Ifo, Handel

Ifo: In Industrie und Handel droht Stellenabbau

28.08.2024 - 10:30:23

Zu wenige AuftrÀge, zu wenige Kunden - die Unternehmen in Deutschland korrigieren ihre Personalplanung.

  • Mehr Industrieunternehmen planen Stellenabbau  - Foto: Thomas Banneyer/dpa

    Thomas Banneyer/dpa

  • Weniger Unternehmen planen Neueinstellungen - Foto: Jens Kalaene/dpa

    Jens Kalaene/dpa

Mehr Industrieunternehmen planen Stellenabbau  - Foto: Thomas Banneyer/dpaWeniger Unternehmen planen Neueinstellungen - Foto: Jens Kalaene/dpa

Die Unternehmen in Deutschland zeigen sich bei ihrer Personalplanung vorsichtiger. In der Industrie und im Handel planen laut Ifo-Institut deutlich mehr Firmen einen Stellenabbau als Neueinstellungen. Das Ifo-BeschÀftigungsbarometer sank im August zum dritten Mal in Folge. Es steht nun bei 94,8 Punkten, nach 95,3 Punkten im Juli. 

«Die schwache Wirtschaftsentwicklung schlÀgt sich auch in einer schwachen BeschÀftigungsentwicklung nieder», sagt Ifo-Umfragenleiter Klaus Wohlrabe. «Der Auftragsmangel bremst die Unternehmen bei Neueinstellungen.» 

Das Ifo-Institut befragt jeden Monat rund 9.500 Unternehmen, ob die Zahl ihrer BeschĂ€ftigten in den nĂ€chsten drei Monaten voraussichtlich zunehmen, abnehmen oder in etwa gleich bleiben wird. Das BeschĂ€ftigungsbarometer gilt als ist ein wichtiger FrĂŒhindikator fĂŒr den deutschen Arbeitsmarkt. 

In der Industrie ist das Barometer tiefer ins Minus gefallen. «Immer mehr Unternehmen denken ĂŒber einen Abbau von ArbeitsplĂ€tzen nach», schreiben die Wirtschaftsforscher. Ähnliches gilt fĂŒr den Handel, wo Kunden in den GeschĂ€ften fehlen. Im Baugewerbe sollen trotz der Krise die Mitarbeiter gehalten werden. Eine leicht positive Einstellungstendenz gibt es bei den Dienstleistern, vor allem in der IT-Branche und im Tourismus.

 


 

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