Android-Backup, Google

Android-Backup: Google rechnet Daten ab sofort auf Speicher an

Veröffentlicht am: 09.07.2026 um 05:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Android-Backups werden ab sofort auf das Google-Speicherkontingent angerechnet. Nutzer des kostenlosen 15-GB-Kontos sind besonders betroffen.

Google ändert Backup-Regeln: Android-Sicherungen belegen jetzt Speicherplatz
Eine stilisierte digitale Wolke, die Daten in den Bildschirm eines Smartphones fließen lässt, um Datenspeicherung und Backups darzustellen. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Seit dem 7. Juli werden Android-Backups auf das Google-Speicherkontingent angerechnet. Die bisher kostenlose Sicherung von Systemeinstellungen, Nachrichten und Anruflisten entfällt damit für alle Nutzer. Bei neuen Konten gilt die Regelung sofort, bestehende Accounts werden schrittweise umgestellt.

Wer ist besonders betroffen?

Die Änderung trifft vor allem Nutzer des kostenlosen 15-GB-Kontingents. Google hatte dieses für Konten ohne hinterlegte Telefonnummer im Mai 2026 bereits auf 5 GB reduziert. Da der Speicherplatz mit Gmail, Google Drive und Google Fotos geteilt wird, führt die zusätzliche Belastung durch Backups schnell zur Kapazitätsgrenze.

Welche Daten werden jetzt angerechnet?

Konkret fallen folgende Datenkategorien unter die neue Regelung:

  • SMS- und MMS-Nachrichten
  • Der vollständige Anrufverlauf
  • Allgemeine Geräteeinstellungen
  • Spezifische App-Daten
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Der durchschnittliche Speicherbedarf liegt bei etwa 40 MB pro Gerät. Umfangreiche Anruflisten können laut Analysen jedoch die 100-MB-Marke überschreiten. App-Daten wurden bereits vor rund einem Jahr in die Berechnung einbezogen, WhatsApp-Backups folgten 2024.

Neue Steuerungsmöglichkeiten für Nutzer

Google hat zeitgleich die Kontrolloptionen erweitert. Über neue Einstellungen lässt sich granular festlegen, welche Datenkategorien in die Cloud-Sicherung fließen. Nutzer können Anrufverlauf, SMS oder App-Einstellungen gezielt ausschließen, um Speicher zu sparen.

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Teil eines größeren Trends

Die Anpassung reiht sich in eine Serie von Maßnahmen ein, mit denen Cloud-Ressourcen stärker reglementiert werden. Kostenlose Speicherkontingente schrumpfen branchenweit, während die Werkzeuge zur Datenvermeidung besser werden. Für Nutzer bedeutet das mehr Verwaltungsaufwand – oder eben ein Abo.

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