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Android 17: Google baut QR-Code-Scan gegen manipulierte Systeme ein

28.06.2026 - 11:48:06 | boerse-global.de

Google integriert OS-Verification in Android 17. Ein QR-Code-Scan bestĂ€tigt die SystemintegritĂ€t und soll vor manipulierten Varianten schĂŒtzen.

Android 17: Neue QR-Code-PrĂŒfung erkennt manipulierte Systeme
Android - Ein Smartphone-Bildschirm zeigt einen QR-Code, der von einem zweiten Smartphone gescannt wird, vor einem verschwommenen digitalen Hintergrund. 28.06.2026 - Bild: ĂŒber boerse-global.de

Die sogenannte OS-Verification erlaubt es, die IntegritĂ€t des Betriebssystems mit einem zweiten GerĂ€t zu prĂŒfen. Nutzer scannen dazu einen QR-Code, den das Smartphone generiert. Das soll manipulierte Systemvarianten erkennen – etwa solche mit eingebauten HintertĂŒren oder Spionagefunktionen.

Pixel 10 Pro als erstes Modell

Das Pixel 10 Pro wird Branchenberichten zufolge das erste Smartphone mit der neuen Funktion sein. Der QR-Code bestĂ€tigt, dass keine unautorisierten Änderungen am Systemkern vorgenommen wurden. Solche Manipulationen gelten als besonders gefĂ€hrlich, weil herkömmliche Sicherheits-Apps sie kaum entdecken.

Beta-Phase mit Bootloop-Problemen

Die Entwicklung von Android 17 lĂ€uft aber nicht rund. In der Beta-Version 4.1 sorgte ein fehlerhaftes Google Play System Update fĂŒr massive Probleme. Auf Pixel-GerĂ€ten löste es sogenannte Bootloops aus – die Smartphones blieben in einer Endlos-Neustart-Schleife hĂ€ngen.

Betroffene mĂŒssen das GerĂ€t oft auf Werkseinstellungen zurĂŒcksetzen oder eine stabilere Version per ADB manuell einspielen. Experten raten derzeit von manuellen Updates in der Testumgebung ab. Erste Tester beschreiben den Zustand der Software als „deprimierend".

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Malware-Lage: Banking-Trojaner und Ransomware

Die neuen Schutzmechanismen kommen nicht zu frĂŒh. Mehrere spezialisierte Schadprogramme machen Android-GerĂ€ten derzeit zu schaffen:

  • NFCShare: Seit Mitte Mai aktiv, zielt auf Nutzer in Italien und Spanien. Die Banking-Malware liest Kreditkartendaten direkt ĂŒber die NFC-Schnittstelle aus.
  • DroidLock: Seit Ende 2025 bekannte Ransomware, die sich ĂŒber die Accessibility-Rechte weitreichende Befugnisse verschafft und Lösegeld fordert.
  • MagicAd: Ein Werbe-Trojaner, der in Apps in Drittanbieter-Stores von Xiaomi und Samsung steckt.

Google hat im Juni ein Sicherheitsupdate mit 124 geflickten LĂŒcken ausgerollt. Besonders kritisch: Die Schwachstelle CVE-2025-48595, die Sicherheitsanalysten zufolge bereits aktiv ausgenutzt wurde.

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Apple setzt auf getrennte Updates

Auch der Wettbewerber arbeitet an flexibleren Sicherheitsmechanismen. In den Beta-Versionen von iOS 26.3 und macOS Tahoe testet Apple Hintergrund-Sicherheitsverbesserungen. Sie erlauben, kritische Updates fĂŒr Safari oder die WebKit-Engine unabhĂ€ngig vom restlichen System zu installieren. Nutzer verwalten die Aktualisierungen manuell unter Datenschutz und Sicherheit.

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