Android Auto 17.1: Google rĂ€umt VerbindungsabbrĂŒche auf
08.06.2026 - 06:35:25 | boerse-global.de
Google hat die Beta von Android Auto 17.1 ausgerollt â der Fokus liegt auf Fehlerbehebung, nicht auf neuen Funktionen.
Der Suchmaschinenriese verteilt seit dem Wochenende die Version 17.1.1623 an Tester. Die Aktualisierung konzentriert sich auf die Behebung hartnÀckiger Softwareprobleme, die Nutzer in den VorgÀngerversionen gemeldet hatten. Wer auf Android 10 oder neuer unterwegs ist, kann das Update installieren.
StabilitÀt statt neuer Optik
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Die Beta bringt keine sichtbaren VerÀnderungen der BenutzeroberflÀche. Stattdessen rÀumt Google mit technischen Altlasten auf. Zu den wichtigsten Verbesserungen gehören:
- Behobene VerbindungsabbrĂŒche: Die lĂ€stigen Unterbrechungen zwischen Smartphone und Fahrzeugdisplay sollen der Vergangenheit angehören.
- Sprachsteuerung optimiert: Fehler bei der Verarbeitung von Sprachbefehlen wurden ausgemerzt.
- Gemini-Integration repariert: Der KI-Assistent arbeitet nun zuverlÀssiger innerhalb der Auto-OberflÀche.
Sollten sich in der Testphase keine kritischen Fehler zeigen, rechnet Google bereits in der kommenden Woche mit der stabilen Version. Beta-Tester erhalten das Update automatisch, eine manuelle Installation per APK-Datei ist ebenfalls möglich.
Google Meet hÀlt Einzug ins Auto
Zeitgleich mit Android Auto 17.1 hat Google am 6. Juni die Audio-Anrufe ĂŒber Google Meet auf der Plattform freigeschaltet. Die OberflĂ€che ist bewusst schlicht gehalten: Kameras bleiben deaktiviert, Sicherheitsfunktionen wie Stummschaltung und Bluetooth-Wechsel stehen im Vordergrund. Fahrer können ihre Termine direkt auf dem Display einsehen â interaktive Funktionen wie Handzeichen oder Umfragen sind wĂ€hrend der Fahrt gesperrt.
Sicherheitsoffensive fĂŒr Pixel-Nutzer
Seit dem 7. Juni erhalten Pixel-GerĂ€te eine neue Funktion zur Erkennung von Fake-Anrufen. Das Tool nutzt verschlĂŒsselte RCS-Signale, um manipulierte Anrufe von vertrauenswĂŒrdigen Kontakten zu identifizieren. Ein dringend benötigter Schutz: Interpol schĂ€tzte den Schaden durch IdentitĂ€tsbetrug im MĂ€rz 2026 auf ĂŒber 400 Milliarden Euro.
Gemini ersetzt Assistant auf gĂŒnstigen GerĂ€ten
Am 6. Juni begann Google damit, den Google Assistant Go auf EinsteigergerĂ€ten mit 1 bis 2 GB RAM durch Gemini Go zu ersetzen. Gleichzeitig erhielt das Gemini-Overlay auf Standard-Android-GerĂ€ten Dynamic-Color-UnterstĂŒtzung und eine Analyse-Funktion fĂŒr Bildschirminhalte.
Ein ĂŒberarbeiteter, kompakterer Account-Switcher wurde am 7. Juni in der Testphase gesichtet â er soll das Scrollen in Google-Apps reduzieren.
Wear OS 6.1 und Samsung bereiten nÀchste Schritte vor
Am 8. Juni kĂŒndigte Google Wear OS 6.1 an. Die Uhr-Plattform erkennt Zeitzonen nun eigenstĂ€ndig ĂŒber den Standort â ohne Verbindung zum Smartphone. Zudem gibt es verbesserte UnterstĂŒtzung fĂŒr Kinderkonten.
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Bei Samsung laufen derweil die internen Tests fĂŒr One UI 9 auf Basis von Android 17 fĂŒr die Galaxy-S25-Serie. WĂ€hrend das Galaxy S26 bereits im öffentlichen Beta-Test steckt, werden stabile Versionen fĂŒr Samsungs kommende Foldables und Flaggschiffe fĂŒr den SpĂ€tsommer erwartet.
Ausblick: GröĂere Updates fĂŒr Android Auto noch 2026
Version 17.1 bleibt ein reines Wartungsupdate. Doch Google hat fĂŒr das zweite Halbjahr 2026 deutlich umfangreichere Neuerungen fĂŒr die Auto-Plattform angekĂŒndigt: Anpassbare Widgets und native UnterstĂŒtzung fĂŒr Video-Apps wie YouTube â allerdings nur im geparkten Zustand nutzbar.
