Drees & Sommer Ergebnis 2023: Entwicklung weiter positiv
07.05.2024 - 10:53:44"Bereits in den Vorjahren haben wir uns vorausschauend auf das verĂ€nderte Marktumfeld eingestellt. Deshalb agiert Drees & Sommer heute aus einer Position der StĂ€rke. Wir haben frĂŒhzeitig RĂŒcklagen gebildet und die internen Strukturen sowie neue und innovative Leistungsbilder auf die verĂ€nderten Marktanforderungen ausgerichtet. ZusĂ€tzlich fĂŒhrt unsere hohe Diversifikation und unsere auf Effizienz getrimmten GeschĂ€ftsprozesse zu einem guten MaĂ an Resilienz. Deshalb können wir weiterhin aktiv auf dem Markt agieren und mĂŒssen nicht unter Druck reagieren", erklĂ€rt Steffen Szeidl, Vorstand der Drees & Sommer SE.
Sein Vorstandskollege Marc Schömbs ergÀnzt: "Durch ein neu initiiertes internes Effizienzprogramm gelang es den Mitarbeiter:innen beispielsweise, Potenziale auf unterschiedlichen Ebenen zu identifizieren und umzusetzen, was wesentlich zum guten Unternehmensergebnis beitrug. Auch im Jahr 2024 verfolgen wir diese AnsÀtze kontinuierlich und sehen weiterhin viele positive Effekte."
Hohe Nachfrage im Bereich Hightech-Industrie
Hohe Bedarfe sieht das Unternehmen aktuell beispielsweise in der Hightechindustrie, die in den kommenden Jahren zahlreiche Fabriken und Produktionsanlagen benötigt. Vor allem die Chipindustrie erwartet einen groĂen Aufschwung, der von Neuansiedlungen im Rahmen der De-Globalisierung, ĂŒber KapazitĂ€tserweiterungen bis zur Nachfrage nach neuen Technologien angetrieben wird, stellt Drees & Sommer-Vorstand Dierk Mutschler fest. Wo in der Vergangenheit noch rein auf Kosten optimiert wurde, schaffe die Industrie heute zum Beispiel unabhĂ€ngigere Lieferketten. Das wirkt sich auch positiv auf regionale AusrĂŒster und ihre GeschĂ€ftsentwicklung aus, ist Mutschler sicher.
"Bei den Investitionen haben wir neben einer leistungsfĂ€higen Fabrikplanung auch die Umweltauswirkungen im Blick, um den hohen CO2-AusstoĂ der Industrie in den Griff zu bekommen. Hier setzen wir insbesondere auf Sektorkopplung als effektiven SchlĂŒssel zur Dekarbonisierung. Industrie, MobilitĂ€t, WĂ€rme und Strom dĂŒrfen nicht lĂ€nger isoliert betrachtet werden. Vielmehr mĂŒssen alle Stakeholder branchenĂŒbergreifende Partnerschaften eingehen, um gemeinsam die Energiewende zu schaffen", so Dierk Mutschler.
Starke Partner statt AlleingÀnge
Mehrere Unternehmen sind im Jahr 2023 Teil der Drees & Sommer-Gruppe geworden, die das Leistungsportfolio strategisch konzipiert ergĂ€nzen: Die auf Wasserstoff spezialisierte Projektberatung cruh21 unterstĂŒtzt dabei, den rasanten Wandel in der Energiewirtschaft zukunftsfĂ€hig mitzugestalten. Mit dem Architektur-, Bauberatungs- und ProjektsteuerungsbĂŒro Unit4 ist ein Spezialist fĂŒr komplexe Bauvorhaben im oben skizzierten Industriebereich mit an Bord gekommen, wĂ€hrend die m3 Bauprojektmanagement GmbH Bauherren und Planern individuelle Design- und Entwurfslösungen bietet. Hinzu kommen Investitionen in das Scale-up-Unternehmen BABLE Smart Cities, mit dem Ziel, die digitale und nachhaltige Stadtentwicklung weiter voranzutreiben, sowie eine strategische Partnerschaft mit der Adolf WĂŒrth GmbH & Co.KG bei LCM Digital, einer digitalen Echtzeit-Plattform fĂŒr komplexe Bauprojekte.
Ausblick 2024: Positiver Impact auf die gebaute Umwelt
"Wird 2024 unternehmerisch einfacher als 2023? Wir denken nicht. Daher arbeiten wir weiterhin mit Hochdruck daran, zukunftsgerichtete Leistungsbilder aus- und aufzubauen sowie branchenĂŒbergreifend Partnerschaften einzugehen. Unser Ziel ist immer, eine nachhaltige Zukunft mitzugestalten und einen konkreten, positiven Impact auf die gebaute Umwelt zu erreichen", sagt Vorstand Steffen Szeidl. Erreichen lĂ€sst sich das durch die aktive Umsetzung von Konzepten wie serielles energetisches Sanieren, neue Technologien, KI und digitale Plattformen, die zum Beispiel als Booster fĂŒr die Kreislaufwirtschaft fungieren können. Doch auch die Politik muss Szeidl zufolge dabei stĂ€rker mitziehen: "Um klimaschonendes Bauen zu beschleunigen, brauchen wir den sogenannten GebĂ€udetyp E. Das E steht dabei fĂŒr einfach oder experimentell. Bisher braucht es fĂŒr neue Konstruktionen noch zeitaufwendige Ausnahmegenehmigungen. Der GebĂ€udetyp E ist dagegen von diesen Vorgaben befreit - solange Sicherheitsbelange wie Brandschutz und die geltenden Umweltstandards erfĂŒllt werden."
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