LĂ€nder, Neuausrichtung

LĂ€nder fordern Neuausrichtung der Binnenschifffahrt

09.10.2024 - 12:28:47 | dpa.de

Wirtschaft und Industrie sollen klimaneutral werden. Das hat auch fĂŒr die Binnenschifffahrt Konsequenzen. Die Schiffe transportieren kĂŒnftig weniger Öl und Kohle.

Binnenschiffe werden wegen der Transformation zur KlimaneutralitĂ€t kĂŒnftig weniger Kohle und Öl transportieren. - Foto: Oliver Berg/dpa
Binnenschiffe werden wegen der Transformation zur KlimaneutralitĂ€t kĂŒnftig weniger Kohle und Öl transportieren. - Foto: Oliver Berg/dpa

Angesichts der Umstellung von Wirtschaft und Industrie auf erneuerbare Energien fordern die LĂ€nder eine Neuausrichtung der Binnenschifffahrt. Durch die Transformation zur KlimaneutralitĂ€t fielen kĂŒnftig Frachtmengen bei Kohle und Mineralölen weg, heißt es in einer Beschlussvorlage aus Nordrhein-Westfalen fĂŒr die Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Duisburg. 

Das Bundesverkehrsministerium wird darin aufgefordert, neue MĂ€rkte fĂŒr die Binnenschifffahrt sowie HĂ€fen und Wasserstraßen zu entwickeln. Dazu gehörten auch Anstrengungen, dass die Binnenschifffahrt spĂ€testens bis zum Jahr 2050 klimaneutral betrieben werden könne. 

UnabhĂ€ngig davon sei eine sichere und auskömmliche Finanzierung der Bundeswasserstraßen dringlich fĂŒr ein nachhaltiges Verkehrssystem und die StĂ€rkung des Wirtschaftsstandortes Deutschlands. Aktuell zeichne sich aber ab, dass im neuen Finanzrahmen der EuropĂ€ischen Kommission die Mittel nicht reichten, um ein leistungsfĂ€higes Verkehrsnetz im Einklang mit den europĂ€ischen Klimaschutzzielen herzustellen.

Auch Binnenschifffahrt wird fĂŒr Klimaschutz gebraucht 

Die Binnenschifffahrt sei ein VerkehrstrĂ€ger der Zukunft und leiste einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der europĂ€ischen Klimaschutzziele, sagte NRW-Umwelt- und Verkehrsminister Oliver Krischer (GrĂŒne) als aktueller VMK-Vorsitzender. «Deshalb fordern wir die Bundesregierung auf, sich bei der EuropĂ€ischen Kommission fĂŒr eine ausreichende Finanzierung einzusetzen.» Ziel sei es, die Branche bei der Transformation zu unterstĂŒtzen, neue MĂ€rkte fĂŒr den Warentransport per Schiff zu erschließen und die See- und BinnenhĂ€fen besser zu vernetzen. Zuerst hatte der WDR berichtet.

Die Verkehrsminister der LĂ€nder kommen am Mittwoch und Donnerstag zu ihrer Herbstkonferenz in Duisburg zusammen. Der Duisburger Hafen gilt als der grĂ¶ĂŸte Binnenhafen der Welt.

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