BauernprÀsident: Keine sinkenden Butterpreise zu erwarten
16.12.2024 - 12:59:35Wer WeihnachtsplĂ€tzchen backt, muss fĂŒr eine Zutat gerade tief in die Tasche greifen: Butter. BauernprĂ€sident Joachim Rukwied rechnet hier zunĂ€chst mit keiner Entspannung fĂŒr die Verbraucherinnen und Verbraucher in Deutschland. «Im Moment gehen wir nicht von rĂŒcklĂ€ufigen Preisen aus, aufgrund der Milchpreisentwicklung», sagte Rukwied in Stuttgart.Â
Die Preise fĂŒr Butter waren zuletzt stark gestiegen. Laut dem Statistischen Bundesamt kostete die Butter im Oktober und November fast 40 Prozent mehr als in den jeweiligen Vorjahresmonaten. Ein aktueller Blick in die KĂŒhlregale der SupermĂ€rkte zeigt: Bei den 250-Gramm-Packungen der Markenprodukte gehen die Preise teilweise in Richtung vier Euro.Â
GrĂŒnde fĂŒr den Anstieg
BauernprĂ€sident Rukwied erklĂ€rte die gestiegenen Preise unter anderem mit einer gestiegenen Nachfrage nach Milchfett, wodurch alternative Absatzwege entstĂŒnden. Und mit einer insgesamt knappen Versorgung am Milchmarkt, welche ebenfalls eine Rolle beim Preisanstieg spiele.Â
FĂŒr den Dezember rechnete Rukwied erneut mit einem leichten Plus bei den Milchpreisen von zwei bis drei Prozent im Vergleich zum November. Ob dies auch steigende Butterpreise zur Folge hat, gelte es abzuwarten, sagte Rukwied.


