Logistik

Wenn das Vertrauen in SAP-Projekte schwindet: Warum verfügbare Spezialisten und nachvollziehbare Ergebnisse entscheidend sind

Veröffentlicht am: 28.10.2026 um 14:07 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Steyr-Gleink - Die Neuausrichtung der SAP-Strategie bei ZEISS lenkt den Blick auf die Herausforderungen komplexer IT-Transformationen. Der SAP-Logistikspezialist PG3 Consulting erklärt, warum Unternehmen bei kritischen Projekten nicht nur fachliche Kompetenz benötigen, sondern auch kurzfristige Unterstützung, transparente Entscheidungen und langfristige Sicherheit.
Wenn das Vertrauen in SAP-Projekte schwindet: Warum verfügbare Spezialisten und nachvollziehbare Ergebnisse entscheidend sind - Bild: presseportal.de

Große SAP-Transformationen stehen zunehmend im Spannungsfeld zwischen technischen Anforderungen, wirtschaftlichen Erwartungen und operativer Realität. Die jüngst bekannt gewordene Neuausrichtung der SAP-Strategie beim Technologiekonzern ZEISS zeigt, wie komplex die Entscheidungen in langfristigen Transformationsvorhaben sein können.

Wie The Register am 10. September 2026 unter Berufung auf einen Unternehmenssprecher berichtete, richtet ZEISS seine SAP-S/4HANA-Transformation neu aus. Zunächst soll die bestehende ERP-Landschaft auf SAP S/4HANA übertragen werden. Als Ziele nennt das Unternehmen schnellere Fortschritte und eine bessere Berücksichtigung der unterschiedlichen Anforderungen seiner Geschäftsbereiche.

Unabhängig vom Einzelfall stellt sich für viele Unternehmen eine grundlegende Frage: Was passiert, wenn ein SAP-Projekt nicht die erwarteten Ergebnisse liefert und das Vertrauen in die bisherige Vorgehensweise schwindet?

Für Peter Gruber, Geschäftsführer der auf SAP-Lagerlogistik spezialisierten PG3 Consulting GmbH, ist dies eine Situation, die aus seiner langjährigen Beratungspraxis bekannt ist.

"Wenn ein SAP-Projekt ins Stocken gerät, helfen dem Kunden keine zusätzlichen Versprechen. Er muss verstehen können, worin das Problem liegt, welche Maßnahmen sinnvoll sind und woran sich erkennen lässt, dass die Lösung tatsächlich funktioniert", erklärt Gruber.

Wenn SAP-Logistik zum Geschäftsrisiko wird

Gerade in der Lagerlogistik können Schwierigkeiten weit über die IT-Abteilung hinausreichen. Fehler bei der Gestaltung von Lagerabläufen oder der Konfiguration von SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) können die Warenversorgung, Lieferfähigkeit und im Extremfall sogar die Produktion beeinträchtigen.

PG3 wird nach eigenen Angaben regelmäßig hinzugezogen, wenn Unternehmen bei anspruchsvollen SAP-Logistikaufgaben zusätzliche Sicherheit benötigen, bestehende Projektteams an fachliche Grenzen stoßen oder kritische Probleme kurzfristig gelöst werden müssen.

In einem Industrieprojekt wurde das Unternehmen beispielsweise hinzugezogen, nachdem ein fehlerhaft gestaltetes und konfiguriertes Lagersystem die Ersatzteilversorgung und produktionsrelevante Abläufe erheblich beeinträchtigt hatte.

In einem weiteren Projekt stellte PG3 seine Leistungsfähigkeit zunächst anhand zweier konkreter Systemanpassungen unter Beweis. Beide Aufgaben wurden innerhalb von zwei Wochen umgesetzt. Zuvor hatten vergleichbare Anpassungen nach Angaben von PG3 beim bisherigen Dienstleister deutlich mehr Zeit beansprucht.

Solche Erfahrungen zeigen aus Sicht von Gruber, wie entscheidend überprüfbare Arbeitsergebnisse für die Zusammenarbeit sind.

"Vertrauen entsteht nicht durch die Größe eines Beratungshauses oder durch überzeugende Präsentationen. Vertrauen entsteht, wenn Berater die tatsächlichen Tätigkeiten im Unternehmen verstehen, ihre Empfehlungen nachvollziehbar begründen und zeigen, dass ihre Lösungen funktionieren."

Im kritischen Moment zählt auch die Verfügbarkeit

Neben der fachlichen Kompetenz spielt bei dringenden SAP-Logistikproblemen ein weiterer Faktor eine zentrale Rolle: Wie schnell können erfahrene Spezialisten tatsächlich mit der Arbeit beginnen?

PG3 hat seine Organisation auf langfristige Kundenbeziehungen und die kontinuierliche Betreuung bestehender SAP-EWM-Landschaften ausgerichtet. Dadurch können planbare Tätigkeiten in Abstimmung mit den betreuten Unternehmen priorisiert und bei dringendem Bedarf Kapazitäten für zusätzliche Einsätze geschaffen werden.

Nach Angaben des Unternehmens ist es deshalb in der Regel möglich, innerhalb von ein bis zwei Wochen mit der Unterstützung bei kritischen Aufgaben zu beginnen.

"Wenn die Lieferfähigkeit oder die Produktion gefährdet ist, kann ein Unternehmen nicht monatelang auf geeignete Spezialisten warten. Dann zählt, dass erfahrene Menschen kurzfristig verfügbar sind, die Situation verstehen und gemeinsam mit dem Kunden die richtigen Prioritäten setzen", sagt Gruber.

