WDR-Mietenrechner, Euro

WDR-Mietenrechner: 800 Euro reichen in Gelsenkirchen für 108 Quadratmeter

Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 10:15 Uhr | Redaktion boerse-global.de
In Nordrhein-Westfalen stiegen die Angebotsmieten von 2014 bis 2025 um 52 Prozent, während die Bruttolöhne um 34 Prozent zulegten.
Moderne Wohnhausfassade in einer ruhigen Stadt bei Tageslicht. Illustration mit AI erstellt.

In Ansbach verzeichnen die Wohnungsmieten ein beachtliches Niveau. Wie aus einem Bericht von nn.de vom 7. November 2026 hervorgeht, liegen die Mieten in einzelnen Lagen der mittelfränkischen Stadt inzwischen bei fast 10 Euro pro Quadratmeter.

Welche konkreten Stadtteile von diesen besonders hohen Werten betroffen sind, führt der Bericht dabei nicht näher aus. Die Entwicklung fügt sich in ein bundesweites Bild ein, bei dem Wohnkosten in zahlreichen Regionen das Budget von Wohnungssuchenden zunehmend belasten.

Steigende Wohnkosten und Transparenzwerkzeuge

Auch in anderen Landesteilen stehen die Wohnkosten im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit. Die Mietpreise für Wohnungen in Nordrhein-Westfalen sind laut einem Bericht der Halterner Zeitung vom 7. November 2026 deutlich gestiegen.

Ein neuer Mietenrechner zeigt dort unter anderem die aktuellen Angebotsmieten in Haltern und setzt sie in den Vergleich zu weiteren Städten. Konkrete Werte zu den dortigen Mietpreisen oder zur verfügbaren Wohnfläche je nach Haushaltsbudget nennt die Meldung der Zeitung jedoch nicht.

Einen detaillierten Einblick in das Mietpreisgefüge liefert eine aktuelle Auswertung des WDR. Die Rundfunkanstalt veröffentlichte am 4. November 2026 einen eigenen Mietenrechner, der 379 von 396 Städten und Gemeinden abdeckt.

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Die Datenbasis umfasst rund 138.000 Inserate aus dem ersten Halbjahr 2026, erhoben durch VALUE Marktdaten. Um statistisch belastbare Aussagen zu gewährleisten, flossen ausschließlich Kommunen mit einer Mindestanzahl von 30 Angeboten in die Untersuchung ein.

Mietpreisanstieg übertrifft Entwicklung der Bruttolöhne

Die begleitende WDR-Datenanalyse verdeutlicht das Ausmaß der Preissteigerungen über die vergangenen Jahre hinweg. Demnach betrugen die Mieten in Nordrhein-Westfalen im Jahr 2014 im Mittel 6,15 Euro kalt/m².

Bis zum Jahr 2025 kletterte dieser Betrag auf 9,35 Euro kalt/m², was einem Zuwachs von 52 Prozent entspricht. Im gleichen Zeitraum wuchsen die mittleren Bruttolöhne um 34 Prozent, wodurch die Wohnkostensteigerung die Einkommensentwicklung spürbar übertraf.

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Die regionalen Unterschiede bei den Preisen schlagen sich direkt in der Wohnfläche nieder, die Mieterinnen und Mieter für ein bestimmtes Budget erhalten.

Auf Basis einer Kaltmiete von 800 Euro weist der WDR-Mietenrechner gravierende Diskrepanzen zwischen den einzelnen Standorten aus: Während in Köln dafür lediglich 52 m² Wohnfläche zur Verfügung stehen und in Münster 57 m² erzielt werden, reicht derselbe Betrag in Gelsenkirchen für 108 m². In Altena beläuft sich der rechnerische Raum bei einem Kaltmietenbudget von 800 Euro sogar auf rund 130 m².

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