VerbĂ€nde fordern bessere Rahmenbedingungen fĂŒr Mitarbeiterwohnungen
11.03.2024 - 18:40:12Den eigenen BeschĂ€ftigten werkseigene Wohnungen zur VerfĂŒgung zu stellen, sei eine Möglichkeit, den Mangel an FachkrĂ€ften und bezahlbarem Wohnraum anzugehen, argumentierte das VerbĂ€ndebĂŒndnis Wirtschaft macht Wohnen am Montag.
Das BĂŒndnis stellte eine Studie des Instituts RegioKontext vor, in dem Beispiele genannt werden, bei denen Unternehmen ihren BeschĂ€ftigten neuen Wohnraum zur VerfĂŒgung stellen. "Der Werkswohnungsbau hat jahrzehntelang fĂŒr eine Entlastung der WohnungsmĂ€rkte gesorgt", heiĂt es darin. "Wir wollten dieses Konzept im modernisierten Gewand aufgreifen und neu in die Diskussion bringen."
Um Unternehmen bei solchen Projekten zu unterstĂŒtzen, mĂŒssen Bund, LĂ€nder und Kommunen aus Sicht der VerbĂ€nde nachsteuern. So brauche es vom Bund eine steuerliche Förderung des Neubaus von Mitarbeiterwohnungen in Form einer Sonderabschreibung. Kommunen wiederum mĂŒssten die Umwandlung von Mischgebieten in urbane Gebiete erleichtern, um einen höheren Wohnanteil und eine höhere Baudichte zu ermöglichen.
In dem BĂŒndnis sind der Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel, der Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen, die Deutsche Gesellschaft fĂŒr Mauerwerks- und Wohnungsbau, der Deutsche Mieterbund, der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sowie der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes organisiert.

