Trump, Freilassung

Trump lobt Freilassung von US-Amerikaner durch Putin

Veröffentlicht am: 21.10.2026 um 13:41 Uhr | dpa, AD HOC NEWS
US-PrÀsident Donald Trump hat die Freilassung des seit Jahren inhaftierten Amerikaners Stephen Hubbard durch Kremlchef Wladimir Putin gelobt.

"FĂŒr diese Freilassung war kein "Austausch" erforderlich", teilte Trump in seinem sozialen Netzwerk Truth Social mit. Die USA hĂ€tten keine Gegenleistung erbringen mĂŒssen. Trump sprach von "einer fĂŒr Russland beispiellosen Situation". Putin hatte unlĂ€ngst bereits einen anderen US-Amerikaner freigelassen, ohne - wie sonst ĂŒblich - im Gegenzug die Freilassung eines Russen zu verlangen.

Trump sagte, dass er Putin um die Freilassung Hubbards bei ihrem jĂŒngsten Telefonat gebeten habe. "Stephen ist auf dem Weg nach Hause", erklĂ€rte er. Putin hatte kurz zuvor bei einem Treffen mit Trumps UnterhĂ€ndler Steve Witkoff in St. Petersburg erklĂ€rt, dass Hubbard auf dem internationalen Flughafen Pulkowo sei. Witkoff sollte von dort nach den Unterredungen mit Putin wieder abfliegen.

Hubbard sei aus humanitĂ€ren ErwĂ€gungen freigelassen worden, erklĂ€rte Kremlsprecher Dmitri Peskow. Er war 2024 zu langer Haft verurteilt worden, weil er als Söldner an der Seite der ukrainischen StreitkrĂ€fte gegen russische Truppen gekĂ€mpft haben soll. Witkoff dankte Putin fĂŒr die Freilassung des 75-JĂ€hrigen. Hubbards Familie und die Amerikaner seien froh darĂŒber, sagte er.

Russland prĂŒft neue VorschlĂ€ge fĂŒr Friedenslösung

In St. Petersburg dauerten derweil die Verhandlungen zwischen Putin und Witkoff ĂŒber neue VorschlĂ€ge der Ukrainer, EuropĂ€er und Amerikaner zur Beendigung des Krieges an. Peskow sagte, dass Russland die von Witkoff von seinen GesprĂ€chen in Oslo mitgebrachten VorschlĂ€ge prĂŒfen werde.

Zugleich betonte Putins Vertrauter im Interview des russischen Staatsfernsehens erneut, dass es Sache der ukrainischen Seite sei, die notwendigen Schritte fĂŒr einen Frieden zu ergreifen. Peskow verwies auf US-PrĂ€sident Trump, der zuletzt Zweifel an einem Friedenswillen des ukrainischen Staatschefs Wolodymyr Selenskyj geĂ€ußert hatte. FĂŒr die Ukraine werde sich die Lage nur weiter verschlechtern, wenn sie nicht einlenke, warnte Peskow.

Russland fordert seit langem als Bedingung fĂŒr einen Waffenstillstand, dass sich die Ukraine komplett aus dem Gebiet Donezk zurĂŒckzieht. Kiew kontrolliert dort aber noch strategisch wichtige StĂ€dte. Selenskyj hatte deshalb ein solches Geschenk an Putin, das fĂŒr Kiew einer Kapitulation gleichkĂ€me, stets kategorisch abgelehnt.

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