KĂŒnstliche Intelligenz, Digitalisierung

Studie von valantic und HRI zu KI und digitaler SouverÀnitÀt

04.02.2026 - 17:07:26

MĂŒnchen - Umfrage unter 1.000 C-Levels: KI entscheidet ĂŒber WettbewerbsfĂ€higkeit bis 2030

Keine Zukunft ohne KĂŒnstliche Intelligenz (KI)? Eine neue Studie der Digitalberatung valantic in Kooperation mit dem Handelsblatt Research Institut (HRI) gibt hierauf eine klare Antwort: Unternehmen, die nicht konsequent auf KI-Technologien setzen, werden bis 2030 ihre WettbewerbsfĂ€higkeit verlieren. Vier von fĂŒnf Entscheider:innen (79 Prozent) stimmten dieser Aussage im Rahmen der neuen C-Level-Befragung " Digital Excellence Outlook 2026 - AI at Scale" zu. Außerdem steht der KI-Reifegrad der Unternehmen im Fokus der Analyse: Wie gelingt es, KI in der GeschĂ€ftsstrategie zu verankern und die Belegschaft zum Einsatz intelligenter Anwendungen zu befĂ€higen? Und was bedeutet die KI-Transformation mit Blick auf die digitale SouverĂ€nitĂ€t der Anwender? Die Studie basiert auf der Befragung von 1.000 C-Levels und IT-Entscheider:innen aus der DACH-Region.

In den meisten FĂŒhrungsetagen gilt KĂŒnstliche Intelligenz inzwischen als die entscheidende Zukunftstechnologie: Mit 86 Prozent schĂ€tzt die ĂŒberwiegende Mehrheit von 1.000 befragten Entscheider:innen KI als wichtig fĂŒr den eigenen Unternehmenserfolg bis 2030 ein. Damit liegt die Technologie nun - anders als noch im Vorjahr - klar an der Spitze des Trendrankings des neuen Digital Excellence Outlooks 2026 von valantic und HRI, und damit vor anderen Prio-Themen wie etwa der Cloud-Transformation, Investitionen in Cybersecurity-Technologien oder dem Internet der Dinge.

Viele sehen darĂŒber hinaus einen unmittelbaren Zusammenhang zwischen der KI-Transformation und ihrer WettbewerbsfĂ€higkeit in der nahen Zukunft. Dass Unternehmen diese bereits bis 2030 verlieren, wenn sie KI nicht in ihre Kernprozesse integrieren, glauben 79 Prozent der Befragten. Die Studie liefert zudem Antworten auf weitere wesentliche Fragestellungen rund um die KI-Transformation.

Zum Beispiel:

Reifegrad im Fokus: Wird KI strategisch verankert und die Belegschaft befÀhigt?

Auch wenn die Wichtigkeit von KI als Zukunftstechnologie erkannt wurde, zeigen die Studienergebnisse zugleich, dass der KI-Reifegrad vieler Unternehmen noch ausbaufĂ€hig ist. Um die KI-Reife der befragten Unternehmen zu ermitteln, wurden die Befragten um eine SelbsteinschĂ€tzung gebeten: Eine hohe KI-Reife wurde dadurch gekennzeichnet, dass Unternehmen die KI-Transformation bereits ausdrĂŒcklich in ihrer GeschĂ€ftsstrategie verankert und in der eigenen Organisation umfassende Kompetenzen zum Einsatz von KI aufgebaut haben.

Das Ergebnis: Etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der Unternehmen ist nach eigener EinschĂ€tzung mit einem hohen Reifegrad ausgestattet und schon gut in der Lage, intelligente Anwendungen erfolgreich und mehrwertstiftend einzusetzen (KI-Vorreiter). Weitere 55 Prozent sind mit einer mittleren Reife auf dem Weg dorthin (KI-Mittelfeld). Neun Prozent haben allerdings noch einen weiten Weg vor sich. Bei diesen Unternehmen fehlen bislang der strategische Blick auf KI und/oder die erforderlichen FĂ€higkeiten (KI-NachzĂŒgler).

