ROUNDUP, Trump-Gesandter

Trump-Gesandter Witkoff zu Ukraine-GesprÀchen in Russland

Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 09:36 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
Nach GesprĂ€chen mit dem ukrainischen PrĂ€sidenten Wolodymyr Selenskyj in Oslo ist US-UnterhĂ€ndler Steve Witkoff zu Verhandlungen mit der russischen FĂŒhrung in St.

Petersburg eingetroffen. Der russische UnterhÀndler Kirill Dmitrijew empfing Witkoff am Morgen auf dem Flughafen Pulkowo, wie Staatsmedien meldeten. Kurz nach der Landung meldeten die Behörden Drohnenalarm, von dem auch Starts und Landungen des Flughafens betroffen waren. Unklar war, ob die Ukraine tatsÀchlich wÀhrend Witkoffs Besuch angriff.

Witkoff hatte am Vorabend auch mit europĂ€ischen Spitzenpolitikern in Norwegen gesprochen. Er will von den EuropĂ€ern und Amerikanern erarbeitete VorschlĂ€ge fĂŒr eine Friedenslösung in dem russischen Angriffskrieg nun Kremlchef Wladimir Putin unterbreiten.

Putin empfÀngt Witkoff im Konstantinpalast

Putins außenpolitischer Berater Juri Uschakow sagte, dass der PrĂ€sident Witkoff im Konstantinpalast in der ersten TageshĂ€lfte zu GesprĂ€chen empfange. Die US-Regierung hoffe darauf, dass der ausgearbeitete Friedensvorschlag "den Weg zu direkten trilateralen und dann auch breiter angelegten multilateralen Verhandlungen ebnet", sagte ein US-Beamter dem Nachrichtenportal "Axios".

Die Ukraine habe in Oslo neue Ideen und VorschlĂ€ge prĂ€sentiert, die im Detail besprochen worden seien. Es habe "bedeutsame Fortschritte" und "starke Übereinstimmungen auf Arbeitsebene" gegeben, hieß es.

Witkoff soll danach nach Oslo zurĂŒckkehren

Der norwegische Regierungschef Jonas Gahr StĂžre hat dem Fernsehsender NRK gesagt, dass Witkoff nach seinen Treffen in Russland nach Oslo zurĂŒckkehrt. "Es wird wohl ein Treffen am Flughafen. Die Erwartung ist, dass es eine Art RĂŒckmeldung wird", hat StĂžre gesagt. "Ich glaube, dass wir uns vielleicht in einer Phase befinden, in der sich auch die Russen nach Möglichkeiten fĂŒr Diplomatie umsehen."

Die Ukraine wehrt sich seit mehr als viereinhalb Jahren mit westlicher Hilfe gegen den russischen Angriffskrieg. Die Lage hat sich fĂŒr das Land in der kalten Jahreszeit angesichts massiver russischer Angriffe auf die Energieinfrastruktur massiv verschĂ€rft, weil Kiew auch nicht ausreichend Mittel fĂŒr die Flugabwehr hat. Russland hofft darauf, mit einem weiteren Kriegswinter den Widerstand der Ukrainer zu brechen. Selenskyj hatte zuletzt eine Waffenruhe fĂŒr gegenseitige Angriffe auf Energieanlagen befĂŒrwortet. Putin lehnte das bisher ab.

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