AirPods Pro 3: Apple senkt Audio-Latenz auf 25 Millisekunden
20.06.2026 - 17:34:23 | boerse-global.de
Die Aktualisierungen betreffen vor allem die AirPods Pro 3 und schließen zugleich eine Sicherheitslücke bei den Beats Studio Buds. Die zeitgleichen Preisnachlässe bei Drittanbietern deuten auf eine strategische Offensive vor dem Amazon Prime Day hin, der vom 23. bis 26. Juni stattfindet.
Leistungssteigerung und Sicherheitspatch
Die neue Firmware trägt die Build-Nummer 8B41 und gilt sowohl für die AirPods Pro 3 als auch für die zweite Generation der AirPods Pro. Bereits Anfang der Woche, am 18. Juni, hatte Apple die Version 6A238 für die AirPods 4 und die USB-C-Variante der AirPods Max ausgerollt. Es sind die ersten größeren Software-Revisionen für die Audio-Reihe seit September 2024.
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Im Fokus steht die Optimierung der Audioverarbeitung. Die Updates senken die Latenz bei räumlichem Audio von 40 auf 25 Millisekunden. Zudem verbessern sie bestehende Funktionen wie Adaptive Audio, Conversation Awareness und Personalized Spatial Audio.
Ein wichtiger Sicherheitsaspekt betrifft die Beats Studio Buds. Das Update (Version 1B211) schließt eine Bluetooth-Sicherheitslücke, die zuvor einen potenziell unbefugten Zugriff auf das Mikrofon ermöglichte. Nutzer sollten ihre Geräte mit Strom versorgen und mit einem iOS-Gerät verbinden, um die automatische Installation zu starten.
iOS 27 als Fundament
Die Hardware-Updates folgen auf die Veröffentlichung von iOS 27 am gestrigen Freitag. Das Betriebssystem führt ein neu gestaltetes Einstellungsmenü für AirPods ein, das die Verwaltung von Audio-Features und Gesundheitsfunktionen vereinfacht. Neu sind erweiterte Hörschutz-Tools und integrierte Hörtests.
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iOS 27 verbessert zudem die Gestensteuerung, darunter Kopfgesten und Interaktionen am Stiel. Eine Beta-Version einer Live-Übersetzungsfunktion wurde ebenfalls integriert, ebenso wie eine optimierte Einbindung in das „Wo ist?“-Netzwerk und verbessertes Batteriemanagement.
Die Hardware im Detail
Die aktuellen AirPods Pro 3, die im September 2025 auf den Markt kamen, bieten mehrere Neuerungen. Sie werden vom H3-Chip angetrieben und verfügen über spezielle Sensoren zur Überwachung von Herzfrequenz und Gehörgangstemperatur.
Die AirPods 4 bieten bis zu 24 Stunden Akkulaufzeit und sind schweiß- und wasserresistent. Die Verkaufszahlen bleiben stark, und hohe Nutzerbewertungen loben vor allem die verbesserte Geräuschunterdrückung und die räumliche Audiowiedergabe.
Rabatte vor dem Prime Day
Im Vorfeld des Prime Day haben Drittanbieter wie Amazon, Best Buy und Walmart aggressive Preisnachlässe auf Apple-Produkte eingeführt. Am 18. Juni erreichten die AirPods Pro 3 mit 169 Euro (UVP: 249 Euro) ihren niedrigsten Preis seit dem Launch.
Die AirPods 4 fielen am 19. Juni auf rund 99 Euro. Auch die AirPods Max 2 wurden mit 499 Euro gelistet, ebenso wie verschiedene Apple-Watch-Modelle. Die Ersparnisse betragen bis zu 32 Prozent. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass der offizielle Apple Store sich an diesen Aktionen in der Regel nicht beteiligt.
Steigende Kosten für zukünftige Modelle
Während die aktuellen Lagerbestände günstiger werden, könnte die nächste Hardware-Generation teurer werden. Am 19. Juni wurde bekannt, dass das kommende iPhone 18 Pro möglicherweise einen deutlich höheren Einstiegspreis haben wird – Schätzungen zufolge ab 1.399 Euro.
Grund sind die stark steigenden Kosten für Speicherkomponenten. DRAM- und Flash-Speicher sollen im Herbst deutlich teurer werden. Apple-Führungskräfte haben diese Preisanpassungen als unvermeidlich bezeichnet, da die Kosten für die Komponenten zur Unterstützung fortsrittlicher KI-Funktionen massiv steigen. Die Materialkosten für die nächste Profi-Generation sollen im Vergleich zu den Vorgängermodellen um rund 25 Prozent gestiegen sein.
