Verdi fordert sieben Prozent mehr Lohn im Handel
16.04.2026 - 11:25:31 | dts-nachrichtenagentur.deVerdi-Bundesvorstandsmitglied Silke Zimmer sagte, dass Einmalzahlungen als Ersatz für tabellenwirksame Entgeltsteigerungen abgelehnt werden. Besonders im Fokus stehen auch überproportionale Erhöhungen der Ausbildungsvergütungen. Zimmer sagte, dass viele Beschäftigte im Handel unfreiwillig in Teilzeit arbeiteten und von Preissteigerungen besonders betroffen seien. "Es ist absurd: Täglich kassieren sie für ihre Unternehmen Millionen von Euro. Und sie selbst müssen zu Hause jeden Cent zweimal umdrehen, weil der Monat oft zu lang ist für den niedrigen Lohn. Damit muss Schluss sein."
Die Verhandlungen für die rund 5,2 Millionen Beschäftigten im Einzel- sowie im Groß- und Außenhandel beginnen am 17. April in Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg.
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