Die kurzfristige Einsatzfähigkeit versteht PG3 dabei nicht als Gegensatz zu einer verlässlichen langfristigen Betreuung. Vielmehr ermöglicht die kontinuierliche Zusammenarbeit mit Bestandskunden eine vorausschauende Planung und abgestimmte Priorisierung.

Das eigentliche Problem: Fehlende Transparenz über Tätigkeiten und Entscheidungen

Nach Erfahrung von PG3 liegt eine wesentliche Herausforderung vieler SAP-Logistikvorhaben darin, dass Unternehmen nicht ausreichend nachvollziehen können, wie ihre tatsächlichen Lagertätigkeiten im System abgebildet werden.

Welche Entscheidung wurde aus welchem Grund getroffen? Welche Systemkonfiguration unterstützt welchen operativen Ablauf? Welche Auswirkungen hat eine Änderung auf angrenzende Tätigkeiten? Und welches Wissen bleibt im Unternehmen, wenn externe Berater das Projekt verlassen?

Fehlen auf diese Fragen klare Antworten, entstehen Abhängigkeiten und Unsicherheit.

"Ein Unternehmen muss seine eigene SAP-Logistiklandschaft verstehen und steuern können. Es darf nicht dauerhaft darauf angewiesen sein, dass einzelne externe Spezialisten wissen, warum bestimmte Dinge so funktionieren, wie sie funktionieren", erläutert Gruber.

Für PG3 bedeutet erfolgreiche Beratung deshalb mehr als die technische Umsetzung einzelner Anforderungen. Entscheidend seien nachvollziehbare Lösungsentscheidungen, überprüfbare Ergebnisse und eine systematische Sicherung des gewonnenen Wissens.

Von der kurzfristigen Problemlösung zur langfristigen Sicherheit

Diesen Ansatz verfolgt PG3 mit seiner auf den gesamten Lebenszyklus ausgerichteten Betreuung von SAP-EWM-Systemen.

Die sogenannte Lifecycle Solution verbindet die Unterstützung bei Einführung, Betrieb und Weiterentwicklung mit dem Ziel, Wissen über logistische Tätigkeiten, Systemzusammenhänge und fachliche Entscheidungen langfristig verfügbar zu halten.

So sollen Unternehmen nicht nur bei akuten Schwierigkeiten Unterstützung erhalten, sondern ihre SAP-Logistiklandschaft auch bei späteren Änderungen nachvollziehbar weiterentwickeln können.

Aus Sicht von Gruber sind dafür drei Voraussetzungen besonders wichtig:

Operatives Verständnis: Berater müssen die tatsächlichen Tätigkeiten im Lager verstehen, bevor sie technische Lösungen gestalten.

Nachvollziehbare Entscheidungen: Anforderungen müssen kritisch geprüft, Empfehlungen begründet und Ergebnisse anhand konkreter Aufgaben überprüft werden.

Gesichertes Wissen: Unternehmen müssen auch langfristig nachvollziehen können, wie ihre SAP-Logistik funktioniert und welche Auswirkungen Veränderungen haben.

Dabei müsse nicht immer der bestehende Beratungspartner ausgetauscht werden. Häufig sei es sinnvoller, vorhandene Projektteams gezielt durch erfahrene Spezialisten zu ergänzen.

Vertrauen lässt sich nicht versprechen. Es muss erarbeitet werden.

Die öffentliche Diskussion über große SAP-Transformationen sollte sich nach Ansicht von PG3 deshalb nicht allein auf Projektbudgets, technische Migrationsstrategien oder Zeitpläne konzentrieren.

Ebenso entscheidend sei, ob Unternehmen die Qualität der erbrachten Leistungen beurteilen, notwendige Entscheidungen nachvollziehen und bei kritischen Problemen rechtzeitig auf geeignete Expertise zugreifen können.

"Ein SAP-Projekt ist nicht deshalb erfolgreich, weil alle geplanten Aufgaben abgearbeitet wurden. Entscheidend ist, dass die Logistik im Alltag zuverlässig funktioniert und das Unternehmen die eigene Systemlandschaft dauerhaft im Griff behält", betont Gruber.

"Unser Anspruch ist, dass Kunden nicht einfach einem neuen Berater vertrauen müssen. Sie sollen anhand unserer Arbeit nachvollziehen können, warum sie uns vertrauen können."

Über PG3 Consulting GmbH

Die PG3 Consulting GmbH ist ein auf SAP Extended Warehouse Management (SAP EWM) und SAP-Logistik spezialisiertes Beratungsunternehmen.

Seit 2008 unterstützt PG3 Industrie- und Logistikunternehmen bei der Konzeption, Implementierung, Optimierung und langfristigen Betreuung komplexer SAP-Logistiklösungen.

Das Unternehmen verbindet erfahrene SAP-EWM-Spezialisten mit einem tiefen Verständnis operativer Lagertätigkeiten. Neben der Unterstützung bei anspruchsvollen Projekten und kritischen Problemstellungen liegt ein Schwerpunkt auf nachvollziehbaren Lösungen, Wissenssicherung und der kontinuierlichen Weiterentwicklung bestehender SAP-EWM-Landschaften.

Pressekontakt:

PG3 Consulting GmbH
Peter Gruber
https://pg3-consulting.com/

Redaktionelle Anfragen:
Poosch Consulting GmbH
redaktion@poosch-consulting.de

Original-Content von: PG3 Consulting GmbH übermittelt durch news aktuell

http://ots.de/6158ae

de | wirtschaft | 70425692 |