36 Experten warnen Mai 2026: Rapider kognitiver Verfall erkannt
Veröffentlicht am: 25.05.2026 um 14:14 Uhr | Redaktion boerse-global.deDas stellt der Ex-PrĂ€sident immer wieder als Beleg fĂŒr auĂergewöhnliche Intelligenz dar. Mediziner sehen das anders.
Der MoCA-Test ist ein Screening-Instrument fĂŒr leichte kognitive BeeintrĂ€chtigungen und frĂŒhe Demenzstadien. Er dauert zehn bis fĂŒnfzehn Minuten und umfasst Aufgaben wie das Zeichnen einer Uhr oder das Wiederholen von Wortlisten.
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âEin Ergebnis von 30 Punkten zeigt eine normale kognitive Funktion an, ist aber keineswegs mit hohem IQ gleichzusetzenâ, betonten Neurologen um Testentwickler Dr. Ziad Nasreddine. Von einem gesunden Erwachsenen wird erwartet, dass er die meisten Aufgaben problemlos löst. Etwa zehn Prozent der kognitiv gesunden Bevölkerung erreichen die volle Punktzahl, der Durchschnitt liegt bei 27.
Experten warnen vor rapidem kognitiven Verfall
Die EinschÀtzung von Trumps Gesundheit ist geprÀgt von einer Diskrepanz zwischen offiziellen Àrztlichen Mitteilungen und externen Warnungen.
Im November 2023 attestierte Leibarzt Dr. Bruce Aronwald dem damaligen PrĂ€sidentschaftsbewerber exzellente Gesundheit. Die kognitiven PrĂŒfungen seien auĂergewöhnlich ausgefallen. Ein Bericht von Dr. Sean Barbabella aus April 2025 bestĂ€tigte diese Sichtweise â neurologische Untersuchungen hĂ€tten keine AuffĂ€lligkeiten gezeigt.
36 Experten fĂŒr psychische Gesundheit zeichneten im Mai 2026 ein anderes Bild. In einem offenen Brief warnten Neurologen und Psychiater vor einem rapiden kognitiven Verfall. Sie verwiesen auf desorganisierte Sprache, Abschweifungen und eine zunehmende UnfĂ€higkeit, komplexe Sachverhalte ohne faktische Verwirrung darzustellen.
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Diese EinschĂ€tzung ist innerhalb der Fachwelt umstritten. Die sogenannte Goldwater-Regel verbietet Psychiatern, Diagnosen ĂŒber Personen des öffentlichen Lebens zu stellen, die sie nicht persönlich untersucht haben. Die Kritiker argumentieren mit der âPflicht zur Warnungâ, wenn eine Gefahr fĂŒr die Allgemeinheit bestehe.
Verwechslungen und Aussetzer als Muster?
Im Januar 2024 verwechselte Trump bei einer Wahlkampfveranstaltung mehrfach seine parteiinterne Konkurrentin Nikki Haley mit Nancy Pelosi. Er schrieb Haley fĂ€lschlicherweise die Verantwortung fĂŒr die Sicherheitsvorkehrungen am Kapitol wĂ€hrend der Unruhen vom 6. Januar 2021 zu.
Berichte aus 2025 und 2026 thematisierten Episoden von scheinbarer SchlĂ€frigkeit wĂ€hrend offizieller Sitzungen. Das WeiĂe Haus stellte solche Beobachtungen als kurze Momente der Konzentration dar. Kritiker sahen darin Anzeichen fĂŒr nachlassende Ausdauer. Auch die Verwechslung von Viktor OrbĂĄn mit dem FĂŒhrer der TĂŒrkei werteten Beobachter als Teil eines Musters semantischer Fehler.
Alternde FĂŒhrungsklasse und politische Folgen
Mit seiner zweiten AmtseinfĂŒhrung 2025 wurde Trump zum Ă€ltesten amtierenden US-PrĂ€sidenten. Das verschĂ€rft die Bdabatte ĂŒber verpflichtende kognitive Tests fĂŒr Kandidaten in hohen StaatsĂ€mtern.
Umfragen aus dem FrĂŒhjahr 2026 zeigen: Eine Mehrheit der Amerikaner zweifelt an der geistigen Fitness des PrĂ€sidenten. UnterstĂŒtzer verteidigen Trumps verbale Ausrutscher als rhetorische Eigenheiten oder Folgen hohen Arbeitspensums. Gegner sehen darin eine BestĂ€tigung fĂŒr den 25. Verfassungszusatz, der die Amtsenthebung bei UnfĂ€higkeit regelt.
Solange keine klinischen Rohdaten veröffentlicht werden, bleibt Raum fĂŒr Spekulationen. Die medizinische Fachwelt fordert eine Entpolitisierung der Gesundheitschecks durch unabhĂ€ngige Gremien. In Zeiten globaler Spannungen und komplexer wirtschaftlicher Herausforderungen wird die Frage nach den neurologischen Ressourcen des Amtsinhabers weiter als Faktor fĂŒr nationale und internationale StabilitĂ€t gewertet.
