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Top Trend: Chinas Internet Sektor trotzt der Krise

Veröffentlicht: 05.11.2008 um 10:15 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael MĂŒller (Chefredaktion)

Wer glaubte noch an die Renaissance im Internet? SpĂ€testens nach den Milliarden-Deals und Übernahmen von Portalen wie Facebook oder Youtube ist ein neuer Trend entstanden. Social Network Portale erhalten aufgrund ihrer gigantischen Reichweite weltweit hohes Interesse. Und Chinas Internetmarkt hat im Juni erstmals jenen der USA ĂŒberholt.

Unser Trend-Tipp:
Land: China
Branche: Internet
Segment: Social Network fĂŒr Studenten

Key Facts:
Name: Ooout.com
WKN: A0RKX5
Marktkapitalisierung: 12 Mio. € (Listingstart 10 Mio. €)

Heute kann die Aktie der ooout.com um 80 % zulegen.


Ooout Dotcom ist In

Die krĂ€ftigen Turbulenzen an den AktienmĂ€rkten haben uns zu einer neuen Trendanalyse bewogen. WĂ€hrend die Sektoren quer durch die „Bank“ unter die RĂ€der kommen, finden wir trotz anbahnender Weltwirtschaftskrise attraktive Unternehmen, die selbst kurzfristig von Kaufkraft und Konjunkturzyklen entkoppelt sind. Es sind die Companies, die zum einen vom anhaltend krĂ€ftigen Binnenmarktwachstum Chinas profitieren, und zum anderen ĂŒber strategische Konkurrenzvorteile verfĂŒgen.

Die Zauberworte sind „China Internet“ und „Bildung“. Seit Sommer 2008 hat Chinas Internetmarkt erstmals dem der USA den Rang abgelaufen. Im Juni stiegen die Nutzerzahlen um 53 Prozent auf 253 Millionen Nutzer. Davon sind 68 Prozent unter 30 Jahre jung. GewinnsprĂŒnge wie bei Internetunternehmen Sohu.com (+316%) oder Baidu.com (+91%) zeigen den neuen Trend. Koppelt man nun die Internetbranche mit der weitestgehend konjunkturunabhĂ€ngigen Bildung, sehen wir riesige Chancen. Das GeschĂ€ftsmodell darf nicht nur auf Werbung basieren. Auch ausschließliche Verkaufsplattformen sind zu wenig. Es muss ein Unternehmen sein, das fĂŒr Nutzer einen einmaligen Mehrwert bietet, und gleichzeitig mehrere Nutzergruppen anspricht.

Wir haben ein Unternehmen gefunden: OOOUT.com
Ooout.com ist ein schnell wachsendes Studentenportal, das sich auf Akademiker als die kĂŒnftigen High-Professionals in China konzentriert. Mit ĂŒber 160.000 Nutzern innerhalb nur 20 Monaten setzte sich Ooout.com mit an die Spitze der Studentenportale in China. Ooout.com gelang es, bis zum Start des letzten Semesters im September Partner von 44 UniversitĂ€ten zu werden. Man betreut Studenten mit Magazinen und im Internetportal. Das Studenten-Netzwerk ist nach dem Vorbild des Milliarden-Erfolgs „Facebook“ aufgebaut. Einzigartige Vorteile gegenĂŒber den oft unprofitablen Konkurrenzportalen, die dennoch mit Milliarden bewertet sind, sind die Verkaufsplattform von studenten-orientierten Produkten und die Jobangebote fĂŒr Absolventen. RegelmĂ€ĂŸig befinden sich auf OOOUT.com saisonal bedingt zwischen 18.000 und 24.000 Stellenangebote. Und was fĂŒr uns enorm wichtig ist: Ooout.com ist von Beginn an profitabel!

Kundenbindung! - Ein SchlĂŒsselbegriff bei Ooout.com
Ooout.com setzt nach den ersten erfolgreichen VertrĂ€gen mit 44 UniversitĂ€ten JETZT auf die Massenakquise. Die Anzahl der teilnehmenden UniversitĂ€ten soll rapide angekurbelt werden. Wir gehen aufgrund der kostenlosen Lieferung von Printmagazin und Portal von einer hohen Teilnahme weiterer der insgesamt ĂŒber chinesischen 1.300 UniversitĂ€ten aus. Der starke Userzuwachs zeigt sich jeweils zum Start des neuen Semesters. (siehe Grafik) Zum nĂ€chsten Semester erwarten wir einen bombastischen Anstieg der Nutzer, da auf Hochtouren akquiriert wird.



GRAFIK: ALEXA.com


Ooout.com hat ein profitables GeschÀftsmodell
Die Ausrichtung auf die Studenten-Elite bietet Ooout.com auf mehreren Bereichen massive Wachstumschancen. Denn monatlich bindet Ooout.com neue UniversitĂ€ten an sich. Von den 1.300 UniversitĂ€ten soll bald die magische Marke von 100 geknackt werden. Mit neuen Face-Book-Funktionen will Ooout.com weitere Zielgruppen ansprechen, was zusĂ€tzliches Verkaufspotenzial und vor allem WERT darstellt. Die Jobangebote liegen schon heute saisonal bedingt zwischen 18.000 und 24.000 Stellen. Bald wird auch dieser Bereich fĂŒr Unternehmen kostenpflichtig, und bietet riesiges Umsatz- und Gewinnpotenzial.


