Apple-Preisschock, MacBook

Apple-Preisschock: MacBook Pro um 300 Euro teurer ab Juli

Veröffentlicht am: 19.07.2026 um 22:21 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple verteuert Dienste wie Apple Music sowie MacBooks und iPads. Auch Japan spürt die Anpassungen durch die Yen-Schwäche.

Apple erhöht Preise: Musik, MacBooks und iPads betroffen
Eine Hand hält ein Smartphone mit einer Musik-App, subtilen digitalen Preisschildern und Aufwärtspfeilen vor verschwommenem Finanzhintergrund. Illustration mit AI erstellt übermittelt durch boerse-global.de

Betroffen sind sowohl digitale Dienste als auch zentrale Hardware-Produkte. Die Anpassungen, die zwischen dem 17. und 19. Juli 2026 in Kraft traten, betreffen vor allem Apple Music und das Apple One-Abo, aber auch internationale Märkte wie Japan.

Musik-Streaming wird teurer – erstmals seit 2022

Apple hat die Preise für seinen Musikdienst Apple Music angehoben. Das Einzelabo kostet nun 11,99 Euro pro Monat – ein Euro mehr als zuvor. Der Familientarif stieg um drei Euro auf 19,99 Euro, das Studentenabo liegt jetzt bei 6,99 Euro. Es ist die erste Preisanpassung seit Oktober 2022.

Als Grund nennt das Unternehmen gestiegene Lizenzkosten fĂĽr Musikinhalte. Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass Apple mit dem neuen Einzelpreis immer noch unter dem direkten Konkurrenten Spotify liegt, der 12,99 Euro verlangt.

Auch die Apple One-Bündelabos wurden angepasst. Der Familientarif stieg auf 27,95 Euro, das Premium-Paket auf 39,95 Euro – jeweils zwei Euro mehr. Das Einzelabo blieb unverändert bei 19,95 Euro.

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Die Preiserhöhungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem Apples Dienstesparte glänzende Zahlen vorlegt. Im abgelaufenen Quartal erzielte der Bereich einen Umsatz von 111,2 Milliarden Euro und Bruttomargen von über 75 Prozent.

Hardware-Schock: Komponentenknappheit treibt Preise

Bereits Ende Juni hatte Apple die Preise fĂĽr mehrere Kernprodukte angehoben. Grund seien gestiegene Kosten fĂĽr Speicher- und Arbeitsspeicherbauteile, die durch die hohe Nachfrage nach KI-Technologien verursacht wĂĽrden.

Das MacBook Neo verteuerte sich um 100 Euro auf 699 Euro. Das 13-Zoll MacBook Air kostet nun 200 Euro mehr und startet bei 1.299 Euro. Das MacBook Pro legte sogar um 300 Euro zu – Einstiegspreis: 1.999 Euro. Auch das Basis-iPad wurde um 100 Euro auf 449 Euro angehoben.

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Weitere betroffene Produkte: iPad Air, iPad Pro, Mac mini, iMac und die Vision Pro-Brille. Selbst die Versicherung AppleCare+ für Mac und iPad wurde leicht angepasst – um etwa 50 Cent pro Monat.

Japan besonders betroffen – Yen-Schwäche als Auslöser

Am 19. Juli 2026 zog Apple in Japan nach: Das iPhone 17 verteuerte sich dort um rund zehn Prozent. Grund ist die anhaltende Schwäche des Yen gegenüber dem US-Dollar.

Das Basismodell iPhone 17 mit 256 GB Speicher kostet nun umgerechnet rund 142.800 Yen – zuvor waren es 129.800 Yen. Das iPhone 17 Pro mit 256 GB stieg um 8,3 Prozent auf 194.800 Yen. Ähnliche Preissprünge gab es bei Apple Watch und AirPods.

Für andere große Märkte wie die USA oder Europa schloss Apple iPhone-Preiserhöhungen vorerst aus. Allerdings wurden iCloud+-Abos in acht Ländern angehoben – die USA waren nicht darunter.

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