Bundesbank, BonitÀt

Bundesbank sieht BonitÀt Deutschlands nicht gefÀhrdet

27.08.2025 - 08:59:13 | dts-nachrichtenagentur.de

Trotz steigender Staatsschulden sieht die Bundesbank die BonitÀt Deutschlands nicht gefÀhrdet.

Deutsche Bundesbank (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Deutsche Bundesbank (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
"Deutschland genießt weiterhin hohe KreditwĂŒrdigkeit und bleibt auch bei wachsender Schuldenquote im internationalen Vergleich in ruhigen GewĂ€ssern", schreibt Bundesbank-Vorstand Michael Theurer in einem Gastbeitrag fĂŒr das "Handelsblatt". Zugleich warnt Theurer vor den langfristigen Folgen wachsender Zinslasten fĂŒr den Bundeshaushalt. Es sei entscheidend, die derzeit hohen Defizite verlĂ€sslich zurĂŒckzufĂŒhren.

Deutschland habe fĂŒr die Euro-Zone eine wichtige Ankerfunktion. Sorgen bereitet den WĂ€hrungshĂŒtern vor allem die enge Verflechtung von Staaten und Banken im Euro-Raum. Diese habe sich bereits in der Finanz- und Staatsschuldenkrise als Risiko fĂŒr die StabilitĂ€t erwiesen. Zweifel an der Solvenz von Staaten könnten die BonitĂ€t von Banken schwĂ€chen, wĂ€hrend Bankenkrisen wiederum staatliche Rettungsmaßnahmen erforderlich machten und die öffentlichen Haushalte belasteten. Ein Grund fĂŒr diese AbhĂ€ngigkeit sei die regulatorische Bevorzugung staatlicher Anleihen, die von Banken weder mit Eigenkapital unterlegt noch auf Großkreditgrenzen angerechnet werden mĂŒssen. Theurer fordert daher eine stĂ€rkere Entflechtung von Staaten und Banken, um die FinanzstabilitĂ€t im Euro-Raum dauerhaft zu sichern.

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