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Android 17: Google sperrt Sperrbildschirm nach 20 Fehlversuchen

Veröffentlicht: 01.07.2026 um 14:15 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google reduziert maximale PIN-Fehlversuche drastisch von 1.800 auf 20. Neue Staffelung und Wiederherstellungsoptionen erhöhen den Schutz.

Android 17: Neue PIN-Sperre nach 20 Fehlversuchen
Android - Eine Hand tippt auf dem Sperrbildschirm eines Smartphones eine PIN ein, mit einem digitalen Vorhängeschloss-Symbol überlagert. 01.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Android 17 erlaubt künftig nur noch 20 Fehlversuche bei der PIN-Eingabe – bisher waren es 1.800.

Das macht Brute-Force-Angriffe praktisch unmöglich. Automatisierte Systeme, die Codes durch massenhaftes Ausprobieren knacken wollen, haben keine Chance mehr.

Gestaffelte Ratenbegrenzung bremst Angreifer frühzeitig

Die neue Regelung sieht eine zeitliche Staffelung vor. Innerhalb einer Minute sind maximal sechs Versuche erlaubt. Nach sechs Minuten liegt das Limit bei sieben, nach 25 Minuten bei acht Versuchen. Über 24 Stunden hinweg sind zwölf Fehleingaben möglich.

Erst nach fünf Jahren dürfen 19 Fehlversuche erfolgen – der 20. führt zur dauerhaften Sperrung. Ein cleveres Detail: Direkt aufeinanderfolgende, identische Falscheingaben ignoriert das System. So werden versehentliche Doppeleingaben nicht auf das Limit angerechnet.

Wiederherstellung und neue Play-Store-Funktionen

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Rechtmäßige Besitzer sollen bei einer Sperrung nicht im Regen stehen. Google integriert eine überarbeitete Anzeige und einen Shortcut für Wiederherstellungsoptionen direkt in den Sperrbildschirm.

Parallel dazu rollt Google über die Play-Dienste (Version 26.24) weitere Funktionen aus. Pixel-Nutzer können künftig selektiv App-Backups erstellen. Wer die Funktion deaktiviert, dessen Cloud-Daten werden sofort gelöscht.

Sicherheitslücken bei Quick Share und AirDrop

Die Verschärfung kommt nicht von ungefähr. Forscher des CISPA Helmholtz-Zentrums entdeckten Schwachstellen in den drahtlosen Übertragungsdiensten Quick Share (Android/Windows) und AirDrop (Apple).

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Bei Quick Share fanden sie drei Lücken – darunter eine Möglichkeit zur Umgehung der Authentifizierung und einen „Use-after-Free“-Fehler im Windows-Client. Angreifer könnten in 10 bis 30 Metern Entfernung die Dienste stören oder unverschlüsselte Nachrichten abfangen. Google hat für den Windows-Client bereits einen Patch bereitgestellt.

Mit dem Play-Store-Update v52.1 setzt Google zudem auf mehr Transparenz: KI-generierte Assets in Apps erhalten künftig Wasserzeichen.

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