Android-Update, Lücken

Android-Update ab Juli: 124 Lücken geschlossen, Samsung-Geräte betroffen

Veröffentlicht: 01.07.2026 um 08:37 Uhr, Redaktion boerse-global.de

Google schließt 124 Sicherheitslücken mit Juli-Patch, darunter einen kritischen Zero-Day-Exploit. Samsung-Nutzer sollten Updates manuell prüfen.

Android Juli-Update: Samsung-Nutzer müssen manuell patchen
Android-Update - Stilisierter Smartphone-Bildschirm mit abstraktem Code und Schildsymbol für Systemupdates und Sicherheit. 01.07.2026 - Bild: über boerse-global.de

Die Aktualisierungen schließen zahlreiche Sicherheitslücken, bringen neue Datenschutz-Tools und optimieren den Play Store. Besonders Samsung-Nutzer sollten jetzt handeln.

Wichtige Updates erscheinen nicht automatisch

Seit dem 1. Juli 2026 rollt Google essentielle Updates für zentrale Android-Komponenten aus. Dazu gehören Android System SafetyCore (Version 0.925574157), Android System WebView (Version 149.0.7827.91) und Google Play Services (Version 26.22.33).

Das Problem: Diese Versionen tauchen auf vielen Geräten nicht automatisch in der Update-Queue des Play Stores auf. Besonders betroffen sind Samsung-Galaxy-Geräte. Nutzer sollten die Versionen manuell in den Systemeinstellungen prüfen. Der WebView-Patch gilt als besonders dringend – er betrifft die Darstellung von Webinhalten und schließt bekannte Sicherheitsrisiken.

Play Store 52.1: Schnellere Installationen und KI-Transparenz

Seit Ende Juni 2024 verteilt Google die Play-Store-Version 52.1. Sie bringt Infrastruktur-Verbesserungen, die App-Installationen beschleunigen. Die neue Version optimiert die Installations-Pipeline und senkt die CPU- sowie Speicher-Auslastung bei Sicherheitsscans.

Die Verbesserungen gelten nicht nur für Smartphones, sondern auch für Android Auto, Android TV und Wear OS. Zudem führt Google Transparenz-Maßnahmen für Künstliche Intelligenz ein: KI-generierte Bilder erhalten künftig spezielle Labels, die sie von menschlich erstellten Inhalten unterscheiden.

Weitere Neuerungen sind der KI-gestützte Suchassistent "Ask Play" und ein "Trusted Badge" für vertrauenswürdige Bewerter im Store.

124 Sicherheitslücken geschlossen – eine besonders kritisch

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Die Juli-Updates schließen 124 Sicherheitslücken – doch auf vielen Samsung-Geräten erscheinen sie nicht automatisch. Besonders der kritische WebView-Patch muss manuell installiert werden. Unser Leitfaden zeigt Schritt für Schritt, wie Sie Ihr Gerät absichern. Jetzt kostenlosen Update-Leitfaden anfordern

Der Sicherheitspatch vom Juni 2026 schließt insgesamt 124 Schwachstellen auf der Android-Plattform. Im Fokus steht CVE-2025-48595 – ein kritischer Fehler im Android Framework mit einem CVSS-Score von 8,4. Diese Lücke wird bereits aktiv ausgenutzt.

Der Patch betrifft Android-Versionen 14 bis 16. Es ist bereits der vierte Zero-Day-Exploit, den Google in den ersten sechs Monaten des Jahres adressiert. Flaggschiff-Geräte wie das Samsung Galaxy S25 und S26 erhielten die Updates bis zum 30. Juni. Experten warnen jedoch: Die Fragmentierung des Android-Ökosystems verzögert die Auslieferung auf Mittelklasse- und ältere Geräte.

Backup-Kontrolle: Per-App-Steuerung kommt

Google führt präzisere Datenverwaltung ein. Ab Google Play Services Version 26.24 können Android-Nutzer Backups pro App steuern. Einzelne Anwendungen lassen sich von Cloud-Backups ausschließen – vorhandene Daten dieser Apps werden dann aus der Cloud gelöscht. Die Funktion findet sich in den Google-Kontoeinstellungen unter der Geräte-Backup-Verwaltung.

Der June Feature Drop bringt zudem:

  • Google Wallet: Unterstützung für kontobasierte Zahlungsmethoden und verbesserter Check-in-Prozess für Flüge
  • WhatsApp: Verbessertes Backup-Management direkt über die Systemeinstellungen
  • System-Tools: Neue "Find Hub"-Konfiguration und aktualisierte Machine-Learning-Modelle für die Autofill-Funktion
  • Sicherheit: Verbesserte Erkennung von Betrugsanrufen
  • Play Books: Neue "Catch me up"-Funktion für Zusammenfassungen

Achtung: Android-17-Beta-Nutzer in der Falle

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Achtung Android-17-Beta-Nutzer: Das neueste Play-System-Update kann zu einem Bootloop führen. Unser Leitfaden verrät, welche Updates Sie überspringen sollten und wie Sie sicher auf stabile Builds wechseln. Bootloop-Risiko vermeiden – Leitfaden sichern

Während der allgemeine Rollout läuft, kämpfen Teilnehmer des Android-17-Vorschauprogramms mit erheblichen Stabilitätsproblemen. Seit dem 29. Juni gibt es Berichte über ein Bootloop-Risiko für Nutzer von Android 17 Beta 4.1, die die neuesten Google-Play-System-Updates installieren.

Google bestätigt, dass ein Fix in Arbeit ist, der Beta-4.0- und 4.1-Nutzern den Übergang zu stabilen Builds ohne Datenverlust ermöglichen soll. Allerdings benötigt das Unternehmen noch mehr Testzeit und nennt keinen konkreten Termin. Beta-Teilnehmern wird geraten, bestimmte System-Updates vorerst zu überspringen, um Geräte-Instabilitäten zu vermeiden.

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