Hohe KI-Reife zieht messbare Mehrwerte nach sich

Spannend sind die Unterschiede, die sich in Korrelation mit der KI-Reife bei weiteren Fragestellungen der Untersuchung ergeben. So zeigt sich, dass Unternehmen mit einem hohen KI-Reifegrad heute bereits deutlich stÀrker von messbaren Mehrwerten durch KI profitieren - etwa Zeitgewinne, eine höhere Effizienz und eine gesteigerte QualitÀt.

Ebenso bewerten Vorreiter die Relevanz einzelner Erfolgsfaktoren beim KI-Einsatz anders als die NachzĂŒgler. WĂ€hrend sowohl Vorreiter als auch NachzĂŒgler eine qualitĂ€tsgesicherte Datengrundlage als erfolgskritisch fĂŒr KI-Anwendungen erachten, messen Vorreiter Faktoren wie der abteilungsĂŒbergreifenden Zusammenarbeit zwischen Datenteams und Fachabteilungen, soliden Governance-Strukturen oder der BefĂ€higung der Mitarbeitenden eine deutlich höhere Bedeutung bei, als dies die NachzĂŒgler tun.

"KĂŒnstliche Intelligenz hebt Prozesse auf eine neue Stufe"

Dr. Sven Jung, Studienleiter auf Seiten des Handelsblatt Research Institutes, sagt: "Die gemeinsame Studie mit valantic unterstreicht die immense Wichtigkeit der KI-Transformation fĂŒr DACH-Unternehmen. Interessant ist nicht nur, wie unterschiedlich der KI-Reifegrad der befragten Unternehmen ausgeprĂ€gt ist, sondern auch, welche Auswirkungen eine hohe Reife auf den GeschĂ€ftserfolg durch KI-Einsatz hat."

Laurenz Kirchner, Managing Director und Lead der Data & AI Practice bei valantic, sagt: "Mit dem stringenten Einsatz von KI können Prozesse auf eine neue Stufe gehoben werden. Unternehmen, die KI erfolgreich einsetzen, können gleichzeitig die Prozessgeschwindigkeit erhöhen sowie bei weniger Aufwand bessere Ergebnisse und damit bessere ProzessqualitÀt erzielen. Diese drei Dimensionen gleichzeitig positiv zu beeinflussen, schafft derzeit keine andere Trendtechnologie. Unsere Studie zeigt auf, wie Unternehmen diese Potenziale heben können."

Zum Studiendesign:

Die Ergebnisse des Digital Excellence Outlook 2026 basieren auf einer quantitativen und qualitativen Befragung. In quantitativer Hinsicht wurden 1.000 Entscheider:innen aus Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH-Region) befragt, die mehr als 100 BeschĂ€ftigte haben, wobei ein Drittel mehr als 1.000 BeschĂ€ftigte aufweist. UngefĂ€hr elf Prozent der befragten Unternehmen haben mehr als 5.000 BeschĂ€ftigte. Die quantitative Befragung wurde durch acht exklusive Tiefeninterviews mit FĂŒhrungskrĂ€ften aus internationalen Unternehmen, darunter Konzerne aus DAX, MDAX und SMI, ergĂ€nzt.

Die Befragung wurde im November 2025 zusammen mit dem Marktforschungsinstitut techconsult durchgefĂŒhrt. Im Schwerpunkt handelt es sich bei den Befragten um C-Level-Entscheider:innen. Der Fokus liegt auf den Branchen Automotive, Pharma, Handel, Produktion, Telekommunikation, Logistik sowie Versorgungsunternehmen (Strom, Gas und Wasser).

Pressekontakt:

Malte Limbrock | +49 162 312 6411 | malte.limbrock@muc.valantic.com
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