche Konflikte auf.

Neben unterschiedlichen PrioritĂ€ten können auch divergierende Generationenansichten und unterschiedliche Investitionsbereitschaften zu Konflikten fĂŒhren. WĂ€hrend Ă€ltere Partner oft gerne auf bewĂ€hrte Methoden setzen, möchten jĂŒngere Kollegen neue Wege gehen. Diese Unterschiede in der Herangehensweise können zu Spannungen fĂŒhren, die letztendlich die gesamte Kanzlei betreffen. Insbesondere dann, wenn Entscheidungen einstimmig getroffen werden mĂŒssen, können die Konsequenzen immens sein.

Partnerschaft beenden trotz finanzieller AbhÀngigkeit

Dennoch scheuen viele Steuerberater davor zurĂŒck, eine Partnerschaft endgĂŒltig zu beenden, was teilweise auf finanzielle AbhĂ€ngigkeiten zurĂŒckzufĂŒhren sein kann. Zum Beispiel kann die Notwendigkeit eines Kredits, um den Partner auszuzahlen, ein Hinderungsgrund sein. Es ist jedoch wichtig zu betonen, dass die Überlegung zur Trennung nicht immer unmittelbar erforderlich ist, selbst wenn Meinungsverschiedenheiten oder Konflikte auftreten. Stattdessen sollte der Fokus auf Offenheit und Kommunikation liegen, um eine produktive Arbeitsumgebung zu schaffen, in der die Interessen der Kanzlei und ihrer Kunden stets im Mittelpunkt stehen.

Über Michael Wohlfart:

Michael Wohlfart ist Kanzleiberater und - gemeinsam mit Bastian Schoder - einer der beiden GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Kanzleibooster GmbH. Die Experten unterstĂŒtzen zusammen mit ihrem Team Steuerberater dabei, ihre Kanzlei entspannter zu fĂŒhren, ohne hierfĂŒr mehr Personal einstellen zu mĂŒssen. So haben sie bereits ĂŒber 200 Kanzleien dabei geholfen, die Kanzleileitung deutlich zu entlasten, die ProduktivitĂ€t zu steigern und die Mandantenstruktur signifikant zu verbessern. Mehr Informationen dazu unter: https://kanzleibooster.de/

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