AirPods-Update: Latenz halbiert auf 25 Millisekunden
20.06.2026 - 09:02:51 | boerse-global.de
Der iPhone-Konzern hat neue Software für AirPods und Beats veröffentlicht – doch die Schlagzeilen bestimmen ganz andere Themen.
Apple hat am 18. Juni 2026 eine Reihe von Firmware-Updates für seine Audio-Produkte veröffentlicht. Die Aktualisierungen betreffen sowohl die AirPods Pro 3 als auch die AirPods Pro 2 sowie die Beats Studio Buds. Während die AirPods-Updates vor allem Leistungsverbesserungen und Fehlerbehebungen bringen, adressiert das Update für die Beats-Kopfhörer eine kritische Sicherheitslücke.
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Besseres Klangerlebnis für AirPods-Nutzer
Die neuen Firmware-Versionen für die AirPods Pro 3 (Build 8B41 und 6A240) und die AirPods Pro 2 (Build 6A238) versprechen spürbare Verbesserungen. Besonders im Bereich des räumlichen Audios haben die Ingenieure nachgelegt: Die Latenzzeit konnte von 40 auf 25 Millisekunden reduziert werden. Das dürfte vor allem Filmfans und Spieler freuen.
Zudem optimiert das Update den H3-Chip für eine effektivere aktive Geräuschunterdrückung (ANC), ein verbessertes adaptives Equalizer-System und die Funktion „Conversation Awareness", die Musik automatisch leiser stellt, wenn jemand spricht.
Sicherheitslücke bei Beats geschlossen
Deutlich dringlicher ist das Update für die Beats Studio Buds (Build 1B211). Apple hat hier eine Sicherheitslücke geschlossen, die es Angreifern theoretisch ermöglicht hätte, über Bluetooth unbefugten Zugriff auf das Mikrofon der Kopfhörer zu erlangen. Ein Szenario, das Datenschützern Sorgen bereiten dürfte.
Die Installation der Updates erfolgt automatisch, sobald die Kopfhörer mit einem Apple-Gerät verbunden und das Ladecase an eine Stromquelle angeschlossen ist. Der Vorgang dauert in der Regel etwa 30 Minuten.
iPhone Ultra: Wann kommt das Falt-Handy wirklich?
Während die Audio-Updates klar definiert sind, herrscht rund um Apples erstes Falt-Smartphone weiterhin Rätselraten. Der CEO des Zulieferers Largan Precision, Lin Enping, deutete zuletzt an, dass sich die Markteinführung des iPhone Ultra bis Anfang 2027 verzögern könnte. Grund seien anhaltende Herausforderungen bei der Produktion des Scharniermechanismus und der allgemeinen Haltbarkeit.
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Doch andere Stimmen aus der Lieferkette widersprechen. Sie halten an einem Launch im Herbst 2026 fest – möglicherweise gemeinsam mit dem iPhone 18 Pro im September. Selbst wenn die Auslieferung erst später erfolge, wäre das kein Novum, wie frühere iPhone-Launches gezeigt hätten.
Das iPhone Ultra soll Gerüchten zufolge ein 7,8-Zoll-Innen- und ein 5,5-Zoll-Außendisplay bieten. Der Preis? Zwischen 1.800 und 2.300 Euro dürfte das Gerät kosten. Interessant: Die Beta-Version von iOS 27, die seit dem 8. Juni verfügbar ist, enthält offenbar Code, der speziell für verschiedene Faltzustände und exklusive Multitasking-Funktionen optimiert wurde.
iPhone 18 Pro: Deutlich teurer – oder?
Neben dem Falt-Handy steht ein weiteres Preisthema im Raum. Apple-Chef Tim Cook hatte bereits angedeutet, dass Preiserhöhungen für die kommende Hardware unvermeidlich seien. Die Kosten für Speicher- und Halbleiterkomponenten seien auf ein „nicht mehr tragfähiges" Niveau gestiegen.
Branchenbeobachter sprechen von einem „RAMageddon" – die enorme Nachfrage nach KI-Fähigkeiten treibe die Komponentenpreise in die Höhe. Schätzungen zufolge könnte das iPhone 18 Pro bei mindestens 1.200 bis 1.300 Euro starten. Das wäre ein Aufschlag von 180 bis 280 Euro gegenüber dem Vorgänger.
Die Forschung von TechInsights zeigt: Um die aktuellen Gewinnmargen zu halten, sind diese Preise nötig. Grund sind die um 50 Prozent gestiegenen Kosten für die verbesserte Kamera und den Wechsel zum 2nm-A20-Chip.
Ausblick: Was uns im September erwartet
Das iPhone 18 Pro und Pro Max werden voraussichtlich im Mittelpunkt einer Keynote am Mittwoch, den 9. September 2026, stehen. Neben dem A20-Chip werden ein C2-Modem und Face ID unter dem Display erwartet. Während die Pro-Modelle im Herbst kommen sollen, rechnen Analysten mit den Standardversionen iPhone 18 und 18e erst für das Frühjahr 2027.
