Apple, Preise

Apple erhöht Preise für iPad und Mac – iPhone bleibt verschont

27.06.2026 - 15:23:54 | boerse-global.de

Apple hebt Preise für Mac, iPad und Vision Pro an, während indische Händler hohe Rabatte auf iPhones gewähren.

Apple erhöht Preise für Mac und iPad, Rabatte in Indien
Apple - Hände tauschen gebrauchtes iPhone gegen Bargeld, symbolisiert Markttrends und Wiederverkaufswert von Smartphones. 27.06.2026 - Bild: über boerse-global.de

Während Apple die Preise für Mac, iPad und Vision Pro anhebt, locken indische Händler mit massiven Rabatten auf aktuelle iPhone-Modelle. Der Konzern navigiert durch einen schwierigen Spagat zwischen Kostensteigerungen und Markteroberung.

Preiserhöhung trifft Nicht-iPhone-Hardware

Am 25. Juni 2026 zog Apple die Preisschraube bei mehreren Produktlinien an. Betroffen sind der Mac, das iPad, der HomePod mini und die Vision Pro. Konzernchef Tim Cook begrĂĽndete den Schritt mit einer globalen Knappheit bei Speicherchips.

Die neuen Preise haben es in sich: Das iPad Air kostet nun 749 statt 599 Euro. Das iPad Pro startet bei 1.199 Euro – ein Aufschlag von 200 Euro. Auch der HomePod mini wurde teurer: von 99 auf 129 Euro.

Verschont blieben überraschenderweise das iPhone, die Apple Watch und die AirPods. Analysten von JP Morgan rechnen jedoch damit, dass das künftige iPhone 18 Pro um maximal 50 Euro teurer werden könnte.

Indischer Markt: Rabatte satt

Während die offiziellen Preise steigen, erlebt der indische Retail-Markt eine wahre Rabattschlacht. Auf der Plattform Flipkart ist das iPhone 16 aktuell für umgerechnet rund 710 Euro zu haben – ein Nachlass von etwa 165 Euro. Bei Vijay Sales liegt der Preis bei etwa 730 Euro, mit zusätzlichen Bankangeboten sogar bei nur 690 Euro.

Anzeige

Wer sich bei den vielen iPhone-Modellen und Rabattaktionen unsicher fühlt, findet in diesem kostenlosen Lexikon die wichtigsten 53 Begriffe einfach erklärt. So verstehen Sie die Apple-Fachsprache sofort und treffen die richtige Kaufentscheidung. iPhone-Lexikon jetzt kostenlos sichern

Besonders spannend wird es mit dem anstehenden Flipkart GOAT Sale. Erste Teasern deuten an: Das iPhone 17 könnte von rund 910 Euro auf etwa 780 bis 790 Euro fallen. Der genaue Preis wird am 28. Juni 2026 enthüllt. Der Verkauf startet am 4. Juli, für bestimmte Mitglieder bereits am 3. Juli.

Apple selbst hat zudem den Preis des iPhone 17 Pro auf etwa 1.370 Euro gesenkt – kombiniert mit saisonalen Zubehör-Bundles.

Rekordmarktanteile trotz Gegenwind

Die Strategie scheint aufzugehen. Laut Counterpoint Research wird Apple 2026 voraussichtlich 25 Prozent des Smartphone-Marktes, 39 Prozent des Tablet-Marktes und 23 Prozent des Laptop-Marktes erobern. Das wäre ein Rekordwert.

Besonders bemerkenswert: Während die iPhone-Verkaufszahlen insgesamt stagnieren, zeigt sich das Premium-Segment robust. Der iPad-Marktanteil steigt von 35 auf 39 Prozent – und das trotz lieferkettenbedingter Preisanpassungen bei anderen Hardware-Kategorien.

Anzeige

Ob neues iPhone 16 oder 17 – nach dem Kauf fangen die Fragen zur richtigen Bedienung oft erst an. Dieses gratis Starterpaket zeigt Einsteigern Schritt für Schritt, wie sie ihr neues Gerät von Grund auf sicher beherrschen. Kostenlosen iPhone-Ratgeber herunterladen

Sicherheitsrisiko: Begehrte Ware im Visier von Kriminellen

Der hohe Wert der Geräte macht sie weiterhin zum Ziel von Straftätern. Am 24. Juni 2026 kam es in Delhi zu einem spektakulären Einbruch in ein Mobilfunkgeschäft. Ein Mitarbeiter hatte mit einem Nachschlüssel zugeschlagen. Die Beute: umgerechnet rund 100.000 Euro Bargeld und fünf Mobiltelefone.

Die Polizei konnte vier Verdächtige festnehmen und etwa 93.000 Euro des gestohlenen Geldes sicherstellen. Ein Beleg dafür, dass Apples Premium-Produkte nicht nur bei Kunden heiß begehrt sind.

de | wissenschaft | 69640917 |