Stuttgart-Bad, Cannstatt

Stuttgart-Bad Cannstatt: Vonovia plant 120 Wohnungen auf Fabrikbrache

Veröffentlicht am: 24.09.2026 um 08:54 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Nach 20 Jahren Leerstand ist das frühere Fabrikgelände in Bad Cannstatt geräumt. Vonovia will dort rund 120 Wohnungen errichten lassen; der Bauantrag steht noch aus.

Vonovia plant rund 120 Wohnungen auf Stuttgarter Fabrikareal
Eine weitläufige, geräumte Industriebrache in Stuttgart, die als Baugelände für neue Wohnungen vorbereitet wurde. Illustration mit AI erstellt.

Auf dem Gelände einer ehemaligen Bettfedernfabrik in Stuttgart-Bad Cannstatt zeichnet sich eine neue Nutzung ab. Der Wohnungskonzern Vonovia beabsichtigt, einen Bauantrag für das Areal einzureichen, um dort etwa 120 Wohnungen zu errichten. Wie die Stuttgarter Nachrichten berichten, soll mit diesem Schritt ein langwieriger Leerstand auf dem Areal beendet und neuer Wohnraum im Stuttgarter Stadtgebiet geschaffen werden.

Das betreffende Grundstück an der Hofener Straße erstreckt sich über eine Fläche von 10.000 Quadratmetern. Nach der Aufgabe der industriellen Nutzung lag das weitläufige Gewerbeareal über einen Zeitraum von 20 Jahren brach. Jahrzehntelang blieb das Gelände ungenutzt, während in der baden-württembergischen Landeshauptstadt und insbesondere in dicht besiedelten Stadtbezirken wie Bad Cannstatt die Nachfrage nach Wohnraum kontinuierlich zunahm.

Abrissarbeiten an der Hofener Straße bereits abgeschlossen

Für die Neubebauung wurden vor Ort bereits grundlegende bauliche Vorbereitungen getroffen. Der Abriss der alten Fabrikgebäude an der Hofener Straße ist mittlerweile vollständig erfolgt. Damit ist das 10.000 Quadratmeter große Areal geräumt und für die weiteren Schritte der baulichen Erschließung vorbereitet.

Mit dem geplanten Bauantrag leitet das Wohnungsunternehmen das formelle Genehmigungsverfahren bei den zuständigen Behörden ein. Erst nach Prüfung und Bewilligung der baurechtlichen Unterlagen durch die Verwaltung kann mit den eigentlichen Gründungs- und Hochbauarbeiten begonnen werden.

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Ein 10.000 Quadratmeter großes Fabrikgelände lag 20 Jahre brach — jetzt soll dort ein Bauantrag für rund 120 Wohnungen eingereicht werden. Wer ähnliche Flächen im Portfolio hat, findet in diesem kostenlosen Praxisreport die Struktur von der Altlastenprüfung bis zur Erschließung. Praxisreport Brachflächen-Nachverdichtung anfordern

Im Zuge dieses Prozesses werden üblicherweise Detailfragen zur städtebaulichen Einfügung, zur Erschließung des Quartiers sowie zu den bautechnischen Vorgaben geklärt.

Nachverdichtung auf ehemaligen Industrieflächen

Die Reaktivierung von industriell vorgenutzten Flächen gilt in Ballungsräumen als ein wesentlicher Hebel, um Wohnraum zu schaffen, ohne neue Flächen auf der grünen Wiese zu versiegeln.

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Der Engpass liegt selten am Kapital, sondern am Genehmigungsverfahren: Erst nach Prüfung und Bewilligung der baurechtlichen Unterlagen kann der Hochbau beginnen. Dieser Leitfaden zeigt, welche Detailfragen zu städtebaulicher Einfügung, Erschließung und bautechnischen Vorgaben Sie vorab klären sollten. Checkliste Bauantrag jetzt sichern

Die Umwandlung von Brachflächen wie der früheren Bettfedernfabrik ist für Projektentwickler und Kommunen gleichermaßen mit planerischen Aufgaben verbunden. Nach dem Abriss der Altbausubstanz können auf dem Areal moderne energetische und bauliche Standards umgesetzt werden.

Wann genau die Bauarbeiten nach Einreichung des Antrags beginnen können und wie sich der zeitliche Rahmen bis zur Fertigstellung der rund 120 geplanten Wohneinheiten gestaltet, hängt vom weiteren Verlauf des Prüf- und Genehmigungsverfahrens bei der Stuttgarter Bauverwaltung ab.

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