Vergabebeschleunigungsgesetz, Regeln

Vergabebeschleunigungsgesetz: Neue Regeln für Lieferketten ab Juli

28.06.2026 - 02:40:00 | boerse-global.de

Vergabebeschleunigungsgesetz und EU-Verpackungsverordnung zwingen Firmen zu Anpassungen in Lieferketten und Personalmanagement.

Neue Gesetze und Fachkräftemangel: Unternehmen unter Druck
Vergabebeschleunigungsgesetz - Abbildung von Zahnrädern und digitalen Datenströmen, die Lieferkettenmanagement, regulatorische Compliance und digitale Transparenz symbolisieren. 28.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Gleich zwei neue Regelungen setzen die Wirtschaft unter Druck: das Vergabebeschleunigungsgesetz und die EU-Verpackungsverordnung PPWR. Hinzu kommt ein wachsender Bedarf an spezialisierten Fachkräften für das externe Personalmanagement.

Vergaberecht wird schlanker – aber strenger

Am 1. Juli tritt das Vergabebeschleunigungsgesetz in Kraft. Es soll bürokratische Hürden abbauen und öffentliche Beschaffungen effizienter machen. Einen Tag vorher erklärt Fachanwalt Dr. Oliver Esch in einem digitalen Seminar die Neuerungen – relevant für Auftraggeber und Auftragnehmer gleichermaßen.

Noch mehr Arbeit kommt mit der PPWR. Ab dem 12. August müssen Unternehmen die Recyclingfähigkeit ihrer Verpackungen lückenlos nachweisen. „Die Konformitätserklärung wird zum zentralen Instrument“, sagt Franziska Safak von der Zentralen Stelle Verpackungsregister. Für Lieferketten bedeutet das: mehr Transparenz und präzises Datenmanagement.

Spezialisten für externe Mitarbeiter gesucht

Große Konzerne reagieren mit neuen Stellen. Siemens Healthineers sucht Führungskräfte für das Management externer Belegschaften. Sie sollen Strategien entwickeln und die Compliance sicherstellen. Im Einsatz sind dabei Plattformen wie SAP Fieldglass, die Managed Service Provider steuern.

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Die Suche nach spezialisierten Führungskräften für externe Belegschaften unterstreicht, wie wichtig ein rechtssicherer Rahmen für jede Art von Beschäftigungsverhältnis ist. Dieser kostenlose Ratgeber unterstützt Sie dabei, Ihre Arbeitsverträge rechtssicher zu gestalten und teure Bußgelder von bis zu 2.000 € zu vermeiden. 19 sofort einsetzbare Muster-Formulierungen entdecken

Auch in der IT-Branche wächst der Bedarf. Die enercity Netz GmbH besetzt Positionen für IT Asset & Contract Management. Ziel: den kompletten Lebenszyklus von IT-Verträgen und Lieferantenbeziehungen strategisch steuern.

KI und Datenplattformen treiben den Wandel

Die DID Group hat in einem sechsmonatigen Projekt die Plattform „DID insight“ aufgebaut. Sie basiert auf Microsoft Azure und Power BI und liefert Echtzeit-Auswertungen zu Anlagevermögen und Auslastungen. Das schafft Transparenz für Partner und Kunden.

Rohde & Schwarz setzt auf KI: Das Unternehmen integriert intelligente Agenten in SAP-Order-Management-Prozesse. Und Veeva Systems bringt im August eine neue Anwendung für Umwelt, Gesundheit und Sicherheit (EHS) – mit proaktivem Risikomanagement und Cloud-Automatisierung.

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Wo KI und Datenplattformen Prozesse beschleunigen, muss auch die rechtliche Absicherung im Personalwesen Schritt halten. Ein aktueller Gratis-Report enthüllt, welche Standardklauseln in Verträgen seit der letzten Gesetzesänderung nicht mehr zulässig sind und wie Sie Ihre Compliance wahren. Kostenlosen Sicherheits-Check für Arbeitsverträge sichern

Digitale Prozesse und Qualifizierung

Cansativa digitalisiert das Onboarding von Apotheken über HubSpot. COSYS Ident bietet Lösungen zur digitalen Postverteilung auf Firmencampussen – mit Barcode und Paketautomaten. Das spart Zeit und Wege.

Gleichzeitig boomen Schulungen. Mit Blick auf die ISO 27001 stehen im August und Oktober Kurse für sicheres Codieren an. Unternehmen wie Petershagen setzen zudem auf Kooperationen mit Bildungseinrichtungen, um frühzeitig Nachwuchs zu gewinnen – ein langfristiger Ansatz in Zeiten des Fachkräftemangels.

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