Ifo: In Industrie und Handel droht Stellenabbau
28.08.2024 - 10:30:23Die Unternehmen in Deutschland zeigen sich bei ihrer Personalplanung vorsichtiger. In der Industrie und im Handel planen laut Ifo-Institut deutlich mehr Firmen einen Stellenabbau als Neueinstellungen. Das Ifo-BeschĂ€ftigungsbarometer sank im August zum dritten Mal in Folge. Es steht nun bei 94,8 Punkten, nach 95,3 Punkten im Juli.Â
«Die schwache Wirtschaftsentwicklung schlĂ€gt sich auch in einer schwachen BeschĂ€ftigungsentwicklung nieder», sagt Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. «Der Auftragsmangel bremst die Unternehmen bei Neueinstellungen.»Â
Das Ifo-Institut befragt jeden Monat rund 9.500 Unternehmen, ob die Zahl ihrer BeschĂ€ftigten in den nĂ€chsten drei Monaten voraussichtlich zunehmen, abnehmen oder in etwa gleich bleiben wird. Das BeschĂ€ftigungsbarometer gilt als ist ein wichtiger FrĂŒhindikator fĂŒr den deutschen Arbeitsmarkt.Â
In der Industrie ist das Barometer tiefer ins Minus gefallen. «Immer mehr Unternehmen denken ĂŒber einen Abbau von ArbeitsplĂ€tzen nach», schreiben die Wirtschaftsforscher. Ăhnliches gilt fĂŒr den Handel, wo Kunden in den GeschĂ€ften fehlen. Im Baugewerbe sollen trotz der Krise die Mitarbeiter gehalten werden. Eine leicht positive Einstellungstendenz gibt es bei den Dienstleistern, vor allem in der IT-Branche und im Tourismus.
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