WirtschaftsverbÀnde, Ampel-Aus

WirtschaftsverbÀnde fordern nach Ampel-Aus schnelle Neuwahl

07.11.2024 - 11:26:06 | dpa.de

Wirtschaftsvertreter drÀngen nach dem Platzen der Ampel-Koalition auf eine schnelle Neuwahl.

"Jeder weitere Tag mit dieser Bundesregierung ist ein verlorener Tag", betonte der PrĂ€sident des Außenhandelsverbands BGA, Dirk Jandura. "Wir fordern Neuwahlen und zwar so schnell wie möglich." Der BundesgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Mittelstandsverbands BVMW, Christoph Ahlhaus, betonte, eine Vertrauensfrage erst im Januar sei viel zu spĂ€t. "Dieser Kanzler hat kein Vertrauen mehr."

Eine schnelle Neuwahl forderten etwa auch der Verband der Automobilindustrie (VDA), der Verband der Chemischen Industrie (VCI) und der Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI). VDA-PrĂ€sidentin Hildegard MĂŒller teilte mit, die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten, der Wahlsieg von Donald Trump, eine neue EuropĂ€ische Kommission, offene Handelsfragen mit China und der nicht wettbewerbsfĂ€hige Zustand des Wirtschaftsstandorts Deutschland erforderten schnellstmöglich eine maximal handlungsfĂ€hige und entschlossene Bundesregierung.

Nach Ansicht des PrĂ€sidenten der Deutschen Industrie- und Handelskammer (DIHK), Peter Adrian, braucht die Wirtschaft aktuell nichts mehr als das Vertrauen in einen wirtschaftspolitischen Kurs, der die Bedingungen fĂŒr Investitionen und Wachstum endlich wieder verbessere. Man hoffe deshalb auf eine kurze Übergangsphase.

Appell an staatspolitische Verantwortung - auch der Opposition

Der HauptgeschĂ€ftsfĂŒhrer des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Tim-Oliver MĂŒller, bezeichnete den Zeitpunkt des Ampel-Aus wenige Tage vor dem Beschluss fĂŒr den Nachtragshaushalt 2024 und den Haushaltsbeschluss fĂŒr das kommende Jahr als bitter fĂŒr die Wirtschaft. In der Krise schlage auch die Stunde der staatspolitischen Verantwortung aller demokratischen Parteien. "Auch die der Oppositionen, allen voran die CDU um Friedrich Merz", hob MĂŒller hervor. "Sie alle sind nun aufgefordert, den Nachtragshaushalt zumindest fĂŒr 2024 und am besten auch einen Nothaushalt fĂŒr 2025 mitzutragen. Damit Deutschland nicht zum Stillstand kommt."

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