Länderdaten deuten auf niedrigere Inflation
30.06.2026 - 10:17:25 | dts-nachrichtenagentur.deGrund waren unter anderem sinkende Nahrungsmittelpreise, die beispielsweise in NRW im Jahresvergleich um 0,1 Prozent zurückgingen und damit erstmals seit März 2024 in diesem Bundesland unter dem Vorjahresniveau lagen. Die Energiepreise entwickelten sich dagegen weiterhin gegenläufig: Während Strom und Gas zwischen Juni 2025 und Juni 2026 in NRW Preisrückgänge verzeichneten (-4,2 Prozent bzw. -1,3 Prozent), wurde insbesondere Heizöl deutlich teurer angeboten (+16,0 Prozent). Die Preise für Kraftstoffe stiegen insgesamt um 5,6 Prozent: Diesel lag um 8,3 Prozent und Benzin um 4,7 Prozent über dem Niveau von Juni 2025, und das trotz des aktuell noch gültigen Tankrabatts.
Bundesweit hatte das Statistische Bundesamt für Mai eine Inflationsrate von 2,6 Prozent veröffentlicht. Auf Basis der Länderdaten ist ein Rückgang auf 2,2 bis 2,4 Prozent zu erwarten. Das Bundesamt veröffentlicht seine Schätzung für die Inflationsrate im Juni voraussichtlich gegen 14 Uhr.
