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Android 17: Google sperrt Smartphones nach 20 Fehlversuchen dauerhaft

Veröffentlicht: 19.07.2026 um 00:02 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google reduziert die maximalen Passcode-Versuche auf 20. Neue Diebstahlsperren und eine Beta-Version fĂŒr Pixel-GerĂ€te ergĂ€nzen das Update.

Android 17: Nur 20 Fehlversuche bis zur Totalsperre
Nahaufnahme eines Smartphone-Bildschirms mit leuchtendem digitalem VorhĂ€ngeschloss und Fingerabdruck-Symbol fĂŒr verbesserte mobile Sicherheit. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Nur 20 falsche Passcode-Versuche – dann ist das Smartphone fĂŒr immer gesperrt. Google zieht die Sicherheitsschraube massiv an.

Die neue Android-Version 17 stellt Diebe vor ein fast unlösbares Problem. Statt wie bisher 1.800 mögliche Passcode-Versuche erlaubt das System kĂŒnftig nur noch 20 Fehlversuche. Danach verwandelt sich das GerĂ€t in einen elektronischen Briefbeschwerer – ein „Brick", wie es in der Branche heißt. Die Maßnahme soll den Diebstahl von Pixel-Smartphones unattraktiv machen.

Eskalierende Sperrzeiten: Von einer Minute bis zur Ewigkeit

Das neue Sicherheitssystem arbeitet mit einer gestaffelten Sperrlogik. Schon nach fĂŒnf falschen Eingaben verriegelt sich das Display fĂŒr eine Minute. Wer es auf zehn Fehlversuche bringt, muss vier Stunden warten. Bei 17 gescheiterten Versuchen sperrt sich das GerĂ€t fĂŒr ein ganzes Jahr. Und nach dem 20. Fehlversuch ist endgĂŒltig Schluss – kein Zugriff mehr, keine Wiederherstellung.

Um versehentliche Sperren zu vermeiden, erkennt das System doppelte Eingaben: Wer denselben falschen Code mehrfach eingibt, wird nur einmal bestraft.

Automatischer Diebstahlschutz und Fernsperrung

Google stattet Android 17 mit mehreren intelligenten Sicherheitsfunktionen aus. Der neue Theft Detection Lock erkennt verdĂ€chtige Bewegungen, wie sie typisch fĂŒr Handyraub sind. Über die Funktion Remote Lock können Besitzer ihr GerĂ€t von jedem anderen EndgerĂ€t aus sperren. Wer ein GerĂ€t als verloren meldet („Mark as Lost"), muss sich dafĂŒr per biometrischer Authentifizierung ausweisen – ein reiner Knopfdruck reicht nicht mehr.

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Auch der Factory Reset Protection wurde verschĂ€rft: Gestohlene GerĂ€te lassen sich nicht mehr einfach zurĂŒcksetzen und weiterverkaufen. Zudem können Nutzer von Android 12 und neuer die IMEI-Nummer direkt vom Sperrbildschirm abrufen – eine wichtige Hilfe fĂŒr Polizeianzeigen.

Google bringt einen Teil dieser Schutzfunktionen auch auf Ă€ltere GerĂ€te mit Android 10 und höher – zunĂ€chst in LĂ€ndern mit hohen Diebstahlraten wie Großbritannien, Mexiko, Chile, Kolumbien, Peru und Argentinien.

Beta 7: Feinschliff fĂŒr Pixel-Smartphones

Nur einen Tag vor der SicherheitsankĂŒndigung veröffentlichte Google am 17. Juli 2026 die Android 17 QPR1 Beta 7 (Build CP31.260623.005). Sie behebt mehrere Fehler auf den Modellen Pixel 6 bis Pixel 10:

  • Battery Share: Das kabellose Reverse-Charging ließ sich nicht ĂŒber die Schnelleinstellungen aktivieren – jetzt funktioniert es.
  • Symbol-LĂŒcke: Zwischen Akku- und Mobilfunksymbol klaffte eine leere LĂŒcke, wenn WLAN ausgeschaltet war. Der Fehler ist behoben.
  • SchriftgrĂ¶ĂŸen-Absturz: Ein Regler fĂŒr die SchriftgrĂ¶ĂŸe im SchnelleinstellungsmenĂŒ fĂŒhrte zum Systemabsturz – erledigt.
  • Taskleiste: Die Symbole auf externen Bildschirmen werden nun zentriert angezeigt.

Die finale stabile Version wird fĂŒr September 2026 erwartet.

SicherheitslĂŒcke in Android 16 geschlossen

Der verschĂ€rfte Sicherheitskurs kommt nicht von ungefĂ€hr. Erst in den vergangenen Tagen entdeckten Forscher eine SicherheitslĂŒcke in Android 16: Über Multi-Touch-Gesten auf dem Sperrbildschirm ließ sich der KI-Assistent Gemini aktivieren, der dann SMS oder WhatsApp-Nachrichten versenden konnte – ohne PIN-Eingabe. Google hat den Fehler in der Woche ab dem 17. Juli 2026 behoben.

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Auch Xiaomi zieht nach

Parallel zu Google hat auch Xiaomi am 17. Juli 2026 sein HyperOS 3.1 auf Android-17-Basis veröffentlicht. Die wichtigste Neuerung: Eine Herunterfahren-BestÀtigung, die das Sperrbildschirm-Passwort verlangt, bevor sich das GerÀt ausschalten lÀsst. Das erschwert Dieben zusÀtzlich, gestohlene Handys verschwinden zu lassen.

Ausblick: Pixel 11 und Pixel 11a in den Startlöchern

Bereits jetzt zeichnen sich die nĂ€chsten Google-Hardware-Generationen ab. Das Pixel 11 soll ein verbessertes Face Unlock fĂŒr schlechte LichtverhĂ€ltnisse erhalten. Das Pixel 11a mit dem Codenamen „Formosan" wird fĂŒr MĂ€rz 2027 erwartet. Es soll mit dem Tensor G6-Chip, einem 6,3-Zoll-Display mit einer Spitzenhelligkeit von 3.350 Nits und einer neuen Frontkamera ausgestattet sein.

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