Elektroindustrie trotzt SchwÀche im Handel mit USA und China
22.09.2025 - 10:17:38Drittes Export-Plus in Folge: Reger Handel mit den Euro-PartnerlĂ€ndern hat der deutsche Elektro- und Digitalindustrie auch im Juli bessere GeschĂ€fte beschert als ein Jahr zuvor. Damit machte die Branche RĂŒckgĂ€nge in ihren beiden gröĂten AbsatzmĂ€rkten USA und China wett.
Mit einem Wert von 21 Milliarden Euro ĂŒbertrafen die deutschen Elektroexporte im Juli das Niveau des Vorjahresmonats um 6,1 Prozent, wie der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI) in Frankfurt mitteilte. «Allein die Ausfuhren in die Eurozone lagen im Juli mit 6,8 Milliarden Euro gut ein Zehntel ĂŒber Vorjahr», erlĂ€uterte ZVEI-Chefvolkswirt Andreas Gontermann.
USA- und China-GeschÀft zuletzt schwach
Dagegen gingen die Ausfuhren in die USA um 2,2 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro zurĂŒck, im GeschĂ€ft mit China gab es im Juli einen ExportrĂŒckgang um 6,0 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. «Ăber dem US-GeschĂ€ft schweben die Zölle und ĂŒber China ein inzwischen auf nur noch fĂŒnf Prozent gefallenes Wirtschaftswachstum sowie auch zunehmende heimische Konkurrenz», ordnete Gontermann ein.
Trotz der Hemmnisse in wichtigen MĂ€rkten fĂ€llt die bisherige Jahresbilanz der Branche positiv aus: Von Januar bis einschlieĂlich Juli 2025 summierten sich die deutschen Elektroexporte auf 149,3 Milliarden Euro. Das waren nach ZVEI-Angaben 3,2 Prozent mehr als in den ersten sieben Monaten des Vorjahres.


