Wieder mehr BeschÀftigte im Gesundheitswesen
27.01.2026 - 08:17:29Die Zahl der auf die volle Arbeitszeit umgerechneten BeschĂ€ftigten (VollzeitĂ€quivalente) lag Ende 2024 bei gut 4,4 Millionen und erhöhte sich gegenĂŒber dem Vorjahr um 1,4 Prozent (2021: +1,9 Prozent, 2022: +0,4 Prozent, 2023: +0,5 Prozent).
Im Jahr 2024 ist die Zahl der BeschÀftigten in (teil-)stationÀren Einrichtungen mit einem Zuwachs von 64.000 oder 3,0 Prozent wesentlich stÀrker gestiegen als im ambulanten Sektor (+32.000 oder +1,3 Prozent). In allen (teil-)stationÀren Einrichtungen hat die Zahl der BeschÀftigten zugenommen: in KrankenhÀusern um 38.000 Personen oder 2,9 Prozent, in Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen um 5.000 Personen oder 4,2 Prozent und in (teil-)stationÀren Pflegeeinrichtungen um 21.000 Personen oder 2,8 Prozent.
Die Entwicklung der BeschÀftigtenzahl war im Jahr 2024 in den verschiedenen Bereichen des ambulanten Sektors unterschiedlich. BeschÀftigungszuwÀchse gab es in der ambulanten Pflege (+11.000 oder +2,6 Prozent), in Praxen sonstiger medizinischer Berufe, zum Beispiel in der Physio- und Ergotherapie (+14.000 oder +2,4 Prozent) sowie in Arztpraxen und Zahnarztpraxen (jeweils +4.000 oder +0,5 Prozent bzw. +1,0 Prozent). Hingegen blieb das Personal in Apotheken mit insgesamt 237.000 BeschÀftigten und im Einzelhandel mit augenoptischen, medizinischen und orthopÀdischen Artikeln mit insgesamt 136.000 BeschÀftigten unverÀndert.
Die Zahl der PflegekrĂ€fte in KrankenhĂ€usern, Vorsorge- oder Rehabilitationseinrichtungen sowie in ambulanten und (teil-)stationĂ€ren Pflegeeinrichtungen ist gegenĂŒber dem Vorjahr deutlich angestiegen. Insgesamt arbeiteten in diesen Einrichtungen 49.000 oder 3,4 Prozent PflegekrĂ€fte mehr als im Jahr 2023. Hierbei stieg die Zahl der Pflegehelfer mit +5,2 Prozent deutlich stĂ€rker als die der examinierten PflegekrĂ€fte (+2,6 Prozent). In absoluten Zahlen bedeutet dies einen Anstieg um 24.000 auf insgesamt 485.000 Pflegehelfer und um 25.000 examinierte PflegekrĂ€fte auf insgesamt rund 1 Million. Hiermit setzt sich der Trend der letzten zehn Jahre mit höheren Wachstumsraten bei Pflegehelfern als bei examinierten PflegekrĂ€ften fort, so die Statistiker.