Ooout.com hat einen großen Vorteil
Im Vergleich zu anderen Social Network Services (SNS) ist die Kundenbindung bei Ooout.com ein entscheidender Vorteil. Stellenangebote werden ĂŒberproportional zunehmen, da dies fĂŒr die Zielgruppe Akademiker einzigartig ist. Und Sie können jetzt zu einem sehr frĂŒhen Stadium zu einer niedrigen Bewertung von 12 Mio. Euro einsteigen. Es ist ein dynamisches Wachstum zu erwarten, das kĂŒnftig durchaus fĂŒr Übernahmen attraktiv ist. Stellt man sich nur vor, dass Portale OHNE Gewinn aufgrund ihrer Nutzerzahlen fĂŒr Milliarden US-Dollar gekauft werden. Stellen Sie sich vor, dass Microsoft 240 Millionen US-Dollar fĂŒr 1,6 Prozent Anteile an Facebook bezahlt hat. WĂ€hrend andere Portale Zig- bis Hunderte von Millionen US Dollar förmlich verbrennen, hat Ooout.com nach seiner kurzen Existenz bereits Gewinne erzielt.


Chancen / Risiken
Die Chancen sehen wir im Akquisepotenzial weiterer UniversitĂ€ten. Dadurch sollten die UmsĂ€tze in den Bereichen E-Commerce und Werbung zunehmen. Die grĂ¶ĂŸte Chance sehen wir im Job-Segment. Hier sollte die kostenpflichtige EinfĂŒhrung einen krĂ€ftigen Umsatz- und Gewinnsprung möglich machen. ZusĂ€tzliche Netzwerk-Funktionen erhöhen die AttraktivitĂ€t und somit Nutzerzahlen. Der entscheidende Faktor fĂŒr eine höhere Bewertung wird außer der Umsatz- und Gewinnentwicklung die Zugriffssteigerung sein.

Auch die Risiken sehen wir insbesondere bei der Akquise weiterer UniversitĂ€ten. Sollte das Ziel der magischen Zahl von 100 UniversitĂ€ten nicht bald erreicht sein, könnten sich neue Konkurrenten bilden. Schnelles Wachstum ist vor allem jetzt wichtig, um die MarktfĂŒhrung auszubauen. Schnelles Wachstum ist auch fĂŒr die EinfĂŒhrung der kostenpflichtigen Job-Angebote von wesentlicher Bedeutung.

Finanzen
Ooout.com wurde erst vor 20 Monaten gegrĂŒndet. Deshalb ist das Ergebnis aus dem ersten GeschĂ€ftsjahr nicht reprĂ€sentativ. Dennoch erzielte Ooout.com im 1. GeschĂ€ftsjahr einen Umsatz von 2,7 Millionen RMB (270.000 Euro) und einen Bruttogewinn von 375.000 RMB. Ein schnelles Wachstum fordert Investitionen. Aber die Investitionen werden sich auch jetzt in Grenzen halten, da man primĂ€r auf die Akquise neuer UniversitĂ€ten setzt. Die Hebelwirkung, die aus weiteren UniversitĂ€ten entsteht, könnte riesig sein. FĂŒr das laufende GeschĂ€ftsjahr 2008 erwarten wir keinen hohen Gewinnsprung. Den „wahren Gewinnsprung“ erwarten wir im zweiten Halbjahr 2009, wenn a) weitere UniversitĂ€ten teilnehmen und b) Job-Angebote kostenpflichtig werden.

Eine Bewertung auf Basis der Nutzerzahlen vorzunehmen ist momentan noch schwierig. Denn in Zeiten hoher Börsen wurde fĂŒr Social Network Plattformen Milliarden bezahlt. Ooout.com ist allerdings mit den Nutzerzahlen noch von einer solchen Bewertung entfernt. Die kritische GrĂ¶ĂŸe muss sich noch mindestens verfĂŒnffachen, damit sich OOOUT.com als richtig wertvolles Social Network Portal bezeichnen kann. Aber das Scheitern vor allem auslĂ€ndische Homepage-Betreiber beim China-Einstieg ist eine Chance fĂŒr schnell wachsende Portalbetreiber wie Ooout.com. Stellt sich das erfolgsversprechende Konzept der Ooout.com tatsĂ€chlich als großer Erfolg heraus, könnte eine Übernahme auslĂ€ndischer Medienbetreiber den Kurs in die Höhe schnellen lassen.

Fazit
Die chinesische Internetbranche befindet sich nach einer mehrjĂ€hrigen „Verschnaufpause“ wieder im Aufwind. Das Konzept der Ooout.com bietet aufgrund der wertvollen Nutzergruppe hohes Wachstumspotenzial. Die Bewertungen fĂŒr Social Network Portale sind riesig. Dennoch befindet sich Ooout.com in einem frĂŒhen Stadium. Deshalb bleibt ein Restrisiko bestehen. Aber mit der aktuellen Bewertung von 12 Millionen Euro ist – bei einem von uns angenommenen Erfolg – die Chance auf eine positive Kursentwicklung sehr hoch. Wir empfehlen deshalb die Aktie der Ooout.com nach dem Motto: „Hohes Risiko – hohe Chancen“ fĂŒr spekulativ ausgerichtete Anleger zum Kauf. Seit unserer ersten Vorstellung legte die Aktie – allerdings mit relativ geringem Volumen – um ĂŒber 20 Prozent zu.

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