Apple iRing: Smartring mit 5–10 Tagen Akkulaufzeit geplant
26.06.2026 - 13:33:47 | boerse-global.de
Das Gerät, intern als „iRing“ bezeichnet, könnte den Konzern direkt mit etablierten Anbietern im Gesundheits-Tracking-Markt konkurrieren lassen.
Kehrtwende nach jahrelanger ZurĂĽckhaltung
Laut Branchenkreisen hat Apple seine Strategie bei Wearables geändert. Noch Anfang des Jahres hieß es, der Konzern habe Pläne für einen Smart Ring aufgegeben – aus Sorge, das Gerät könnte Verkäufe der Apple Watch kannibalisieren. Doch der Markteintritt der Samsung Galaxy Ring und der anhaltende Erfolg des Oura Ring scheinen Apples interne Roadmap beeinflusst zu haben.
Der Leaker Kosutami gab am 24. Juni 2024 bekannt, dass die Entwicklung des „iRing“ nun doch voranschreitet. Apple erforscht diese Formfaktor seit fast einem Jahrzehnt – Patente für ringförmige Geräte reichen bis 2015 zurück. Sie beschreiben Funktionen wie Gestensteuerung und Gesundheitsüberwachung. Die aktuelle Entwicklungsphase soll Eddy Cue leiten, der mittlerweile Apples Gesundheitsdivision führt.
Was der „iRing“ bieten könnte
Ein Smart Ring würde eine entscheidende Schwäche der Apple Watch adressieren: die Akkulaufzeit. Während aktuelle Watch-Modelle etwa alle 1,5 Tage an die Steckdose müssen, halten Smart Rings oft fünf bis zehn Tage durch.
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Spekulationen über die Ausstattung des „iRing“ umfassen:
- Gesundheitssensoren für Puls, Schlaf und Aktivität
- Vibrationsbenachrichtigungen
- NFC-Technologie fĂĽr mobiles Bezahlen
Damit könnte Apple Nutzer erreichen, die klassische Uhren bevorzugen oder das Tragen eines Armbands beim Schlafen als unangenehm empfinden – und bliebe dennoch im eigenen Gesundheits-Ökosystem.
Starttermin noch offen
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Trotz der jüngsten Leaks bleibt der Zeitplan unklar. Ein separater Bericht vom 25. Juni 2024 über einen angeblichen Leak des iOS 26-Codes listete mehrere neue Geräte-IDs auf – darunter neue iPads, die Apple Watch Series 11 und ein faltbares iPhone. Ein Smart Ring fehlte in dieser Aufzählung.
Das Fehlen in den ersten Software-Leaks macht einige Marktbeobachter skeptisch. Sollte das Projekt tatsächlich aktiv sein, sei ein Marktstart frühestens 2025 denkbar. Während Konkurrenten wie Oura und Samsung bereits etabliert sind, setzt Apple auf sein bestehendes Gesundheits-Ökosystem und die nahtlose Geräteintegration – ein Trumpf, der schon beim Erfolg der AirPods entscheidend war.
