Videobearbeitung leicht gemacht – mit diesen 3 Programmen funktioniert es!
Veröffentlicht: 02.03.2023 um 09:10 Uhr, Redaktion AD HOC NEWS, Redaktionelle Verantwortung: Rafael Müller (Chefredaktion)Kleine Effekte mit großer Wirkung – was muss ein Videobearbeitungsprogramm können?
Warum überhaupt ein Video bearbeiten, wenn Sie doch eigentlich das Original senden können? Damit ein Video wirklich gut ankommt, braucht es manchmal ein bisschen „Hilfe“. Beim Filmen sind ungewollte Geräusche entstanden oder es kam zu hässlichen Übergängen. Vielleicht möchten Sie das Video auch als Infomaterial für Ihre Kollegen nutzen oder auf YouTube ein Tutorial hochladen.
Für all solche Zwecke ist die Videobearbeitung geeignet. Sie können aus einem laienhaft aufgenommenen Clip ein wertvolles Gesamtprodukt in guter Qualität erstellen. Die wichtigsten Basisfunktionen sind Trennen, Schneiden und Einfügen. Damit können Sie ungewollte Passagen entfernen, Teile miteinander verbinden oder Einblendungen einfügen.
Ein gutes Programm gibt Ihnen außerdem die Möglichkeit, das Video mit einer gewünschten Melodie oder Tonspur zu hinterlegen. Sie möchten Ihrem Video ein Intro verpassen? Schneiden Sie die gewünschten Bilder hinein und hinterlegen Sie sie mit einer passenden Musik.
Ein solides Videoschnittprogramm für Anfänger bietet Ihnen außerdem die Möglichkeit, holprige Übergänge zu verbessern und Einblendungen während des Videos zu gestalten. Letzteres ist wichtig, wenn Sie zum Beispiel ein Lernvideo erstellen. An den passenden Stellen können Sie Texteinblendungen oder Markierungen einbinden.
Die Top 3 der besten Videoberatungsprogramme für Einsteiger – die müssen Sie kennen
Sie möchten sich selbst ausprobieren und aus Ihrem Videomaterial ein Webinar, einen Kurzclip oder ein Erklärvideo machen? Dann sollten Sie die folgenden drei Programme kennen.
1. Wondershare Filmora – für Anfänger sogar kostenlos verfügbar
Der benutzerfreundliche Videoeditor Wondershare Filmora ist optimal für Einsteiger geeignet. Je nach Ansprüchen können Sie zwischen einer kostenlosen und einer kostenpflichtigen Version wählen. Geht es Ihnen nur darum, Szenen neu zu sortieren oder Störfaktoren zu entfernen? Dann zahlen Sie für dieses Einsteigerprodukt keinen Cent! Bedenken Sie aber, dass die kostenlose Testversion mit Wasserzeichen arbeitet. Um das zu verhindern, können Sie Profi-Funktionen freischalten. Ihnen stehen dann Funktionen wie die Zeichenmaske, Anpassungsebene und optimierte Keyframes zur Verfügung.
Filmora ist optimal für Anfänger geeignet und gilt als sehr anwenderfreundlich. Nutzen Sie das Programm am Mac oder am Windows-PC, ganz nach Wunsch. Mehr als 1000 verschiedene Video-Effekte stehen Ihnen dabei zur Verfügung. Blenden Sie Effekte ein, lassen Sie Texte durch Ihr Video laufen oder unterlegen Sie die Clips mit lizenzfreier Musik. Gehören Sie auch zu den zahlreichen Nutzern von TikTok und anderen sozialen Netzwerken? Mit Filmora schneiden Sie Ihre Videos optimal!
2. Da Vinci Resolve – gut geeignet für leistungsstarke PCs
Deutschland ist das Land der „sozialen Netzwerke“ und wer sich mitteilen möchte, macht das gern per Video. Verfügen Sie bereits über Grundwissen und über einen sehr leistungsstarken Computer? Dann ist Da Vinci Resolve ein für Sie geeignetes Programm. Die intelligente Farbkorrektur sorgt für perfekte Bildqualität, außerdem können Sie selbst visuelle Effekte einbringen. Da Vinci Resolve wird stellenweise von Profis für Werbespots und TV-Sendungen genutzt. Entsprechend hoch ist die Leistungsanforderung. Mit dem klassischen „Büro-PC“ bekommen Sie die Software vermutlich nicht zum Laufen.
Auch bei Da Vinci Resolve steht Ihnen eine kostenlose Testversion zur Verfügung, die bereits allerlei komplexe Funktionen enthält. Genau hier liegt für blutige Anfänger der Haken. Die Komplexität ist für Einsteiger schwierig zu durchschauen, es braucht deutlich mehr Zeit, um sich in die Software einzuarbeiten. Sie sind schon ein halber Profi und kennen sich aus mit dem Videoschnitt? Dann haben Sie hier ein zuverlässiges Videobearbeitungsprogramm zur Hand.
3. Windows Video Editor – der Standard mit abgespecktem Funktionsumfang
Wenn es einen Klassiker gibt, ist es der Windows Video Editor. Seit vielen Jahren steht er Microsoft-Nutzern kostenlos zur Verfügung. Er ist für Einsteigeraufgaben gut geeignet, scheitert aber an komplexeren Hürden. Beschleunigen Sie einzelne Teile des Videos, unterlegen Sie Ihren Clip mit Musik oder schneiden Sie stellen raus, dafür ist das kostenlose Programm gut geeignet.
Setzen Sie hingegen auf Spezialeffekte, AI-Unterstützung und komplexe Bearbeitungsmöglichkeiten, gelangt der kostenlose Videoeditor schnell ans Limit. Er ist gut geeignet, um einfach mal ein bisschen zu experimentieren und auszuprobieren. Für echte Profis und für schnelle Schnittbearbeitung ist er aber eher ungeeignet. Macbook-Nutzer schauen leider in die Röhre, denn die Bearbeitungssoftware ist natürlich nur für Windows-Computer verfügbar.
Fazit: Viel Abwechslung, auf den Benutzerkomfort kommt es an
Videoeditoren gibt es wie Sand am Meer. Ob sie etwas taugen, hängt maßgeblich von der Bedienungskomplexität ab. Vor allem als Einsteiger fällt es Ihnen schwer, sich mit zahlreichen Funktionen auseinanderzusetzen. Gute Tutorials und intelligente Programmunterstützung ist Gold wert. Die obigen drei Programme sind sehr gut geeignet, wenn Sie sich mit dem Schnitt von Videos auseinandersetzen möchten. Als absoluter Anfänger eignen sich Windows zum Ausprobieren und Filmora für professionell wirkende Videos am besten!
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