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Android 17: Google integriert natives iOS-Migrations-Tool

Veröffentlicht am: 25.07.2026 um 19:52 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google integriert in Android 17 ein natives Tool für den drahtlosen Datentransfer von iOS. Die Migration umfasst bis zu 20 Datenkategorien.

Android 17: Google vereinfacht iOS-Umstieg mit neuem Migrations-Tool
Zwei moderne Smartphones liegen nebeneinander auf einem Schreibtisch und symbolisieren die drahtlose Datenübertragung. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Im Rahmen der Veröffentlichung von Android 17 hat Google neue drahtlose Datenübertragungsprotokolle implementiert, um den Systemwechsel von Apples iOS zu Android-Geräten erheblich zu vereinfachen. Das am 25. Juli 2026 vorgestellte Update integriert ein natives Migrations-Tool direkt in das Betriebssystem, wodurch die Notwendigkeit einer separaten App für den Datentransfer entfällt. Ziel der Maßnahme ist es, die technischen Hürden für Neukunden deutlich zu senken.

Drahtlose Übertragung und technische Protokolle

Das neue Migrations-Tool nutzt für die Datenübertragung moderne Funkstandards wie Wi-Fi Direct und Bluetooth LE. Damit wird eine kabellose Verbindung zwischen dem iPhone und dem neuen Android-Smartphone hergestellt, die ohne den Umweg über eine Cloud-Instanz funktioniert. Die Kopplung der beiden Geräte erfolgt über ein QR-Code-Pairing.

Laut Branchenberichten ist diese aktualisierte Methode bis zu 40 % schneller als bisherige Verfahren. Den Anwendern wird zudem eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bereitgestellt, die sowohl die drahtlose Variante als auch die klassische Übertragung per Kabel unterstützt. Für den erfolgreichen Prozess wird auf der Seite des iPhones mindestens die Betriebssystemversion iOS 26.3 vorausgesetzt.

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Erweiterter Umfang der übertragenen Datenkategorien

Ein wesentliches Merkmal der Neuerung in Android 17 ist die Tiefe der Datenintegration. Das Tool ist in der Lage, bis zu 20 verschiedene Datenkategorien zu übertragen. Dazu gehören neben Standardinhalten wie Fotos, Videos, Kontakten und Kalendereinträgen auch sensiblere Informationen. Erstmals können Google-Konten, gespeicherte Passwörter, Passkeys und WLAN-Zugangsdaten drahtlos übernommen werden.

Besonders hervorzuheben ist die Unterstützung für eSIM-Daten, die bisher oft eine manuelle Einrichtung beim Mobilfunkanbieter erforderten. Auch spezifische App-Daten, der WhatsApp-Verlauf sowie das individuelle Layout des Startbildschirms können laut technischen Dokumentationen vom 24. Juli 2026 migriert werden. Damit wird sichergestellt, dass die gewohnte Nutzungsumgebung des Anwenders weitgehend erhalten bleibt.

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Gerätekompatibilität und regulatorischer Hintergrund

Das neue Migrations-Tool wird zunächst für eine ausgewählte Gruppe von Hardware-Partnern ausgerollt. Es ist auf den aktuellen Google Pixel-Modellen sowie auf den neuen Samsung-Geräten Galaxy Z Flip8, Galaxy Z Fold8 und Galaxy Z Fold8 Ultra verfügbar. Eine Ausweitung auf weitere Android-Geräte ist für die Zukunft vorgesehen.

Branchenanalysten sehen in der Einführung des Tools auch eine Reaktion auf den regulatorischen Druck in Europa. Der EU Digital Markets Act (DMA) verpflichtet große Technologieunternehmen dazu, die Interoperabilität zwischen verschiedenen Plattformen zu verbessern und den Nutzern den Wechsel zwischen Diensten und Betriebssystemen zu erleichtern. Google kommt diesen Anforderungen mit der nahtlosen Integration der iOS-Migration in Android 17 nach.

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