Apple, Trade-In

Apple Trade-In: Ankaufpreise fĂŒr Macs um bis zu 28% erhöht

Veröffentlicht am: 07.08.2026 um 13:30 Uhr | Redaktion boerse-global.de

Apple steigert die Ankaufwerte fĂŒr GebrauchtgerĂ€te deutlich, besonders bei Macs. Erstmals werden auch aktuelle Pixel- und OnePlus-Modelle akzeptiert.

Apple erhöht AnkaufprĂ€mien: Mehr Wert fĂŒr Macs und iPhones beim Trade-in
Ein aufgerĂ€umter Arbeitsplatz mit MacBook Pro, iPhone 16 Pro und iPad Pro auf einem modernen Schreibtisch. Illustration mit AI erstellt ĂŒbermittelt durch boerse-global.de

Apple hat die AnkaufprĂ€mien fĂŒr gebrauchte GerĂ€te deutlich angehoben. Besonders Mac-Besitzer profitieren von den neuen Konditionen, die am 6. August in Kraft traten.

Der Technologiekonzern reagiert damit auf angespannte Marktbedingungen und steigende Komponentenpreise. FĂŒr deutsche Verbraucher bedeutet das: Wer ein Ă€lteres Apple-GerĂ€t besitzt, kann beim Umstieg auf neuere Hardware jetzt deutlich mehr heraus holen. Die Anpassungen betreffen iPhones, iPads, Macs und Apple Watches – erstmals werden auch aktuelle Flaggschiffe von Konkurrenten wie Google und OnePlus akzeptiert.

Deutliche Aufwertung fĂŒr Mac-Modelle

Die grĂ¶ĂŸten SprĂŒnge gibt es bei den Computern. Der Mac mini wird nun mit bis zu 480 Euro angerechnet – ein Plus von rund 28 Prozent gegenĂŒber den bisherigen 375 Euro. Auch der Mac Studio legte krĂ€ftig zu: Statt 1.045 Euro gibt es nun 1.305 Euro. Beim MacBook Pro stieg der Ankaufswert von 690 auf 855 Euro.

Doch auch MobilgerĂ€te wurden aufgewertet. Das iPhone 16 Pro Max bringt jetzt bis zu 720 Euro (zuvor 695 Euro), das iPhone 16 Pro 630 statt 560 Euro. Selbst Ă€ltere Modelle profitieren: FĂŒr das iPhone 15 Pro Max werden nun 530 Euro geboten, 40 Euro mehr als zuvor. Beim iPad Pro liegt der Höchstwert bei 720 Euro, die Apple Watch Series 10 wird mit 165 Euro angerechnet.

Anzeige

Wer ĂŒber einen Hardware-Wechsel nachdenkt, sollte auch die optimale Einrichtung des neuen GerĂ€ts im Blick haben. Dieses gratis PDF-Starterpaket verrĂ€t die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihren Apple-Computer von Tag 1 an optimal nutzen. So werden Sie in kĂŒrzester Zeit zum Mac-Profi – völlig kostenlos

Android-GerÀte neu im Programm

Erstmals akzeptiert Apple auch die aktuellen Top-Modelle der Konkurrenz. Die Pixel-9-Serie von Google und das OnePlus 13 sind seit dem 6. August teilnahmeberechtigt. Das Pixel 9 Pro XL wird mit bis zu 315 Euro bewertet, das Standardmodell Pixel 9 mit 210 Euro. FĂŒr das OnePlus 13 gibt es 250 Euro.

Bei Àlteren Android-GerÀten zeigt sich ein gemischtes Bild: WÀhrend das Galaxy S21 Ultra mit 95 Euro bewertet wird, sank der Wert des Pixel 7 auf 60 Euro.

Strategie gegen Chip-Knappheit

Branchenbeobachter sehen die Erhöhungen im Zusammenhang mit der globalen DRAM-Knappheit und steigenden Komponentenkosten. Höhere AnkaufprÀmien könnten ein strategisches Mittel sein, um Kunden an die Marke zu binden und den Umstieg auf neuere GerÀte mit Apple-Silicon-Chips zu fördern.

Anzeige

Viele Mac-Nutzer verschwenden tĂ€glich wertvolle Minuten, weil sie die effizientesten Bedienwege ihrer neuen Hardware noch nicht kennen. Diese 19 TastenkĂŒrzel zeigen Ihnen, wie einfach schnelleres Arbeiten am Mac wirklich ist. Kostenlosen PDF-Ratgeber jetzt gratis herunterladen

Die Maßnahme reiht sich ein in eine Serie finanzieller Entscheidungen: Bereits im Mai senkte Apple den Preis des iPhone 17 Pro in China um umgerechnet rund 130 Euro, um gegen lokale Hersteller zu bestehen. Mit Erfolg: Im ersten Quartal 2026 wuchs das GeschĂ€ft in China um acht Prozent, wĂ€hrend der US-Marktanteil um 1,3 Prozentpunkte zulegte – in einem Umfeld, in dem der Android-Markt zweistellige RĂŒckgĂ€nge verzeichnete.

Neues Upgrade-Programm und Rekorde in Indien

Parallel zur Ankauf-Initiative startete Apple am 28. Juli in den USA ein neues Upgrade-Programm mit monatlichen Raten fĂŒr die iPhone-17-Serie sowie verschiedene Mac- und iPad-Modelle. Das iPhone 17 Pro ist demnach ab 32 Dollar pro Monat ĂŒber zwei Jahre erhĂ€ltlich.

In Indien vermeldet der Konzern derweil einen Meilenstein: Erstmals ĂŒberstieg der Jahresumsatz die Marke von zehn Milliarden Dollar.

Juristischer Schlagabtausch mit OpenAI

Weniger harmonisch verlĂ€uft derweil das VerhĂ€ltnis zu OpenAI. Am 5. August beantragte Apple eine einstweilige VerfĂŒgung gegen das KI-Unternehmen. Der Vorwurf: Diebstahl von GeschĂ€ftsgeheimnissen. Ehemalige Mitarbeiter sollen vertrauliche Dateien mitgenommen haben, bevor sie zu OpenAI wechselten. Das Unternehmen hat bis zum 17. August Zeit zur Stellungnahme, eine Anhörung ist fĂŒr den 1. Oktober angesetzt.

Disclaimer...

de | wissenschaft | 69925459 |