Industrie, Energie

Viele Industrieunternehmen verlagern Investitionen ins Ausland

22.10.2025 - 10:33:34 | dts-nachrichtenagentur.de

Zahlreiche energieintensive Industrieunternehmen in Deutschland verschieben ihre Produktion in andere LĂ€nder.

Stahlproduktion (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Stahlproduktion (Archiv) - Foto: ĂŒber dts Nachrichtenagentur
Das zeigt eine Umfrage der Unternehmensberatung Simon Kucher unter 240 hochrangigen Managern aus den Branchen Basis-Chemie, Stahl, Glas und Zement in Europa und den USA, ĂŒber die das "Handelsblatt" (Donnerstagsausgabe) berichtet. 31 Prozent der Befragten in Deutschland gaben an, Produktion aktiv in andere Kontinente zu verlagern oder dorthin auszuweiten. 42 weitere Prozent investieren in anderen europĂ€ischen LĂ€ndern statt in Deutschland, oder schieben Investitionen hierzulande vorerst auf. Branchenbeobachter bestĂ€tigen das Bild: Christof GĂŒnther, GeschĂ€ftsfĂŒhrer des Chemiestandortbetreibers Infraleuna, sagte der Zeitung: "Viele Unternehmen können ihre Anlagen seit Jahren nicht richtig auslasten und sehen jetzt final keine Perspektive mehr. Aktuell verlieren wir jede Woche massiv und unwiederbringlich industrielle Wertschöpfung in Deutschland." Die AnwĂ€ltin Yvonne Hanke, die fĂŒr die Kanzlei Ritter Gent energieintensive Unternehmen berĂ€t, sagt: "Dass Unternehmen gedanklich Investitionsverlagerungen durchspielen, ist normal. Aber jetzt beobachten wir so konkret wie noch nie, dass sich Firmen tatsĂ€chlich fĂŒr Investitionen in China, Indien oder den USA entscheiden."

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