US-Regierung stoppt Ălbohrprojekte im Norden Alaskas
07.09.2023 - 10:51:01US-PrĂ€sident Joe Biden geht gegen die Ălförderung in weiten Teilen Alaskas vor. Die US-Regierung hat jetzt Bohrrechte in einem Naturschutzgebiet im Norden des Bundesstaates aufgehoben, die Anfang 2021 vergeben worden waren.
AuĂerdem schlug das Innenministerium neue Regeln vor, die Erdöl- und Gas-Bohrungen in Teilen des an BodenschĂ€tzen reichen Nationalen Erdöl-Reservoirs untersagen. Die Arktis heize sich in der Klimakrise mehr als doppelt so schnell auf wie der Rest der Welt und mĂŒsse geschĂŒtzt werden, argumentierte Biden am Mittwochabend.
Im MĂ€rz hatte die US-Regierung ein umstrittenes Ălbohrvorhaben, das Willow-Projekt des Energiekonzerns Conoco Phillips, in Alaska genehmigt. Auf staatlichem Gebiet im Nationalen Erdöl-Reservoir sollen in den kommenden Jahrzehnten rund 600 Millionen Barrel Ăl gefördert werden. Umweltgruppen warnten vor SchĂ€den fĂŒr Umwelt und Klima.
Bidens Regierung verwies darauf, dass die Umweltgutachten fĂŒr die geplanten Bohrprojekte im Naturschutzgebiet Alaska National Wildlife Refuge in der Zeit seines VorgĂ€ngers Donald Trump unzureichend gewesen seien. Das WeiĂe Haus versucht, eine Balance zwischen Umwelt- und Klimapolitik sowie PlĂ€nen fĂŒr mehr Energiesicherheit mithilfe einheimischer Förderung zu finden.


