Bildung, Arbeitsmarkt

Etwas mehr BeschÀftigte an Hochschulen

06.10.2023 - 08:51:44

An den deutschen Hochschulen und Hochschulkliniken waren zum Jahresende 2022 rund 787.500 Personen beschÀftigt.

Das waren 0,8 Prozent oder rund 6.400 Personen mehr als Ende 2021, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Freitag mit. Dabei beschrÀnkte sich der BeschÀftigungszuwachs weitgehend auf den nicht-wissenschaftlichen Bereich Verwaltung, Bibliothek, technischer Dienst und Pflegedienst.

Dort waren Ende 2022 etwa 359.100 Personen beschĂ€ftigt und damit 1,6 Prozent mehr als Ende 2021. Im wissenschaftlichen Bereich blieb die Zahl der BeschĂ€ftigten mit +0,2 Prozent nahezu konstant. Zum wissenschaftlichen Bereich der Hochschulen zĂ€hlten Ende 2022 rund 428.500 BeschĂ€ftigte (2021: 427.700). Bezogen auf die 2.920.300 Studierenden im Wintersemester 2022/23 kamen somit auf eine Lehrperson rechnerisch 6,8 Studierende. Im Vorjahr hatte die Relation noch bei 6,9 Studierenden je Lehrperson gelegen. 150.200 BeschĂ€ftigte (35 Prozent des wissenschaftlichen Hochschulpersonals) waren Ende 2022 als Gastprofessoren, Lehrbeauftragte oder wissenschaftliche HilfskrĂ€fte nebenberuflich tĂ€tig und 278.200 Personen (65 Prozent) waren hauptberuflich im wissenschaftlichen Bereich beschĂ€ftigt. Dazu gehörten unter anderem rund 51.200 Professoren und etwa 212.300 wissenschaftliche und kĂŒnstlerische Mitarbeiter. GegenĂŒber dem Vorjahr erhöhte sich die Zahl der Professoren um 1,8 Prozent, die Zahl der wissenschaftlichen und kĂŒnstlerischen Mitarbeiter stieg um 0,7 Prozent. Insgesamt waren Ende 2022 rund 185.300 Personen des hauptberuflichen Hochschulpersonals im wissenschaftlichen Bereich (67 Prozent) befristet und 92.900 (33 Prozent) unbefristet tĂ€tig. Eine VollzeitbeschĂ€ftigung ĂŒbten 168.500 Personen (61 Prozent des hauptberuflichen Hochschulpersonals) aus, eine TeilzeitbeschĂ€ftigung 109.700 (39 Prozent). Der Anteil der unbefristet VollzeitbeschĂ€ftigten am hauptberuflich tĂ€tigen wissenschaftlichen und kĂŒnstlerischen Hochschulpersonal lag bei 27 Prozent, der Anteil der befristet TeilzeitbeschĂ€ftigten bei 33 Prozent, so die Behörde.

dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

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