Tschita: WÀrmeabschaltung kann 89 bis 94 MehrfamilienhÀuser treffen
Veröffentlicht am: 29.09.2026 um 16:54 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas Tschernowski-Bezirksgericht in Tschita hat die RĂ€umung einer Bewohnerin aus ihrem baufĂ€lligen Wohnhaus in der ??????-StraĂe sowie die Ăbertragung der Immobilie an die Stadtverwaltung angeordnet. Damit findet eine mehrjĂ€hrige rechtliche Auseinandersetzung ein Ende, in deren Verlauf der Betroffenen bereits Ersatzwohnraum zugewiesen worden war. Die Entscheidung ist nach BestĂ€tigung durch das Regionalgericht und das 8. Kassationsgericht nun rechtskrĂ€ftig.
Bereits im Jahr 2023 war die Stadtverwaltung von Tschita gerichtlich dazu verpflichtet worden, der Frau fĂŒr das zum Abriss vorgesehene Haus eine angemessene Eigentumswohnung bereitzustellen. In der Folge erhielt sie eine Wohnung in der ?????????????-StraĂe.
Die Bewohnerin weigerte sich jedoch, das alte GebÀude zu verlassen, und beanstandete unter anderem MÀngel an der neuen Unterkunft sowie deren Lage im siebten Stockwerk. Das Gericht folgte diesen EinwÀnden nicht und ordnete nun den Vollzug der RÀumung an.
Umfangreiche SanierungsmaĂnahmen im Stadtgebiet
Parallel zu diesem Verfahren intensiviert die Stadt Tschita ihre BemĂŒhungen zur Instandhaltung des Wohnungsbestandes. Die BĂŒrgermeisterin Inna ??????? ordnete umfassende Kontrollen wegen ĂŒberfluteter Keller und undichter DĂ€cher an.
Derzeit laufen Arbeiten an mehreren Standorten, darunter in der ???????????, ?????? und ??????????? sowie am Theater â??????????â. In den StraĂen ???????, ???????? und ?????? stehen Hofgestaltungen kurz vor dem Abschluss.
Ein Schwerpunkt der aktuellen MaĂnahmen liegt auf der Dachsanierung. Das Unternehmen ??? â??????????????â hat mit der umfassenden Erneuerung des Mehrfamilienhauses in der Oficerskaja-StraĂe 22 begonnen. Dort wird die verschlissene Dachdeckung durch ein System aus Profilblech ersetzt.
Der Arbeitsplan sieht zudem vor, die Holzkonstruktion mit Brand- und Antiseptika zu behandeln sowie neue Dachrinnen, Fallrohre und SchutzgelĂ€nder zu installieren, um WĂ€rmeverluste und Lecks zu minimieren. Auch die Verwaltungsgesellschaft â????????â meldete Reparaturerfolge und stellte die Dachdeckung ĂŒber mehreren Wohneinheiten in der Tschapajewa-StraĂe 118 wieder her.
Zuvor konnte bereits die Sanierung des Kindergartens Nr. 13 abgeschlossen werden. Nach einer PrĂŒfung durch die Staatsanwaltschaft ?????????? wurden dort undichte Stellen im Dachbereich beseitigt, nachdem im August Feuchtigkeit in die GruppenrĂ€ume eingedrungen war. Der Bildungsausschuss hatte hierfĂŒr 300.000 Rubel bereitgestellt.
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Herausforderungen zum Beginn der Heizperiode
Die seit dem 17. September laufende Heizperiode stellt die Infrastruktur der Region vor erhebliche Probleme. In Atamanowka ĂŒbernahm die Staatsanwaltschaft die Aufsicht ĂŒber verspĂ€tete Reparaturen an den WĂ€rmeleitungen. Ein Auftragnehmer hatte dort die Frist zum 15.09.2026 fĂŒr Arbeiten im Wert von insgesamt 9 Mio. Rubel verfehlt und muss nun eine Vertragsstrafe zahlen.
In Tschita selbst kam es zu massiven BeeintrĂ€chtigungen. Bewohner der ???????-StraĂe meldeten ab dem 26.09.2026 einen Totalausfall von Heizung und Warmwasser infolge eines Rohrbruchs.
Zudem war fĂŒr den 29.09. eine groĂflĂ€chige WĂ€rmeabschaltung fĂŒr Reparaturarbeiten an Anlagen nahe der ??????????? 65 geplant. Je nach Datenlage waren davon zwischen 89 und 94 MehrfamilienhĂ€user sowie zahlreiche Schulen, KindergĂ€rten und Gesundheitseinrichtungen betroffen.
Auch in der Umgebung bleibt die Lage angespannt. Im Stadtteil Wostotschny in Krasnokamensk fielen seit Beginn der Heizperiode Heizung und Warmwasser aus. Das Regionalministerium fĂŒr ??? fĂŒhrt dies auf RohrbrĂŒche im Versorgungsnetz zurĂŒck.
Die vollstĂ€ndige Wiederherstellung der WĂ€rmeversorgung wurde dort fĂŒr den 05.10.2026 in Aussicht gestellt. BĂŒrgermeisterin ??????? kĂŒndigte fĂŒr Tschita an, die Lage aufgrund minderwertiger KohlebestĂ€nde genau zu ĂŒberwachen, und verwies fĂŒr Beschwerden auf die offiziellen Kontaktnummern der Stadtverwaltung.
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Rechtliche Konsequenzen bei baulichen VerÀnderungen
Neben den stĂ€dtischen Sanierungsprogrammen beschĂ€ftigen auch private BaumaĂnahmen die Justiz. Ein Gericht in Tschita verpflichtete einen Unternehmer zur Wiederherstellung des ursprĂŒnglichen Zustands eines Nichtwohnraums in einem Mehrfamilienhaus. Dieser hatte eine tragende Wand durchbrochen, um eine Verbindung zwischen einem Kinderwagenraum und einem BĂŒro zu schaffen. Das Gericht gab der Klage der Verwaltungsgesellschaft statt und setzte eine Frist von einem Monat fĂŒr den RĂŒckbau der unzulĂ€ssigen TĂŒröffnung.
