Altersvorsorgedepot ab 2027: Neue Förderung mit 50% Zulage
Veröffentlicht: 18.07.2026 um 04:51 Uhr, Redaktion boerse-global.de
Ob Erbrecht, Pflegevorsorge oder Altersdepot – wer heute nicht vorsorgt, kann morgen böse Überraschungen erleben. Ein Überblick über die wichtigsten Entwicklungen.
Gericht stärkt Testamentsvollstrecker
Ein Beschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom November 2023 sorgt für Klarheit bei der Nachlassverwaltung. Das Gericht gab seine bisher ablehnende Haltung auf und entschied: Die Befreiung eines Testamentsvollstreckers vom Mehrvertretungsverbot muss künftig explizit im Testamentsvollstreckerzeugnis stehen. Damit schließt sich das OLG Hamm der Linie anderer Oberlandesgerichte an. Für Erblasser bedeutet das: Wer seinem Vollstrecker freie Hand lassen will, kann das nun rechtssicher festlegen.
Ehevertrag: Nicht nur für Millionäre
Finanz- und Rechtsexperten raten besonders Unternehmern und Immobilienbesitzern zum Ehevertrag. Ohne individuelle Regelungen greifen starre gesetzliche Vorgaben – oft ein Problem in Krisensituationen. Ein maßgeschneiderter Vertrag schützt das Vermögen und schafft klare Verhältnisse bei Trennung oder Todesfall.
WHO: Fast jedes zweite Demenz-Risiko vermeidbar
Die Weltgesundheitsorganisation veröffentlichte im Juli 2026 aktualisierte Leitlinien. Demnach sind bis zu 45 Prozent des weltweiten Demenzrisikos durch Lebensstilfaktoren beeinflussbar. Die zentralen Empfehlungen: regelmäßige Bewegung, gesunde Ernährung, frühzeitige Behandlung von Bluthochdruck, Diabetes und Hörverlust. Auch weniger Luftverschmutzung und Rauchverzicht helfen.
Das Altersvorsorgedepot startet am 1. Januar 2027 und lockt mit einer 50-Prozent-Zulage auf Ihre Einzahlungen. Erstmals verzichtet ein staatlich gefördertes Produkt auf die Beitragsgarantie – stattdessen fließt Ihr Geld in ETFs und Fonds. Der Report zeigt, wie Sie die Förderung optimal nutzen. Jetzt Report anfordern
Bundesregierung startet Präventionsoffensive
Das Bundesgesundheitsministerium reagiert mit einem „Check-up 60+". Ziel: Pflegebedürftigkeit im Alter hinauszögern. Der Handlungsdruck ist enorm. Die Pflegekammer NRW meldet: Die Zahl der Pflegeversicherungsempfänger stieg seit 2013 um 137 Prozent. Gleichzeitig erreicht ein großer Teil des Fachpersonals in den kommenden Jahren das Rentenalter.
Krisenvorsorge: Zehn Tage Vorrat empfohlen
Der Hamburger Senat informierte im Juli über Vorkehrungen für Stromausfälle oder Cyberangriffe. Die Empfehlung: Lebensmittel und Trinkwasser für zehn Tage bevorraten – zwei Liter Wasser pro Person und Tag. Dazu ein Kurbelradio, Bargeld und notwendige Medikamente.
Auch Landkreise wie Waldeck-Frankenberg entwickeln Notfallkonzepte. Sie planen einen Pool an Notfall-Notebooks und gegenseitige Unterstützung der Kommunen. Hintergrund: Die Schäden durch Cyberkriminalität in Deutschland erreichten 2025 geschätzte 202,4 Milliarden Euro.
Die gesetzliche Rente wird unsicherer, die Renditen klassischer Produkte enttäuschen. Das neue Altersvorsorgedepot ab 2027 bietet eine 50-Prozent-Zulage und setzt auf renditestarke ETFs. Erfahren Sie in unserem Report, wie Sie das Depot richtig aufsetzen und von der vollen Förderung profitieren. Kostenlosen Report sichern
Altersvorsorgedepot: Neue Förderung ab 2027
Zum 1. Januar 2027 startet das sogenannte Altersvorsorgedepot. Erstmals verzichtet ein staatlich gefördertes Produkt auf eine Beitragsgarantie. Stattdessen fließt das Geld in ETFs und Fonds – mit höheren Renditechancen. Die Förderung: 50 Prozent Zulage auf die Einzahlungen plus Kinderboni. Das angesparte Kapital soll zudem vererbbar sein.
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