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Android 17: Google stellt native iOS-zu-Android-Migration vor

Veröffentlicht am: 24.07.2026 um 08:43 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Google und Samsung erleichtern mit neuen Tools den Umstieg von iOS auf Android. Quick Share wird zum Standard für plattformübergreifende Dateiübertragung.

Android 17: Google vereinfacht Wechsel von iOS zu Android drastisch
Modernes Smartphone auf einem Schreibtisch mit digitaler Datentransfer-Oberfläche, die nahtloses plattformübergreifendes Teilen darstellt. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Google und seine Partner bauen die letzte große Hürde zwischen den Mobil-Plattformen ab.

Der Wechsel von iOS zu Android wird einfacher denn je. Mit der Vorstellung von Android 17 präsentierte Google am 22. Juli 2026 eine native Migrationslösung, die ohne zusätzliche Apps auskommt. Nutzer können drahtlos Fotos, Videos, Kontakte, Nachrichten und Kalendereinträge übertragen – inklusive Google-Kontodaten, Passwörter, WLAN-Zugänge und eSIMs.

Die neue „Android Switch"-Funktion rollt zunächst für die Pixel-8-, -9- und -10-Serie sowie die Samsung-Modelle Galaxy Z Fold8 und Z Flip8 aus. Besonders praktisch: Selbst der Chatverlauf von iMessage und WhatsApp wird übernommen. Allerdings ist die Funktion bei älteren Modellen wie dem Pixel 8 auf die Ersteinrichtung beschränkt. Die Pixel-6- und -7-Reihe bleibt vorerst außen vor.

Samsung zieht nach

Parallel dazu hat Samsung am selben Tag sein Smart Switch-Tool aktualisiert. Die Neuerung bringt eine QR-Code-Kopplung und verbessert die Übertragung von Passkeys und eSIMs. Das dürfte besonders Nutzer freuen, die von einem iPhone auf ein Galaxy-Gerät umsteigen.

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AirDrop für alle: Quick Share expandiert

Die Dateiübertragung zwischen Android und Apple-Geräten wird zum Standard. Seit dem 23. Juli 2026 unterstützen auch das Oppo Find X9 Ultra und das Vivo X300 Ultra Googles AirDrop-Kompatibilität via Quick Share. Das OnePlus 15 hatte diese Funktion bereits Anfang des Jahres per Server-Update erhalten.

Die Pixel-9-Serie war am 17. Februar 2026 das erste Gerät mit dieser Fähigkeit, gefolgt vom Samsung Galaxy S26. Für alle anderen Modelle gibt es seit dem 13. Mai 2026 ein Quick-Share-QR-Code-System: Per Scan generiert der Dienst einen Cloud-Link, über den iOS-Nutzer Dateien abrufen können.

Nothing wagt sich an eigene Lösung

Der Hersteller Nothing hat mit seiner Warp-App einen eigenen Ansatz gewählt. Seit April 2026 in der Beta-Phase, nutzt die App eine Chrome-Erweiterung und Google Drive, um Dateien zwischen Android-Handys und Mac, Windows oder Linux auszutauschen. Erste Tests zeigen: Kleine Dateien fliegen durchs Netz, aber ein 2-GB-Video kann schon mal über zehn Minuten brauchen.

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WhatsApp und Dropbox: Neue Ära der Plattform-Integration

Auch auf Anwendungsebene tut sich einiges. WhatsApp hat am 22. Juli 2026 ein lang erwartetes Update veröffentlicht: Die iPad-Version funktioniert jetzt eigenständig – ohne dauerhafte Verbindung zum iPhone. Dazu kommt ein überarbeitetes Interface für Apple CarPlay und Android Auto, das Nachrichten abspielt, Anrufhistorie anzeigt und Favoriten zugänglich macht.

Neu ist auch die Möglichkeit, Musik von Apple Music oder Spotify direkt über den WhatsApp-Status zu teilen. Und für alle, die Dokumente bearbeiten: Eine Integration mit Adobe Acrobat erlaubt PDF-Anmerkungen in der Web- und Desktop-Version.

Dropbox wiederum kündigte am 23. Juli 2026 eine Partnerschaft mit OpenAI an. Die Verbindung von Dropbox mit ChatGPT und ChatGPT Codex schafft eine „Kontextebene" für KI-Workflows. Automatische Dateiorganisation und mehrstufige Arbeitsabläufe sind nur der Anfang. Dropbox meldet, dass die Nutzung seiner KI-Integrationen sich im letzten Monat verdoppelt habe – bei rund 700 Millionen registrierten Nutzern ein klares Signal.

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