Android 17 QPR3 Beta 2: Neue Sperre schützt vier Verbindungseinstellungen
Veröffentlicht am: 23.10.2026 um 21:25 Uhr | Redaktion boerse-global.deGoogle hat in einer neuen Testversion von Android 17 eine Sicherheitsfunktion eingeführt, die den unbefugten Zugriff auf Verbindungseinstellungen bei gesperrtem Bildschirm unterbindet. In der am 20. Oktober 2026 bereitgestellten Version QPR3 Beta 2 für Android 17 lässt sich festlegen, dass Netzwerkoptionen in den Schnelleinstellungen nur nach erfolgreicher Authentifizierung angepasst werden dürfen.
Ziel der Maßnahme ist es, den Diebstahlschutz für Smartphones zu verbessern. Entwendet eine Person das Gerät, soll verhindert werden, dass die Internetverbindung unterbrochen oder der Flugmodus aktiviert wird. Dadurch bleibt das Smartphone über Ortungsdienste auffindbar.
Schutz für WLAN, Mobilfunk und Flugmodus
Die Neuerung ist im Build DP11.261002.005 enthalten, der den Sicherheitspatch vom 5. Oktober 2026 umfasst. Aktivieren Nutzer die Schutzfunktion, verlangt das Betriebssystem vor jeder Änderung an WLAN, mobilen Daten, Bluetooth oder dem Flugmodus die Eingabe des Entsperrcodes oder eine biometrische Bestätigung.
Andere Funktionen der Schnelleinstellungen, darunter die Taschenlampe, die automatische Bildschirmdrehung und der Energiesparmodus, bleiben hingegen weiterhin ohne Entsperrung über den Sperrbildschirm bedienbar.
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Entdeckt wurde die Einstellung von Mishaal Rahman, nachdem sie zuvor bereits im experimentellen Android-Canary-Build 2609 aufgetaucht war. Zu finden ist die Option Medienberichten zufolge in den Systemeinstellungen unter dem Bereich für Display und Berührung im Menü für den Sperrbildschirm. Dort wird sie als Schalter zum Sperren der Verbindungen in den Schnelleinstellungen geführt.
Einschränkungen und Verfügbarkeit
Rahman bestätigte das Vorhandensein der Funktion, dämpfte jedoch die Erwartungen an eine garantierte Veröffentlichung: Funktionen aus Canary- und Beta-Versionen schaffen es nicht zwangsläufig in die nächste reguläre Quartalsversion des Betriebssystems.
Zudem erwähnen die offiziellen Versionshinweise von Google die Anpassung nicht. Es existiert bislang weder ein bestätigter Termin für eine Veröffentlichung in der stabilen Systemversion noch eine Bestätigung darüber, ob die Neuerung auch für Geräte abseits der Pixel-Reihe erscheinen wird.
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Unterstützt werden im Rahmen des Testprogramms die Modelle von Pixel 6a bis hin zu Pixel 11 Pro Fold. Die Installation setzt eine Registrierung im Betaprogramm für Pixel-Geräte voraus. Ein vorzeitiges Zurücksetzen auf eine reguläre Android-Version ist dabei mit dem vollständigen Löschen aller Gerätedaten verbunden. Neben der neuen Sicherheitsoption enthält die Beta-Version zudem diverse Fehlerbehebungen.
Einen lückenlosen Diebstahlschutz gewährleistet das neue Feature allerdings nicht. Das vollständige Ausschalten des Smartphones wird durch die Einstellung nicht blockiert. Ebenso bietet sie keine Abhilfe, falls eine physische SIM-Karte entnommen wird oder die Täter den regulären Entsperrcode des Geräts bereits ausgespäht haben.
