Wohnen im Schlossgarten: Merziger Stadtrat berĂ€t ĂŒber vier Jahre Aufschub
Veröffentlicht am: 07.11.2026 um 16:03 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas Wohnungsbauvorhaben âWohnen im Schlossgartenâ im Merziger Stadtteil Hilbringen steht vor einer deutlichen zeitlichen Verschiebung. FĂŒr die Errichtung der geplanten WohngebĂ€ude soll die Fertigstellungsfrist um vier Jahre bis zum 30. September 2030 verlĂ€ngert werden. Die bisherige vertragliche Fristbindung sah einen Abschluss bis zum 7. Oktober 2026 vor. Ăber die Anpassung des Zeitplans hat nun die Merziger Kommunalpolitik zu befinden.
Wie aus einem Bericht von saarnews.com hervorgeht, befasst sich der Merziger Stadtrat am 12. November 2026 mit der Angelegenheit. Auf der Tagesordnung steht der Beschluss ĂŒber die zweite Ănderung des DurchfĂŒhrungsvertrages zwischen der Stadtverwaltung und dem VorhabentrĂ€ger. Eine entsprechende Vorberatung der vertraglichen Anpassungen fand bereits im zustĂ€ndigen Bauausschuss statt.
Verwaltung hĂ€lt GrĂŒnde fĂŒr nachvollziehbar
Die Stadtverwaltung stuft die vom BautrĂ€ger vorgebrachten GrĂŒnde fĂŒr die Verzögerung nach Angaben des Berichts als nachvollziehbar ein. Neben der VerlĂ€ngerung bis Ende September 2030 sieht die geplante VertragsĂ€nderung zudem einen weiteren Puffer vor: Demnach soll der OberbĂŒrgermeister die Befugnis erhalten, die Fertigstellungsfrist bei Vorliegen besonderer GrĂŒnde um nochmals bis zu zwei Jahre zu verlĂ€ngern. Damit erhielte das Projekt bei unvorhergesehenen Entwicklungen einen zusĂ€tzlichen zeitlichen Handlungsspielraum.
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DurchfĂŒhrungsvertrĂ€ge regeln bei stĂ€dtebaulichen Projekten die Pflichten und Fristen zwischen Kommunen und privaten Investoren verbindlich, insbesondere um eine zĂŒgige und planungskonforme Umsetzung von Wohnraum zu gewĂ€hrleisten.
Verzögern sich bauliche MaĂnahmen, erfordern Anpassungen der vertraglichen Eckdaten formelle BeschlĂŒsse der jeweiligen RĂ€te. Nach den bisherigen Beratungen im Ausschuss obliegt die finale Entscheidung ĂŒber die Neuregelung fĂŒr das Wohngebiet in Hilbringen nun dem gesamten Stadtrat.
